Hare hare, rama rama

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Ich freu mich über die unerwartete Nominierung zum Liebster Award von Lila Sumpf, einer Bloggerin aus meiner alten Heimat.
Herzlichen Dank dafür!
Einige Fragen haben mir besonders viel Spaß gemacht, bei anderen musste ich leider passen.
Hier mein Versuch:

Wie trinkst Du deinen Kaffee/Tee/Milch morgens am liebsten?
Ich trinke Cappuccino, immer nur Cappuccino. All day long. Mayo Alto heisst die (faire) Bohne und die genieße ich in großen Mengen mit supercremigem Schaum obendruff. Yummie.

Was ist wahr geworden, wovon Du als Teenager geträumt hast?
Das kann ich hier nicht verraten.

Bist Du ein guter Verlierer?
Nein, gar nicht. Zwar schweige ich normalerweise und gebe mich unberührt, wenn ich unterliege, aber ich hadere damit und es wurmt mich. Zumindest dann, wenn ich durch mein Dazutun hätte gewinnen können, ja müssen. Ich gewinne gerne und ich rede hier nicht über Hütchenspiele.

Heilt die Zeit alle Wunden?
Ich befürchte nein. Die kleinen vermag sie vielleicht zu heilen, doch die tiefen bedeckt sie nur soweit, dass sie weniger weh tun, solange niemand daran rührt. So ist es bei mir.
Das Wiederaufflammen eines alten Schmerzes habe ich gerade erst erlebt, als meine Mutter starb, über deren Weggang, vor langer Zeit, ich mich längst hinweg gekommen wähnte. Und plötzlich ist sie tot und alles tut weh.

Was machst Du mit Souvenirs, die Du bekommen hast?
Ich setze jetzt mal Souvenir mit Geschenk gleich, denn Souvenirs bekomme ich nie.
Das meiste, was ich geschenkt bekomme gebe ich irgendwann, wenn der passende Augenblick und der richtige Mensch gekommen ist, weiter. Ich muss nicht alles horten und bis an mein Lebensende mit mir herumtragen, vor allem mag ich nicht in einem angestaubten Museum der Vergangenheits- und Zuneigungsbekenntnisse leben.
Klingt lieblos, ist es aber nicht. Ich hänge mein Herz eben nur an wenige Dinge und das meist auch noch temporär.
As long as it lasts.
Die Erinnerung daran reicht mir vollkommen aus.

Singst Du im Auto immer mit?
Du meinst, ob ich spontan in den groovenden Gospelchor einstimme, der in meinem Auto wohnt und dessen Gesänge mir jedes Mal entgegenschlagen, sobald ich die Türe öffne?
Im Ernst: nein, ich höre im Auto fast nie Musik, weil ich jede Sekunde Ruhe genieße, die ich bekommen kann. Ganz selten drehe ich mal die Lautstärke auf und dann singe ich auch mit.
Am liebsten zu Tocotronic.

Ist jeder Tag ein neuer Anfang?
Für Neuanfänge reicht es meist nicht aus einfach nur morgens aufzuwachen. Manchmal allerdings schon.
Ich habe mir so einiges in meinem Leben regelrecht aus dem Kopf geschlafen und bin morgens mit dem dringenden Impuls erwacht etwas Grundlegendes zu ändern. Das habe ich dann auch getan. Das Spektrum reichte dabei vom Umzug in eine andere Stadt und dem Beenden einer langjährigen Beziehung. Dennoch empfinde ich das ganze Leben, mit seinen Brüchen, als Kontinuität. Eins ergibt sich aus dem anderen.

Welcher Geruch erinnert Dich sofort an früher?
Lustig, dass Du das fragst. Gerade gestern hatte ich ein intensives Geruchserlebnis, das mich in Zeiten zurückversetzte, in denen ich meine Klamotten noch auf dem Frankfurter Flohmarkt am Mainufer kaufte, den Hare Krishnas dort beim Singen zuhörte und selbstgedrehte Zigaretten oder Beedies rauchte, bis mir schlecht wurde. Der Geruch, der untrennbar mit dieser Zeit verbunden ist, ist der von Patchouliöl, vermischt mit dem Duft von Räucherstäbchen und Tabak.
Als gestern ein alter Mann mit Gehstock und Palästinensertuch vor mir herlief, nahm ich diese vertraute Geruchsmelange auf und sofort waren alle diese Bilder und Erinnerungen wieder da. Eine Zeitreise zum Eisernen Steg.

Wie groß ist unsere Willensfreiheit?
Da fragst Du was. Ich kann das nicht beantworten. Doch ich befürchte, unsere Willensfreiheit ist viel kleiner, als wir glauben und als unser Strafrecht voraussetzt.
Genetik, Epigenetik, Prägung, Normen, neuronale Prozesse usw. bestimmen unsere Leben zu einem großen Teil.
Manchmal frage ich, ob wir nicht alle einen unsichtbaren Schlüssel im Rücken haben, wie die Blechfrösche im Spielwarenladen, oder ob wir gar alle nur geträumt sind und unser Schöpfer bald aus seinem tiefen Schlaf erwacht.

Sagst Du immer die Wahrheit, auch wenn Du eine Person damit verletzen könntest?
Natürlich nicht. Ich bin zwar insgesamt ziemlich geradeaus, aber ich schaue schon darauf, welche Resonanzkörper mein Gegenüber hat, was meine Worte zum Klingen bringen könnten,  ob er überhaupt verstehen und voraussichtlich auch verkraften kann, was ich sage oder überhaupt wissen muss, was ich so denke.
Was „die“ Wahrheit ist, wäre auch eine gute Frage. Gibt es das überhaupt? Und wieso wird sie immer derart hoch aufgehängt, wo doch (fast) jeder den lieben langen Tag zu seinem Vorteil, oder einfach nur aus Gewohnheit lügt.
(Ich erwarte keine Antwort auf diese Gedanken)

Welche Worte möchtest Du irgendwann von jemandem hören?
Das ist ganz leicht. Ich möchte gerne diese Worte ins Ohr geflüstert bekommen:

Schnaufschnaufischnauf
schnaufschnaufischnaufischnauf

Alternativ dazu hab ich noch einen Wunsch, aber der bleibt geheim.

 

/

Ich mach´s mir leicht, modifiziere den Award nach Gusto und  übernehme sämtliche Fragen des bekannten FAZ-Fragebogens. Beantwortet sie alle, oder pickt Euch einfach 10 raus, wie beim Liebster Award eigentlich vorgesehen.

Hier sind sie:

Was ist für Sie das größte Unglück?
Wo möchten Sie leben?
Was ist für Sie das vollkommene irdische Glück?
Welche Fehler entschuldigen Sie am ehesten?
Ihre liebsten Romanhelden?
Ihre Lieblingsgestalt in der Geschichte?
Ihr wichtigster Lehrmeister?
Ihr Lieblingskomponist?
Welche Eigenschaften schätzen Sie bei einem Mann am meisten?
Welche Eigenschaften schätzen Sie bei einer Frau am meisten?
Ihre Lieblingstugend?
Ihre Lieblingsbeschäftigung?
Wer oder was hätten Sie sein mögen?
Ihr Hauptcharakterzug?
Was schätzen Sie bei Ihren Freunden am meisten?
Ihre größte Schwäche?
Ihr Traum vom Glück?
Was wäre für Sie das größte Unglück?
Was möchten Sie sein?
Ihre Lieblingsfarbe?
Ihre Lieblingsblume?
Ihr Lieblingstier?
Ihr Lieblingsschriftsteller?
Ihr Lieblingslyriker?
Ihre Helden in der Wirklichkeit?
Ihre Lieblingsheldinnen in der Wirklichkeit?
Was verabscheuen Sie am meisten?
Welche Erfindung bewundern Sie am meisten?
Welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen?
Wie möchten Sie sterben?
Ihre gegenwärtige Geistesverfassung?
Ihr Motto?

 

Nominiert sind folgende geschätzte und bisher noch nicht von mir nominierte Bloggerinnen und Blogger
(keine Sorge: kein Kettenbrief, kein Haustürgeschäft, kein Mitmachzwang):

 
Alice Wunder
Censay
Eimaeckel
Gerda Kazakou
Madame Filigran
Frau meertau
Onkel Maike
Myriade
Pega Mund
Peggy Liebisch
ReadOn
Wildgans
Birgit von Sätze&Schätze
Uli (Café Weltenall)

Wer hier nicht nominiert ist, ist trotzdem gemeint und kann bitte in der Kommentarspalte hier mitmachen, oder im eigenen Blog.
Ich bin gespannt auf Eure Antworten!

 

 

Dank nochmal an Lila Sumpf!

 

 

Bild: Valge Gospel, Riinu Raasuke, flickr
Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/

 

44 Kommentare zu “Hare hare, rama rama

  1. oh-oh, jetzt muss i grad dran denken, wie i vergangenes wochenende auf der rückfahrt von oberschwaben nach münchen nachts zwischen elf und zwölf bayern2 hörte und da kam so dermaßen aufmüpfende fiddle-musik, dass i hemmungslos laut mitgrölte u innerlich hüpfte, sehrsehr befreiend war das – ha! – und gut gegen müdigkeit.

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    • Das kann ich mir kaum vorstellen. Im Gegenteil bin ich sicher, dass gerade Du besonders interessante Antworten geben könntest. Deswegen nominiere ich Dich hier und jetzt schomma. Die Fragen reiche ich im Laufe des Tages nach.
      (Ebenso die weiteren Nominierten).

      Gefällt 2 Personen

    • Liebe Gerda, das glaube ich auch, also, dass tikerscherk Recht hat was interessante Antworten deinerseits betrifft. Versuch’s doch mal. Mir hat sie auch mal ein schönes „Stöckchen“, das hat ja auch fragen, zugeworfen, erfahrungsgemäß kann ich also sagen, es ist ergiebiger als man zunächst glauben magst. Und wir sind sicher nicht die einzigen, die das so sehen :)

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  2. hui – ha! oh. bin ganz überrascht. freu mich, da auf der liste zu stehen – und tippe mit fliegenden fingern rasch noch feedback an dich und dank, tikerscherk, bevor ich richtung schwäbische alb starte, wo man schon auf mich wartet … und während der autofahrt kann ich, mir sehr angenehm, meinen gedanken nachhängen, die fragen in meinem herzen bewegen, ungestört. mal sehen, was entstehen mag … ;)

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  3. Zuerst zu dir: das sind Antworten ganz nach meinem Geschmack, ehrlich, trotz allem …
    Und nun das Stöckchen … das ist nun wirklich das allererste Mal, ich freue mich und gleichzeitig hadere ich, aber das ist ja fast schon normal bei mir, also ich nehms und lass mal sacken, die Tage dann mehr!

    Und eins noch: du hast letztens geschrieben, dass du, wenn du woanders bist, dir oft wie in einem Museum vorkommst und das lässt mich überhaupt nicht mehr los, ich gestehe, ich fühle mich hier oben auch oft wie in einem Heimatmuseum, am schlimmsten ist es im Winter, wenn die pausbäckig roten LangläuferInnen in knallbunt unterwegs sind, dann will ich immer nur eins: an den Kotti = Leben in Echtzeit! Nächstes Jahr im Mai rutsche ich wieder ganz nah dran an die Städte, zur Linken Hamburg, zur Rechten Berlin, jetzt renne ich hier mit Abschiedsaugen rum, sehr spannend und dazu bestimmt bald mal mehr in meinem Café.

    Nochmals danke und dir einen wunderbaren Resttag
    Ulli

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  4. Pingback: Drogen wachsen im Straßengraben | meinedrogenpolitik

  5. 19 Fragen hab ich geschafft. Hoffe das gibt Extrapunkte:

    Was ist für Sie das größte Unglück?
    Immer diese Superlative. Als ich von den vier Araber-Kindern im Humbold-Hain höflich gesiezt wurde, war mir klar, daß die Jugend jetzt vorbei ist. Aber Unglück… weiß ich zum Glück nicht

    Wo möchten Sie leben?
    Wenn man erst mal länger wo ist, fallen einem die Nachteile auf. Wenn man wieder weg ist, erinnert man sich, wie schön es war. In Deutschland: Berlin. In Taipeh gab’s das beste Essen.

    Was ist für Sie das vollkommene irdische Glück?
    Nicht zu wissen, was Unglück ist.

    Welche Fehler entschuldigen Sie am ehesten?
    Menschen sind schwach und liebenswert

    Ihre Lieblingsgestalt in der Geschichte?
    Papst Alexander VI Rodrigo Borgia

    Ihr wichtigster Lehrmeister?
    Das Leben

    Ihr Lieblingskomponist?
    Lee Scratch Perry

    Welche Eigenschaften schätzen Sie bei einem Mann am meisten?
    Klugheit

    Welche Eigenschaften schätzen Sie bei einer Frau am meisten?
    Klugheit

    Ihre Lieblingstugend?
    Verschwiegenheit

    Ihre Lieblingsbeschäftigung?
    Sein

    Wer oder was hätten Sie sein mögen?
    Besser

    Ihre größte Schwäche?
    Unbedachtsamkeit

    Was wäre für Sie das größte Unglück?
    Weiß ich zum Glück nicht

    Was möchten Sie sein?
    Besser

    Ihre Lieblingsblume?
    Hanfblüten, weiblich

    Ihr Lieblingstier?
    Alpaca, wenn die Frisur stimmt. Zu Essen: Schwein

    Wie möchten Sie sterben?
    Ich glaub‘ die Umstände sind dann das unwichtigste

    Ihre gegenwärtige Geistesverfassung?
    Prokrastinierend

    Gefällt 3 Personen

    • Unbedachtsamkeit als größter Fehler. Da muss ich erst mal drüber nachdenken.
      Und was besser sein bedeuten könnte, treibt mich auch um.

      Beneidenswert finde ich den Umstand, dass Dir das Unglück zum Glück verborgen blieb.
      Meinst Du mit Verschwiegenheit als Lieblingstugend das Wahren von Geheimnissen und von Anvertrautem, oder meinst Du das Für-Sich-Behalten der eigenen Gedanken und Seelenzustände.

      Vielen Dank auf jeden Fall für Deine sehr interessanten Antworten.
      Nur eien davon habe ich genau so, oder zumindest ähnlich erwartet. :)

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  6. ich würde gern auf island leben.
    das vollkomme irdische glück finde ich im sein.
    menschliche fehler sind entschuldbar.
    meine erste lieblingsfarbe ist rot, danach kamen noch andere dazu.
    die lieblingstiere sind die hunde- und katzenartigen.
    ich würde gern in ruhiger atmosphäre und wenn meine hand gehalten wird sterben, aber noch nicht gleich.

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    • Welche Fehler gibt es außer den menschlichen?

      Bei den Hunde-und KAtzenartigen gehe ich voll mit. Habe das Glück von ihnen umgeben zu sein.
      Und leben möchte ich auch noch eine Weile, sterben allerdings ohne Hand. Wie könnte ich dann gehen…

      Danke für die Antworten und überhaupt für´s Kommentieren!

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  7. So, ich werde jetzt 10 Fragen aus der vorgeschlagenen Auswahl beantworten. Ich gehöre zwar auch zu denjenigen, die den „Liebster-Award“ in seiner ursprünglichen Form nicht so mögen, aber hier wurden ja alle Dinge, die kritisch zu sehen sind (insbesondere der Zwang, wiederum Leute zu nominieren) eliminiert. Meine Progonose: das wird tüchtig langweilig, freue mich aber sehr über die Einladung.

    1. Was ist für Sie das größte Unglück?
    Isch dachte wir wären beim Du? Haben Sie das zurückgenommen? Das größte Unglück ist für mich ein langsamer, einsamer qualvoller Tod (langweilige, aber ich finde einzig richtige Antwort, Situationen, die quälender sind, als ein langsamer, qualvoller, einsamer Tod, kann mensch ja immer durch Selbstmord entkommen). Hätte ich Kinder, wäre es vielleicht der langsame, einsame, qualvolle Tod aller meiner Kinder. Als Kind fand ich immer die Situation von Prometheus sehr bemitleidenswert. Der ist ja nie gestorben (wenn ich das richtig erinnere), jeden Tag ist wieder der Adler geflogen gekommen und hat seine Leber gefressen (falls ich mich richtig erinnere). Das möschte isch nischt.

    2. Wo möchten Sie leben?
    Es ist, glaube ich, recht egal, wo mensch wohnt. Die Sache beim Ortswechsel ist ja, dass man sich selber immer mitnehmen muss. Vielleicht würde ich das weniger so sehen, wenn ich gezwungen wäre, in Oer-Erkenschwick zu wohnen und nicht in Köln leben könnte. Natürlich wäre es schön, am Meer zu leben. (Allerdings machen mich die Leute, die in Kontaktanzeigen reinschreiben, dass sie das Meer mögen, immer sehr ärgerlich. Jeder mag das Meer. Es sollen sich bitte nur diejenigen melden, die das Meer nicht mögen). Aber auch ans Meer gewöhnt mensch sich und nimmt es dann als normal hin, schätze ich.

    3. Was ist für Sie das vollkommene irdische Glück?
    Keine Ahnung, ich glaube Harald Juhnke wird diesbezüglich manchmal mit „Keine Termine und leicht einen sitzen“ zitiert, das ist zumindest ganz lustig. Und tatsächlich ist der Zustand des Betrunken-Werdens einer der besten, nur leider naturgemäß nicht von langer Dauer (danach war ja aber auch nicht gefragt).

    4. Welche Fehler entschuldigen Sie am ehesten?
    Ich habe versucht, eine Frage zu überspringen, aber dann wollte ich sie alle überspringen, also weiter: Schwierig zu beantworten. Bei jedem Fehler kommt es auf das Maß an, der Übergang von Tugend zu Fehler ist ja irgendwie auch fließend. Wenn jemand ordentlich ist, ist es gut, wird er zu pedantisch, kann es schlecht werden usw. Was ich bei anderen als Fehler sehe, würden andere aufgrund andere Maßstäbe ja gar nicht als Fehler sehen. Sagen wir mal so: Mir sind beispielsweise Menschen fremd, die sich gar nicht für Alkohol interessieren, und andersherum habe ich viel Verständnis für Leute, die sich gerne mal ein bisschen gehen lassen (oder auch ein bisschen mehr), aber ist das ein Fehler?

    5. Ihre liebsten Romanhelden?
    Habe ich gerade nicht. Meine liebste literarische Heldin (wobei da literarisches und tatsächliches ich vielleicht schwer zu trennen sind): Stefanie Sargnagel als sie selber.

    6. Ihre Lieblingsgestalt in der Geschichte?
    Jesus, was soll mensch denn als Vertreter*in postmodernen Gesellschaftsdenkens denn da schreiben: Die schlesischen Weber? Mal überlegen, wer nett war. Es ist jedenfalls nicht Claus Graf von Stauffenberg. Soviel steht fest. Ich glaube, die Leute, die es geschafft haben, dass sie als „Gestalt der Geschichte“ heute noch bekannt sind, sind mir alle zu ergeizig gewesen.

    7.Ihr wichtigster Lehrmeister?
    Ich bin unbelehrbar.

    8. Ihr Lieblingskomponist?
    Beethoven.

    9.Welche Eigenschaften schätzen Sie bei einem Mann am meisten?
    Er sollte das Meer mögen.

    10. Welche Eigenschaften schätzen Sie bei einer Frau am meisten?
    Der Kabarettist John Doyle hat hierauf mal eine lustige Antwort gefunden. Er meinte, die Eigenschaften, wie sie in Kontaktanzeigen beispielsweise gerne mal formuliert werden, etwa: „kulturell interessiert“, „schlank“, „sportbegeistert“ etc.. seien doch alle etwas hochgehängt. Die seines Erachtens zentrale Eigenschaft bei einer Frau sei: Anwesenheit.

    Gefällt 2 Personen

    • Da hatte ich Dir eine ganz lange Antwort geschrieben auf Deine Antworten zum Award und ich glaubte auch sie losgeschickt zu haben und jetzt sehe ich, dass hier immer noch Schweigen ist unter Deinem Kommentar. Mist.
      Ich schrieb nämlich, dass ich Dir ein sehr fremder Mensch sein müsse, denn ich interessiere mich ganz und gar nicht mehr für Alkohol, weil es u.a. meine Haut knallrot werden lässt und weil es zusätzlich die Klamotten enger macht. Ich bin aber auch nüchtern meistens irgendwie berauscht. Gilt das auch- naturbreit?

      Ich habe mich in meiner verschwundenen Antwort gefreut über die Ansprüche Doyles an eine Frau, denn Anwesenheit ist doch sehr viel und gleichzeitig so wenig, könnte man denken.
      Und überhaupt freue ich mich immer, wenn Du was schreibst, was Du viel zu selten tust, für meinen Geschmack, denn es ist zwar schon über alles geschrieben worden in der Welt, aber noch lange nicht genug. Wiederkäuen kann so schön sein.

      Danke für Deine Teilnahme am Award!

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  8. Pingback: nenn mich cow-girl, babe |

  9. Jetzt habe ich mir einmal die Fragen kopiert und werde die langsam und bedächtig beantworten schließlich ist es das erste mal, dass ich so einen Award annehme. Nachdem ich aber in „langsam und bedächtig“ sehr schlecht bin, werden wir mal sehen, was da heraus kommt :)

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  10. Pingback: Wer gefragt wird, soll antworten. | READ ON MY DEAR, READ ON.

  11. liebe tikerscherk, jetzt schreibe ich dir nochmals hierher, denn ich bin ja das allerlangsamste fossil im netz. möchte dir nochmals danken für die nominierung! und für mein verzögertsein um dein verständnis bitten! und dir sagen, dass ich mir gerne step by step fragen herauspicken und beantworten will, so gut es geht. und dich fragen, ob das so für dich okeeh ist!?

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