Wilm & Shlomo

1. August 2015 § 11 Kommentare

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Die Katze schleppt eine Babymaus an, die ich ihr (nur leicht verletzt) entwinden kann.
Wilhelm nenne ich den Knaben, sollte es ein Mädchen sein, dann Wilma. Am besten nuscheln wir so, dass er oder sie sich immer angesprochen fühlen kann: Wilm.
In der Zooabteilung des Baumarktes kaufen wir Aufzuchtmilch für Katzen und Nagerstreu.
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– In drei Wochen ist sie sowieso tot, sagt der Eine. Und: Wieso eigentlich diese willkürliche Bevorzugung gegenüber Kellerasseln?
– Weil sie Fell haben, weil sie Säugetiere sind, weil ich nicht anders kann.
– Ich weiß doch.

(Und die Asseln, die von draußen herein kommen fege ich zusammen, wenn sie sich zur Kugel zusammengerollt haben, um sich vor den Katzen zu schützen und trage sie ins Freie. Schöne Insekten übrigens, wie winzige Gürteltiere.)

Unser Abschied steht mir bevor und ich bin ungewöhnlich weinerlich.

Zu dem kleinen Wilm hat sich inzwischen noch Shlomo, sein Geschwister gesellt.
Shlomo ist groß und agil, während das kleine Wilm immer schwächer zu werden scheint.
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Du sollst bitte überleben, kleines Wilm, es gibt noch so viel Hirse zu nagen!

Falls es die Nacht schafft, bringen wir es auf einen Gnadenhof oder suchen das Mäusenest aus dem es geraubt wurde.
Und dann endlich setze ich mich ins Auto und fahre gen Süden.

Baustelle (4)

1. August 2015 § 4 Kommentare

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Pollems-Rohre an der Bauakademie

Baustelle (3)

1. August 2015 § 3 Kommentare

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Schlossbau auf dem Schlossplatz

Baustelle (2)

1. August 2015 § Hinterlasse einen Kommentar

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Unter den Linden am Opernpalais

Baustelle

31. Juli 2015 § Hinterlasse einen Kommentar

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o.T.

Rostparade (3)

29. Juli 2015 § 9 Kommentare

Zum dritten Mal gibt´s Rost auf diesem Blog.
Verantwortlich dafür ist die liebe Frau Tonari, die, long time ago,  eine Rost-Parade ins Leben gerufen hat.

Dieses Mal das, offensichtlich von Hand angefertigte, Eingangstor zur Wagenburg in der Ratiborstraße in Kreuzberg Süd-Ost.

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Adrenalin

28. Juli 2015 § 18 Kommentare

Kollision_på_bangården_vid_Stockholm_Ö

Nur knapp den Zug erreichen.
Mit dem ersten Regentropfen die Wohnung betreten.
Im letzten Moment mit dem Auto zum Stehen kommen.
Mit rappelvoller Blase eine Toilette finden.
Über die Ampel brettern, die auf Gelb steht und im Augenwinkel sehen wie sie auf Rot umspringt.
Beim zügigen Passieren einer schmalen Gasse das Schaben der Außenspiegel an den Häuserwänden hören.
Am Strand erwachen als die Flut schon an Füßen leckt.
Kurz vor einer Kollision mit dem Geisterfahrer (Einer? Dutzende!) auf die rechte Spur rüberziehen.
In der allerletzten Sekunde jemanden bei ebay überbieten.
Coitus interruptus.

Der tägliche Stabhochsprung.

Bild: By Pressens bild (Språvägsmuséets databas) [Public domain], via Wikimedia Commons
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