Wort halten auf oberbayerisch

Und weil ich gerade so geschwätzig bin (it must be the fever, dahlink) hier noch eine kleine, nette Anekdote aus meinem Katastrophenleben:

auf der Suche nach einer medikamentösen Lösung für die leidende Tigerin, stoße ich in einer pharmazeutischen Fachzeitschrift auf einen Münchner Apotheker, der aus einem speziellen Kortisonpräparat ein Gel entwickelt hat, das bei Menschen, mit der gleichen Erkrankung wie meine Katze, zum Therapierfolg geführt hat. Nachdem ich die diversen Bestandteile der Rezeptur auf feline Verträglichkeit geprüft habe, rufe ich in der Apotheke an. Allerdings ist der Chef auf einer Fachtagung. Seine Frau notiert meine Nummer und ein paar Tage später meldet sich ihr Mann dann tatsächlich bei mir. Nach einem ausführlichen Telefonat über pH-Werte, Peristaltik, Dosierung, topische Wirksamkeit und kätzische Besonderheiten, bestelle ich die Rezeptur.

Später am Abend bekomme ich eine Mail. Die Bestellung sei bereits unterwegs nach Berlin. Er habe sich im Preis vertan, der Wirkstoff sei inzwischen leider viel teurer geworden. Er wolle aber dennoch zu seinem Wort stehen und mir für diese Lieferung lediglich die vereinbarten 40 Euro inkl. Versand berechnen.

Am Schluss der Mail wünscht er meiner Katze alles Gute und verabschiedet sich mit herzlichen Grüßen.

Eine kurze Recherche ergibt, dass der aktuelle Preis des Wirkstoffes die Gesamtkosten der Order bei weitem übersteigt. Der freundliche Apotheker zahlt also drauf.

Es gibt so so nette Menschen!

Disco unter (shake alike)

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Die Lust am sorgfältigen, akribischen, gewissenhaften und detailgenauen Beschreiben kommt mir mehr und mehr abhanden. Zuviel Zeit verbringe ich in anderen, schnelllebigeren Netzwerken, um dort meine unqualifizierte Meinung kundzutun, belanglose Bildchen zu posten und mich einzureihen in das oft inhaltsleere aber unterhaltsame Gezwitschere des Schwarms. Kapitelüberschriften, Schnipselchen, Geschmeichel und Gehate, zu unterscheiden von Hass, der konsistenteren und tiefer sitzenden Variante dieses üblen und unheilstiftenden Gefühles, welches mehr und mehr das gesamte Land zu vergiften droht und der Angst eine perfekte Petrischale ist.

Schön wäre es, mal wieder etwas Schönes zu schreiben, aus dem Hässlichen, dem sich nur peu à peu ins Grün transformierenden Grau heraus, statt immer nur mit dem Finger aus dem Fenster zu stochern und Aldi! zu stammeln. (Aldi hier, Aldi da, Aldi in Amerika).
Dass ich mich in meinem Leben tatsächlich einmal für die Erhaltung eines Discounters einsetzen würde, hätte ich im Übrigen selbst niemals gedacht. Aber im Kampf um die schönsten Brutplätze. wird sogar der Gegner zum Freund und zur Ressource, zumal wenn man sich die Moral und die Preise der zugezogenen Eliteweltenverbesserer (1 kg Brot 7 €, 1 Glas Draftbeer – drunter geht’s nicht- 4,80 und ein Stück Pizza, groß wie mein Smartphone, 3,60) nicht erlauben kann und will. Da erscheint Aldi allemal als das kleinere Übel: friss oder verpiss dich.
Die Geschichte en detail zu erzählen machte mir nur schlechte Laune. So sehr bedrückt sie mich, dass ich aus nämlichem Grunde inzwischen das gesamte Areal rund um die Markhalle IX herum meide. Wer wissen möchte worum es geht, dem sei die kluge Zusammenfassung und Analyse von needleberlin Why Does Kreuzberg Want to Save an ALDI?“ ans Herz gelegt.
(Überhaupt ein sehr lesenswertes Blog, mein Dank an Piet für den Hinweis).
Neben dem Zähen, dem Anstrengenden erlebe ich aber auch sehr Schönes. So zum Beispiel eine lange nicht mehr so erlebte balsamische Harmonie und Eintracht, den Zusammenhalt mit den Frauen meiner Familie sowie die Abwesenheit ignoranter Menschen und das (zumindest vorläufige) Einlenken der mein Leben verwaltenden Behörde.
Feine Linien, hauchzart miteinander verwoben, halten mein Sein zusammen wie ehedem das Haarnetz den Dutt meiner Großmutter, die auch als alte Frau noch mehr dunkle als graue Haare hatte, was nix zur Sache tut, mich aber dennoch mit der Hoffnung erfüllt auch ich könne irgendwann als ungefärbte Brünette und nicht als echtes (orjinal Malachi) Grauchen sterben.

(Kurt, du fehlst).

 

 

 

 

 

Bild: Ken Walton, flickr, untitled SAn Francisco 2018
Lizenz:  https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/

Agfa

Ausgestiegen sind wir in Wartenberg weil der Ortsname mir gut gefiel.
Er erinnerte mich an Spangenberg, einen der Schauplätze meiner Kindheit, und an den kleinen Jungen mit lackschwarzem Haar im gelben T-Shirt, der hüftwackelnd mit Zahnlücke und beidhändigem Viktory-Zeichen „Viva Espagna“ grölte und meinen Bruder und Cousin Jakob (der eine heute Einsiedler, der andere Psychiater) derartig mitriss, dass sie in ihrer glutwangig lärmenden Euphorie taub wurden für jede Ermahnung der Eltern, sich nun endlich auch zur Großfamilie, die gerade auf der rosafarbenen Eingangstreppe Stellung bezogen hatte, zu gesellen.
Gezwungenermaßen und um doch noch die ganze Mischpoke mit aufs Bild zu bekommen, trat der Fotograf ein paar Schritte zurück und verewigte die harmonisch dreinblickende Familie sowie die drei ausgelassenen Kerls im Vordergrund auf seinem  Agfa-Farbfilm.

In Wartenberg aber standen nur Glatzen und Säufer am Fuße der Treppe, die uns vom Bahnsteig hinunter zum Bahnhofsvorplatz führte. Rot glänzten ihre Nackenrollen in der Sonne.
Nirgends ein singendes Kind.

Brosamen

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Die ersten 10 Zeilen dieses Textes wenden sich ans zoologisch interessierte Fachpublikum. Der Rest könnte für alle von Belang sein.

1Ein Katzenmagen fasst 0,28-0,35 Liter. Das Tier nimmt zwischen 30-70 ml/ Tag zu sich 2und der ph-Wert des Magens liegt zwischen 1 und 2. Ja, so niedrig.
3Mit diesen Informationen lässt sich eine Menge anfangen. Gerade der ph-Wert 4entscheidet über die Zusammensetzung des viskösen Gels, das ich werde anfertigen 5lassen, um dem Tier künftig das topisch (und nicht mehr systemisch) wirksame 6Kortison verabreichen zu können. Den Tierarzt, der das alles mitträgt und verordnet, 7habe ich auch schon gefunden.
8Mit dem Futter bin ich ebenso weiter gekommen und kann mich nun getrost wieder der 9Ordnung widmen, die mir das halbe Leben geworden ist, wie schon die Alten, namly 10my mother, sungen. (Entsprungen aus einer Tube zart)*.

Von der Schwester höre ich Dinge, die mich in der Folgenacht von zwei ungleichen Geschwistern mit Namen Posnia und Bosnia, das eine in Posen und das andere in Bosnien geboren, träumen lassen, doch ehe die Geschichte zuende erzählt ist, erwache ich, weil der Vesuv sich abzureisen anschickt und ich ihn in der Küche und nicht im Schlafgemach verabschieden möchte.
Jetzt ist er weg, schön war´s gewesen. Mit ausreichend Abstand lässt sich gut aufeinander zugehen, es sei denn man befindet sich jeweils am Rande eines lavaspeienden Kraters.

Wie weites Land liegt die leere Wohnung wieder vor mir. Sparsamst die Möblierung und von der Decke hängt eine bloße Birne. Ein Gefühl unbehauener Freiheit, die mein Schöpferinnendaumen –

(hier hätte ein prätentiöser Satz mit Daphne und Lorbeer und sprießen stehen sollen, den befriedigend auszuformulieren ich nach ein paar halbherzigen Anläufen zu faul, zu ehrgeizlos und zu ungebildet bin.
Stattdessen ziehe ich mit meinem Rechen feine Linien in den hellen Sand und frage mich beim sonntäglichen Selbstbespiegelungsquiz, ob der wiederkehrende einseitige Kopfschmerz mit Schwindel und Übelkeit ein Hinweis auf

a) ein Glaukom
b) niedrigen Blutdruck

oder
c) Hypochondrie

sein könnte.

c) ist richtig, antwortet das flugs befragte Blutdruckmessgerät, dass in Vorbereitung auf ein langes Altern und wegen meiner Vorliebe für bildliche Darstellung physischer Zustände (Röntgen, MRT, Sonographie!) ich mir vor einiger Zeit zugelegt habe.
Wer wollte es lügen strafen angesichts eines Wertes von 78 zu 61.

Gegen Hypotonie empfehle ich übrigens grüne Oliven mit Mandeln als zuverlässiges Heilmittel).

Auf der Social-Media-Bühne schrammelt unterdessen Troubadour Reinhold Beckmann im braunen Hemd seinem Freunde Matthias Matussek sowie dessen identitären Kameraden zur Ehre ein strammes Liedchen. Doch während eine Welle der Empörung durch meine Timeline und meine Glieder wogt, wird anderswo bereits das nächste und das übernächste Feuer gelegt und in heller Aufregung jachtern wir den sich überschlagenden Geschehnissen hinterher, unfähig und nicht Willens auch nur eine einzige gerade Linie mit dem Rechen zu ziehen: Stop!

 

 

 

 

 

*Das nationale Schmierblatt Nr. 1 empört sich dieser Tage auf seiner Titelseite, die Genderwahnsinnigen wollten den Kindern das Indianerkostüm verbieten. Stattdessen sollen die armen Kleinen von nun an als Meerjungmann oder als S-e-n-f-t-u-b-e gehen.
Ich kann nicht auf zu lachen hören.

 

 

 

 

Bild: Ken Walton, flickr, San Francisco 2018
Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/

 

12 Tipps für ein gutes Leben

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1. Trinke morgens , mittags und am frühen Abend Cappucino, es sei denn Du bist Italienerin. Wenn Du vegan lebst, nimm Sojamilch statt Kuhmilch. Lass Dir nicht einreden Hafermilch schmeckte ebenso gut. Wisse: Mandelmilch ist zwar köstlich, dafür aber unöklogisch. Warum weiß ich nicht.

2. Lebe mit Hund oder Katz oder irgendeinem anderen Haustier. Es wird Dir viel Freude und auch Kummer bereiten, wobei die Freude deutlich überwiegt. Trage gemusterte Stoffe, wenn Du nicht möchtest, dass man die Tierhaare auf deiner Kleidung sieht. Trage schwarz, wenn Dir das egal ist. Je kleiner der Hund umso mehr Freunde wirst du Dir mit ihm machen. Solltest Du mit einer Schildkröte leben, nimm sie ab und an mit in den Park.
Stecke keine Tiere in Gläser oder hinter Gitter.

3. Reiße von leeren Verpackungen Stücke ab und verwahre sie in einem Einmachglas. Lege auch leere Batterien oder Einwegfeuerzeuge in dieses Glas und stelle es gut sichtbar ins Regal. Deine Gäste werden es für eine Installation halten. Dir dient das Glas als Einkaufszettel.

4. Hänge eine Weihnachtskugel in einen Baum und beobachte über das Jahr wie ihre Zeit kommt und wieder geht. Ein Adventskranz erfüllt den gleichen Zweck, ist aber weniger haltbar und schon nach kurzer Zeit unansehnlich.

5. Misstraue Versprechungen. Begreife wie nahe etwas und sich versprechen miteinander verwandt sind. Im Versprechen liegt die Lüge.

6.  Lies ab und an in der Bibel. Es finden sich die spannendsten Geschichten darin.

7.  Genieße jeden Tag als wäre es der Letzte. Wenn es dir nicht möglich ist den ganzen Tag zu genießen, versuche wenigstens 10 Minuten Genuss oder Entspannung in Deinen Tag zu bringen. Ich empfehle eine Cappucinopause mit Blick in einen Garten. Alternativ dazu kannst Du (mit Hund oder Schildkröte) einen kleinen Spaziergang durch Deinen Kiez machen, unterwegs einen Kaffee trinken und die Tauben beobachten. Wenn Dir auch das nicht liegt, höre zweidrei jute Musikstücke oder iss Lakritz.

8.  Verschenke soviel wie möglich von dem was du besitzt. Dazu brauchst du keine Anleitung. Bedenke: selbst wenn du alles weggibst, werden dir max. 10 % der ehemaligen Besitztümer fehlen. Dafür musst du die anderen 90 % nicht länger als Ballast mit dir herumschleppen.

9.  Wertschätze deine Freundinnen und Freunde. Wenn es gut läuft werdet ihr zusammen alt und seid euch Familie, Gedächtnis, Stütze und Erinnerung.

10.  Schalte die Idiotenlaterne aus. Wenn du nicht weißt, was eine Idiotenlaterne ist, machst Du wahrscheinlich schon alles richtig.

11.  Befasse dich nicht mit Dingen, die dir nicht gut tun. Zensiere und beschneide notfalls deine Neugier und halte von Dir fern was dir Kummer oder Alpträume bereiten könnte.

12.  Weine nicht wenn der Regen fällt.

13. tam tam

 

 

 

 

 

 

 

Bild: diadà, flickr
Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/

Meck meck

Mein neuestes Interesse gilt der Herstellung eiweiß- und phosphatarmen Katzenfutters auf Ziegenfleischbasis mit hypoallergenen Supplementen. Der Grund dafür ist traurig und da auch das Wetter draußen eher grau und depri ist, möchte ich ihn hier nicht weiter ausbreiten. Die Tiere in diesem Haushalt werden eben auch nicht jünger und gesünder und man wächst ja angeblich an seinen Aufgaben und wenn man diese als Challenge begreift, fühlt sich selbst die dumpfeste Tätigkeit noch gut und abenteuerlich an.

Fast fertig bin ich inzwischen mit dem Auf- und Wegräumen meiner Habseligkeiten und warte nun auf den Abtransport der überflüssig gewordenen Möbel und auf die Ankunft der schwesterlicherseits spendierten neuen Möblierung.

Selbst die alte Lampe hat der Argentinier heute von der Decke geholt und das bräsige Jugendstilstück durch eine Strippe mit Birne ersetzt.

In einer Mönchsklause möchte ich leben.

Dass die Behörde wieder strukturelle Gewalt anwenden würde, war zu erwarten.
Ich versuche, nicht auszuflippen und darauf zu vertrauen, dass ein Irrtum vorliegt und alles ganz schnell wieder gut wird. Schließlich leiste ich jeder Anweisung artig Folge und liefere den Datensammler die Information, die sie verlangen.
Bestimmt klärt sich die Sache auch ohne den Einsatz schwerer Geschütze und ich kann mich auf ein entspanntes Frühjahr mit meinem kranken Felinchen und dem maladen Caniden und den Ziegen im Kochtopf freuen.

 

 

(Und zu Karneval und Frau AKK und der Julia G. und dem Art. 13 sag ich nix. Ist ja nicht Twitter hier)

 

Lokale Üblichkeit

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Ich lese, dass das Strafmaß durch Richterspruch für vergleichbare Delikte in den einzelnen Bundesländern gewaltig auseinandergeht. Besonders hart bestraft wird man demnach in Oberbayern, besonders lax in Baden und Schleswig Holstein.
In Kiel kommt man bei einem Verkehrsdelikt am Besten weg, in Freiburg bei Unterschlagung und in Waldshut-Tiengen werden Beleidigung und Gewaltdelikte am mildesten bestraft (am härtesten übrigens in Nürnberg).
Abhängig ist das Strafmaß unter anderem von der jeweiligen „lokalen Üblichkeit“, was allerdings nicht zu der Tatsache passt, dass Drogendelikte in Frankfurt am Main, der Drogenmetropole, besonders hart geahndet werden. Dabei lernt schon das Frankfurter Schulkind, dass sich im Schatten der Bankentürme vortrefflich sowohl der Mittagstisch als auch Shore verkasematuckeln lässt.
Entgegen der lokalen Üblichkeitsformel verurteilten auch Berliner Richter die sogenannten Ku´damm-Raser wegen Mordes und nicht bloß wegen übertriebener Brauchtumspflege und Testosteronüberschusses.

Angesichts der vorliegenden Statistiken scheint es ratsam, sich genauestens zu überlegen wo man straffällig werden möchte und beispielsweise bei Tötungsabsichten das künftige Opfer zu einer kleinen Reise nach Waldshut einzuladen, bzw. sich gleich einen ortsansässigen Menschen per Zufallsgenerator asuzuwählen. Im Falle, dass man trotz aller getroffenen Vorsichtsmaßnahmen erwischt und verurteilt wird, kommt dann jedoch Vorsatz als schulderschwerend (heißt das so?) bei der Festsetzung des Strafmaßes hinzu und aus einer Körperverletzung mit Todesfolge wird ganz schnell Mord. Rechnen und vergleichen lohnt sich also.
Mein Protipp: nur straffällig werden, wenn es unbedingt nötig ist und Drogen idealerweise nur in Kreuzberg, Wedding und Neukölln konsumieren.

Die Welt ist voller Fußangeln.

 

(Psst, ich kenne eine öffentliche Grünanlage, da kriegt Ihr alles).
(Psst II, Bloß nicht dem besorgten Sohn des Remstalrebellen verraten!)

 

 

 

 

 

Bild: SPNR, flickr, Ella Session Outtakes 4
Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/

Luft

Bei meiner exzessiven Ausmisterei stelle ich mir die Frage was bzw. wieviel ich wirklich brauche i.S.v. benötigen, und ich komme zu dem Schluß, dass ich mit knapp über 50 Gegenständen mit allem bestückt wäre, was wirklich unabdingbar ist. Damit sind der Hausschlüssel, ein Ladekabel, die Ec-Karte und der Waschtrockner bereits berücksichtigt.
Verdoppele ich diese Zahl, ist´s schon Luxus und verzehnfache ich sie, ist es schierer Überfluß.

Von meiner riesigen Plattensammlung sind genau 3 LPs übrig geblieben (2 x Moltostuhl, 1 x X-Ray Spex). Die Titanics sind bis auf eine Handvoll, die ich für Jemanden beiseite gelegt habe, entsorgt.
Von den vielen Büchern bleibt ein knapper Meter. Klamotten hab ich um 70 % reduziert (und immer noch zuviel im Schrank). Die CDs haue ich heute raus (ca. 500 Stück). Und demnächst werde ich 6 Kisten Tagebücher, Briefe und Fotos in der Altmark verbrennen.

Willst du dich umbringen, fragt der Unterfranke besorgt und ich sage: im Gegenteil, ich verschaffe mir Luft.

Er und das Pferdemädchen schleppen kistenweise Tand aus meiner Butze. Das meiste wollen sie behalten. So bleibt am Ende alles in der Wahlfamilie. Schön.

 

Auch verschenkt habe ich, unter anderem, diese Platten:

(you-tube Direktlink, Trigger an the Thrill Kings, Moaning Low)

 

und diese hier:

(Youtube- Direktlink, Lone Cowboys – ou Light Up My Life)