Hitler und die Pornomaus

640px-Mus-DSC_2459

Gleich mit der ersten Silbe verschwimmen die Konturen und die Erinnerung verflüchtigt sich. Was bleibt: Hitler und die Pornomaus.
Sonst nichts. Zwei Subjekte, kein Prädikat, kein Objekt.
Keine Bilder, keine Ahnung.
Typisch Du, sagt das Leihkind, als ich ihr davon erzähle.
War´s ein Abzählreim für Erwachsene?

Hitler und die Pornomaus
ziehen sich die Hosen aus
zieh´n sie wieder an
und du bist dran

Diese Maus ist kein Nagetier. Wie Hitler den Weg in meine Träume fand bleibt ein Rätsel.
(Ich sehe ihn vor mir in rosa Reithosen und denke seltsamerweise an Frank Wedekind.
Abrichten oder hinrichten.)

Bild: „Mus-DSC 2459“ von CostaPPPR – Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons – http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Mus-DSC_2459.jpg#mediaviewer/File:Mus-DSC_2459.jpg

Robben und Raketen [*.txt]

A_young_seal_at_Donna_Nook_-_geograph.org.uk_-_845239600px-Raygun_Gothic_Rocketship_1
Fragte man mich als Kind, was ich machen würde, wenn ich drei Wünsche frei hätte, so antwortete ich jedes Mal, dass meine Eltern oder wenigstens mein Vater nie sterben sollten, dass ich in keinen Krieg geraten wollte und den dritten Wunsch verwendete ich selbstverständlich auf das Wünschen unendlich vieler Wünsche, um mir nämlich auch noch zu erbitten, dass es keine Erdbeben und Vulkanausbrüche mehr geben möge und die Kinder in Afrika nicht verhungern müssten. Eigentlich wünschte ich mir vor allem Regen für Afrika, denn das schien mir sehr nötig zu sein, wenn sogar schon die Gazellen ans gleiche Wasserloch mit den Löwen gehen mussten und dabei Gefahr liefen tot gebissen zu werden.

So verlockend es war sich mit unendlich vielen Wünschen einzudecken, so unsicher war ich, ob dies möglicherweise gegen irgendwelche Regeln verstieß. Ich hatte Skrupel, denn es gab wahrscheinlich einen Grund, warum die Anzahl der Wünsche auf drei begrenzt war.
Ich fragte mich, ob ich durch meine Unbescheidenheit nicht enden würde wie der Fischer mit seiner Frau, die immer mehr und dann noch mehr forderte, bis sie schließlich vom Butt verlangte sie  Gott gleich zu machen. Kaum hatte sie diesen größenwahnsinnigen und gotteslästerlichen Wunsch ausgesprochen, flog ihr schon der ganze Prunk, in dem sie inzwischen lebte, um die Ohren und sie saß wieder in ihrer armseligen Hütte. Trauriger denn je, denn sie hatte Reichtum und Macht gekostet und beides verloren.

Ich entschloss mich mir keine weiteren Sorgen wegen meiner Wunschgier zu machen, denn Reichtum interessierte mich nicht und ich strebte weder an Papst, geschweige denn Gott zu werden.  Dieses brutale und ungerechte Monster, das ganz nach Belieben Menschen auffraß und neue ins dunkle Universum kackte, mit seinem Schwanz peitschte, als Erdbeben über Städte hinweg trampelte und glühende Lava ausspie, war mir ohnehin nicht geheuer.
Es war gut, dass mein Großvater Pfarrer war und im Notfall ein gutes Wort für mich einlegen konnte, ansonsten wollte ich mit Gott möglichst wenig zu tun und stattdessen lieber ein Löwenbaby haben. Gerne auch eine Robbe, der ich den Namen Froppi Baur geben würde. Das stand schon lange fest. Einen weiteren Wunsch verwendete ich dann gleich noch für die Rettung der Robben. Ich bat darum, dass sie nicht mehr geschlachtet würden und die Wale segnete ich im selben Atemzug gleich mit. Auch die Esel sollte man besser behandeln und sie, wenn überhaupt, nicht mehr so schwer bepacken.

Einer meiner größten Wünsche war es eine Schaukel zu haben, die am Mond befestigt war und mit der ich über den Wolken dahinsegeln und mit den Zehenspitzen den Gipfel des Himalaya berühren könnte, wenn er unter mir vorbei kam.
Mein Vater allerdings behauptete, dass es so etwas nicht geben könne, denn wie bitteschön sollte man die endlos langen Seile, die es dafür brauchte, zum Mond transportieren? Die passten doch in keine Rakete. Meine Idee die Seile direkt an der Rakete fest zu binden und sie auf diese Weise zum Mond zu schießen, wollte er nicht gelten lassen. Doch ich wusste es besser und auch sein Argument mit der fehlenden Schwerkraft im All konnte ich ganz leicht aushebeln: ich würde einfach Gewichte benutzen, die die Seile, wenn sie erst einmal an der Mondoberfläche befestigt waren, zur Erde zurück zogen.
Das klappt nicht, glaub mir das doch einfach! waren seine letzten Worte zu dem Thema, dann hatte er genug davon. Aber ich glaubte ihm nicht, obwohl er sonst so klug war. Von Raketen wusste er viel weniger als ich, denn er saß den lieben langen Tag in einem Raum ohne Tageslicht und arbeitete wie ein Galeerensklave, während ich mir Bücher über die Mondlandung anschaute.
Einen meiner vielen Wünsche und so manche Wimper verwendete ich darauf, darum zu bitten, dass er in Zukunft nicht mehr von früh bis spät schuften müsse.

Dieser Wunsch ist inzwischen schon halb in Erfüllung gegangen, wie auch der nach einer Katze, die ich bei mir aufnahm, als ich kurz vor dem Abi Zuhause rausflog. Später kam auch noch der Hund dazu, den ich immer gerne gehabt hätte und durch diesen lernte ich schließlich den Mann kennen, der so wie mein geliebter Donald Duck war.
Wenn ich so nachdenke, kann ich sagen, dass mir nur zwei wirklich wichtige Wünsche im Leben verwehrt geblieben sind (sieht man mal von den unerfüllbaren Wünschen, wie jenem nach Unsterblichkeit, ab).
Mit dem Übergang ins Erwachsenenalter waren sämtliche ungenutzte Wünsche meiner Kindheit verfallen, aber da brauchte ich sie auch nicht mehr.
Wenn ich mir heute etwas wünschen will, lehne ich mich einfach zurück und schließe die Augen.

Musik zum Text: The Beatles, All my lovings

youtube-Direktlink

 

Dieser Text ist Teil dieses Projektes.

Bild1: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:A_young_seal_at_Donna_Nook_-_geograph.org.uk_-_845239.jpg#mediaviewer/File:A_young_seal_at_Donna_Nook_-_geograph.org.uk_-_845239.jpg
Bild2:http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Raygun_Gothic_Rocketship_1.jpg#mediaviewer/File:Raygun_Gothic_Rocketship_1.jpg

Gratwanderung [*txt.]

598px-M1634_-_violoncell_-_Petter_Hellstedt_-_1746_-_fot_Sofi_Sykfont

Sie ist am Trudeln, ihr schwindelt. Wo ist ihr Platz in dem Ganzen? Sie muss heraus finden wie sie bei ihm sein kann. Wie nah sie ihm sein kann, ohne dass es weh tut.

Vor einigen Monaten war es zum ersten Mal da, dieses Gefühl.
Völlig unerwartet tauchte es aus dem Nichts auf, lange nachdem alles vorbei war und die Wogen sich geglättet hatten. Wie ein schwerer Umhang legte es sich auf ihre Schultern und schnürte ihr die Brust ein. Sie ließ die Arme kreisen, atmete tief ein und wiegte den Kopf von links nach rechts, aber es ließ sich nicht abschütteln. Und plötzlich, für einen winzigen Augenblick, gesellte sich ein Bild dazu. Ganz kurz nur schien es vor ihrem inneren Auge auf, beinahe konturlos, dann war es verschwunden.

In den nächsten Tagen schmerzte ihr Nacken noch ein wenig, sonst aber war alles wie immer, selbst die Stimmung zwischen ihnen war wieder entspannter und freundlicher, so dass sie das Bild nach und nach vergaß, wie auch alles andere.

Erst als es, viele Wochen später das nächste Mal, wie meist, aus heiterem Himmel anfing, er ohne erkennbaren Anlass vom Tisch aufstand, sich vor die Küchenschränke stellte und sie mit verschränkten Armen und diesem Blick anschaute, den sie schon kannte, und in dem so viel Verachtung und Wut lag, dass sie jedes Mal aufs Neue erschrak, da tauchte auch das Bild wieder auf. Noch ehe er anfing ihr die schlimmen Dinge zu sagen, mit gedämpfter Stimme und dunkler Wut, war es da und es war viel deutlicher als beim letzten Mal. Etwas ganz und gar Unvorstellbares, aber sie nahm es als Trost, als eine Art Schutzschild, das ihr helfen würde die bitteren Kränkungen und Beleidigungen besser zu ertragen. Denn obwohl sie das schon kannte und obwohl sie wusste, dass er in diesen Momenten nicht er selbst war, sondern irgendetwas aus ihm sprach, das mit ihm nichts zu tun hatte und ihn nur als Kanal, als Medium, wenn man so wollte, nutzte, tat es ihr doch jedes Mal weh und sie fragte sich, wie so viel Verachtung und Kälte aus einem Menschen kommen konnte, der sonst so freundlich und meist auch sehr liebevoll war.

Aber mehr noch als das fragte sie sich, wie sie das alles hinnehmen sollte ohne sich zur Wehr zu setzen, ihm etwas entgegen zu halten oder wenigstens zu versuchen ihn zu stoppen.

Sie hatte schon alles probiert über die Jahre und wusste, dass es das Beste war still zu halten, Mimik und die Ohren auf Null zu stellen, solange es eben ging, und ihm die Zeit zu lassen, die er brauchte, bis alles aus ihm heraus gebrochen war.
Dann erst durfte sie dem Schmerz, der sich mit jedem seiner Sätze in ihr aufbaute nachgeben und weinen über die schlimmen Dinge, die er zu ihr sagte. Worte wie Messer, fast alle unter der Gürtellinie, Aufrechnereien kleinster Missverständnisse, vor allem aber die totale Demontage ihrer Person. Ein Zwiegespräch mit sich selbst, in dem er sich fragte, wieso er jemanden wie sie überhaupt ertrug, wieso er sie nicht verließ, was ihn an einen so dummen und einfältigen Menschen mit so wenig Bildung und ohne Geist und Witz band.

Ob er nicht besser irgendeine beliebige Frau aus dem Supermarkt flach legen sollte, die sie an Ausstrahlung und Sex-Appeal bei weitem überträfe, was nun wirklich kein Kunststück sei, und wieso sie eigentlich nicht einmal kochen konnte oder wenigstens Kinder gebären, wo doch ihr Hirn sowieso eine eher untergeordnete Rolle spielte, sie sich also ganz auf das Physische und Sinnliche verlagern könnte. Aber nicht einmal das brachte sie zuwege und nicht einmal jetzt, in diesem Augenblick, sei sie in der Lage wenigstens einen vernünftigen Satz zu sagen oder irgendetwas zu tun, das ihm zeigen würde, dass sie einen Geist, und wenn den schon nicht, dann wenigstens Stolz und Würde besäße. Nichts. Stattdessen dieses stumme Geglotze einer Idiotin mit der Unterwürfigkeit einer Sklavin.

Wie lange sind wir jetzt zusammen, fragte er plötzlich und sah sie aus zusammen gekniffenen Augen an. Sie wusste inzwischen, dass er darauf keine Antwort erwartete. Ihre Aufgabe war es ihm zuzuhören und zu schweigen, ihn stumm gewähren zu lassen. Sechs Jahre, beantwortete er dann seine eigene Frage. Sechs lange Jahre, in denen nichts passierte außer essen, schlafen und manchmal mediokrer Beischlaf. Kein einziges anständiges Gespräch, keine Hobbies, keine Kinder.

Und während er so, mit leiser Stimme, auf sie einsprach versuchte sie Ordnung in ihren Kopf zu bringen. Irgendetwas zu denken, was ihr Halt gab. Etwas, das nicht sie, sondern ihn in Frage stellte, denn obwohl sie wusste, dass er das, was er sagte nicht so meinte, dass es ihm später wieder Leid tun und er sie um Verzeihung bitten würde, so mussten diese Gedanken doch irgendwie in ihm entstanden sein, eine Grundlage haben, wenigstens einen Funken Wahrheit in sich tragen. Zwar kamen sie jedes Mal wieder unerwartet, aber die Themen wiederholten sich.

Mit manchem hatte er sicher auch Recht, denn seit sie zusammen waren hatte sie beinahe alle Interessen vernachlässigt und sah auch ihre Freunde nur sehr selten, wie das eben so ging, wenn jeder sein Leben hatte. Sie schrieb noch, das schon, und ab und an brachte sie den einen oder den anderen Artikel in einer Zeitung unter oder veröffentlichte eine Kurzgeschichte in einem Sammelband. Auch Cello unterrichtete sie weiterhin, allerdings ohne rechte Lust und nur dann, wenn er nicht Zuhause war. Er mochte das Instrument nicht, es war ihm zu traurig.

Sie sprachen auch nicht mehr so viel miteinander, wie in den ersten Monaten ihrer Beziehung und tatsächlich waren ihre Kochkünste nach wie vor bescheiden, denn sie hatte sich nie als Hausfrau gesehen und sie machte sich nicht mehr viel aus Essen, wie überhaupt die Freude an den sinnlichen Dingen ihr über die Jahre abhanden gekommen war. Seit die Katze weg war, weil er eine Allergie entwickelt hatte, war das Einzige, was sie noch gerne berührte seine Haut, wenn er nachts neben ihr im Bett lag und sie umarmte. Wenn er sie dann so streichelte und küsste und sie im Halbdunkel anlächelte konnte sie kaum glauben, dass es der gleiche Mann war, der immer wieder so grauenhafte Dinge zu ihr sagte.

Sie fragte sich, ob das Ganze irgendetwas mit seinem Stoffwechsel zu tun haben konnte. Meistens nämlich geschah es unmittelbar nach dem Essen, was ganz sicher nicht an ihren mäßigen Kochkünsten lag, denn auch er maß der Nahrungsaufnahme keine große Bedeutung bei und selbst wenn sie sich etwas nach Hause bestellt hatten, war es schon passiert, dass er am Ende aufstand und sie fertig machte. Wenn andere friedlich und satt waren und zu träge um sich zu rühren, geschweige denn ein Lamm zu reissen, sprach die Raubtierseele aus ihm, die Blut sehen wollte und sein Kopf lief Amok.

Handgreiflich geworden war er nur wenige Male. Das war schon lange her. Damals hatte sie versucht ihn zu unterbrechen. Sie war aufgestanden, hatte sich vor ihn gestellt und ihm gesagt er solle sofort aufhören damit. Was dann geschah, daran wollte sie sich nicht mehr erinnern, auch wenn die Szenen manchmal noch vor ihrem Auge auftauchten.
Sie hatte bald verstanden, dass sie ihn gewähren lassen musste, wenn sie wollte, dass es schnell vorbei war.

Inzwischen wusste sie auch, wann sie gefahrlos anfangen konnte zu weinen, um ihm damit das Stichwort für den letzten Hieb, die schlimmste aller Kränkungen, die er sich immer bis zum Schluss aufsparte, zu geben. Der finale Schlag, mit der er ihr das Genick brechen wollte, um dann, wenn er fertig mit ihr war und sie endlich schluchzend am Tisch saß, beide Hände vors Gesicht gelegt, die Grimassen zu verbergen, die der Schmerz ihr in die Züge schrieb. Wenn sie nur noch damit beschäftigt war das, was in diesem Moment noch von ihr übrig war zusammen zu halten und sie gleichzeitig gegen die aufsteigende Wut kämpfte, die alles nur noch viel schlimmer machen würde, wenn sie ihr Raum gäbe, verließ er wortlos die Küche. Sie hörte, wie er im Flur die Jacke vom Haken nahm und kurz darauf schnappte die Wohnungstür ins Schloss.

In die Stille, die dann entstand, weinte sie ihr ganzes Unglück und weinte und weinte, bis sie vollkommen erschöpft war und weder Zorn noch Trauer, noch Groll empfand.
Die Leere nach dem Weinen brachte sie immer häufiger in einen schwerelosen Zustand vollkommenen Gleichmutes, in dem nichts mehr sie anging und alles was existierte seine nicht hinterfragbare Berechtigung hatte.
So musste es sein und nicht anders. Alles gehörte zusammen und sie war ein Teil davon, genauso wie er. Es tat ihr gut zu denken, dass das Ganze, irgendwann in der Ursuppe, unendlich lange Zeit vor ihrer Geburt, seinen Anfang genommen hatte und sie nichts weiter waren, als die konsequente und notwendige Entwicklung des Lebens. Zugleich aber waren sie der Weg, den es einschlug und der erst in der Bewegung und durch sie entstand.

Auch gestern am späten Nachmittag war es wieder so gewesen. Sie hatte sich leer geweint, war in diesen angenehmen Zustand geglitten, in dem selbst die Nackenschmerzen ihr nichts mehr ausmachten. Sie hatte das Bild vor Augen gehabt und sich mit ihm getröstet.

Dann war sie aufgestanden und wie ferngesteuert durch die Wohnung gegangen, ganz langsam, mit nichts im Ohr als dem Rauschen ihres eigenen Blutes, hatte hier und da ein paar Dinge gerade gerückt und zwei, drei Kleinigkeiten zusammen gepackt, sie in ihre Tasche gelegt und anschließend die Wäsche aufgehängt. Schließlich hatte sie die Gnossiennes von Satie aufgelegt, auf Wiederholung gedrückt, sich ans Fenster gestellt und gewartet.

Später als er zurückkam hatte sie ihn begrüßt, ihn flüchtig auf seine blasse Wange geküsst und ihm lächelnd in die fiebrig- beschämten Augen geschaut.
Sie hatte einen Salat zubereitet, den sie schweigend aßen, bis er seine Hand über den Tisch zu ihr herüber schob und sie die ihre darauf legte. Sie sahen sich an.
Seine Augen waren rot geädert.

Nach dem Essen hatten sie zusammen geduscht und waren gleich ins Bett gegangen, wo sie sich lange liebten. Er war sehr zärtlich und sie wusste, dass er sie spüren lassen wollte, was sie ihm bedeutete und wie sehr er wieder gut machen wollte, was geschehen war.

Aber das brauchte er nicht, das wusste sie ohnehin. Und es war ja gar nicht er, der ihr das antat. Das war das Fremde in ihm, der Alien oder der Teufel, der da aus ihm sprach. Er konnte nichts dafür, war dem ebenso ausgeliefert wie sie, und es gehörte zu ihrem Leben und zu Ihnen, so wie alles andere. Es war etwas, was sie akzeptieren musste, wenn sie mit ihm zusammen sein wollte. Und das wollte sie.

So oft schon hatte er sich bei ihr entschuldigt, dass sie es gar nicht mehr zählen konnte und jedes Mal tat es ihr Leid, wenn er versuchte Worte zu finden und etwas zu erklären was nicht in seiner Verantwortung, geschweige denn in seiner Macht lag.
Als er auch gestern Nacht im Bett wieder damit anfing, legte sie die Hand auf seine Lippen und schloss die Augen um ihm zu bedeuten still zu sein. Sie griff in sein Haar und kraulte seinen Kopf, bis sein Atem immer langsamer wurde und er schließlich eingeschlafen war. Dann küsste sie ihn auf die Schulter, legte sich in seinen Arm, der schlaff und schwer neben ihm lag und bald darauf fiel auch sie in einen leichten Schlaf, aus dem sie im Morgengrauen erwachte.

Sie drehte sich nach links und sah ihn, das Gesicht abgewandt, bäuchlings neben ihr liegen. Sie blickte auf seinen Nacken, den mädchenhaften Haaransatz mit dem zarten, hellen Flaum, die beiden Muskelstränge und zwischen ihnen die kleine Kuhle, die sie so anrührte und in der sich die Knochen der Wirbelsäule ein wenig abzeichneten. Über allem seine weiße, glatte Haut, die im fahlen Licht schimmerte, wie etwas sehr Kostbares.

Lautlos schlüpfte sie aus dem Bett, warf sich ein Hemd von ihm über, ging hinaus in den Flur zu ihrer Tasche und huschte zurück ins Schlafzimmer. Ohne zu zögern stieg sie zu ihm ins Bett, kniete sich neben ihn und stieß zweimal hintereinander mit aller Kraft zu. Das Messer knirschte unter ihren Fingern, er zuckte kurz und schrie, Blut quoll aus den beiden Wunden und sammelte sich in der kleinen Kuhle. Sie hörte ihn leise stöhnen und es klang als hätte er ein Kissen vor dem Mund.

Beim Hinausgehen ließ sie die Wohnungstüre offen stehen.

 

Dieser Text ist Teil eines interessanten Projektes und gleichzeitig der 500.ste Beitrag in diesem Blog.

(Bild: „M1634 – violoncell – Petter Hellstedt – 1746 – fot Sofi Sykfont“ von Musik- och teatermuseet – Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons – http://commons.wikimedia.org/wiki/File:M1634_-_violoncell_-_Petter_Hellstedt_-_1746_-_fot_Sofi_Sykfont.jpg#mediaviewer/File:M1634_-_violoncell_-_Petter_Hellstedt_-_1746_-_fot_Sofi_Sykfont.jpg)

Bashing the rich

20150126_223820

Nein, ich habe kein Mitleid mit Menschen, die sich in einem traditionell einkommensschwachen Kiez komfortable Luxuswohnungen zu horrenden Quadratmeterpreisen kaufen und die dann über die Intoleranz der Kiezbewohner klagen, die sie, die Besserverdienenden, stigmatisierten.
Das muss man schon aushalten können, nicht everybodies darling zu sein.
Wenn nicht, hätte man besser daran getan sich mit Geduld und Abstrichen in der Ausstattung in eine frei werdende, nicht topsanierte Wohnung im angesagten Bezirk einzumieten und sich damit so zu verhalten wie die Einheimischen selbst, von denen man gerne akzeptiert werden möchte, statt diese, durch Nutzung der finanziellen Überlegenheit, auszubooten und dann zu lamentieren, dass niemand einen mag.

Das ist so absurd, da fehlen mir beinahe die Worte.

Ach, Kreuzberg

20150114_15041020150121_13363020150121_132607

Kreuzberg ist der interessanteste und vielfältigste Bezirk Berlins.
Das haben inzwischen auch andere spitz gekriegt und sich nach und nach ins Paradies eingekauft. Weil sie es sich leisten können.
Eigentlich, so meinte K. neulich, sollte man Sticker drucken lassen. Darauf Jesus, wie er auf dem Esel reitet.
Den kleben wir dann auf die Scheiben der dicken Angeberkutschen, damit sie sich schämen.
Schämen
, lache ich. Dafür müsste man ja erstmal sowas wie ein Schamgefühl haben und wenn sie das hätten, würden sie erst gar nicht mit den Klunkern klimpern und Andere aus ihren Wohnungen verdrängen.

Manche kriegen den Hals gar nicht voll und bewohnen zu zweit ein ganzes Mietshaus. Mitten in der Stadt. Ja, das dürfen die, denn wer das Geld hat hat das Recht, das war schon immer so.
Zwar können sie auch nicht mehr als ein Schnitzel essen, wie ein Kollege von mir immer wieder behauptete, aber sie können dabei viel mehr Schaden anrichten als Menschen mit Durchschnittseinkommen oder sozialem Gewissen.
Inzwischen schwappt der Ungeist des Kapitals mehr und mehr auch über meinen Kiez und verändert sein Gesicht rasant. Es ist wie überall: das, was ihnen gefällt zerstören sie durch ihre Inbesitznahme.
Der Tauchausflug ins empfindliche Korallenriff.
Irgendwann ist alles tot. Wie am Prenzlauer Berg.

Die Grenze verläuft nicht zwischen dir und mir
Sie verläuft zwischen oben und unten

stand jahrelang als ungelenkes Graffiti auf einer Brandmauer am Bethaniendamm. Und tatsächlich ist aus dem einst dahin plätschernden Leben in Kreuzberg eines geworden, das nicht mehr zwischen Ich und Du, sondern zwischen Freund und Feind unterscheidet, zwischen oben und unten. Es gibt jetzt einen Gegner, einen Feind im Inneren, den man an seinen Insignien erkennt und, im Wissen, dass das nichts nützen wird, nach Leibeskräften bekämpft verachtet ablehnt. Immerhin sind wir moralisch im Recht, irgendwie.
Bis auch mein kleines Biotop für seltene Arten zerstört ist und das hässlich-einförmige Gesicht der bereits übernommenen Gebiete übergestülpt bekommt, nutze ich die Galgenfrist um das, was ist zu genießen.
Etwas anderes bleibt ja nicht.

Ach, Kreuzberg.

Transit/ Autoreverse

A3_(Romania)

Früher fuhr man über Ostern nach Westdeutschland. Die alte Transitstrecke, mit Platten gepflastert, (der Osten bestand ja nur und ausschließlich aus Platten) die den Stoßdämpfern jenen unverkennbaren Takt gaben (patamm-patamm-patamm), dabei Stück für Stück das Autoradio aus der Halterung vibrierten und Nick Cave zum Schweigen brachten, so, dass die weitere Fahrt über kieferngesäumte Autobahn und brandenburgisches Flachland nurmehr rauschende Stille war. Im Vakuum der Fahrgastzelle. Gleiten auf der grauen Erdschlange, immer der gestrichelten Linie entlang. Nach Hause fahren, voller Vorfreude auf das liebliche Lieblingstal im Spessart, mit den Schafen zur Linken (das Glück soll mir winken).

Das Autoradio hatte sogar noch ein Tapedeck, mit Autoreserve, wie wir damals zu scherzen pflegten, um jene Tonträger abzuspielen, die einem irgendwer, oder im Zweifelsfalle man sich selbst, mit viel Liebe und großem Zeitaufwand zusammengestellt hatte und die man in case of a Bandsalat mit einem Kuli oder Bleistift wieder aufwickeln konnte. Beim Hören kauderwelschte es dann regelmäßig an der verknitterten Stelle und man hielt den Atem an und den Zeigefinger bereit um auf die Stoptaste drücken zu können, ehe das Band ein zweites Mal in die Tiefen des Gerätes gesaugt und dabei endgültig zerstört wurde.
So war das. When I was young.
Kürzlich wunderte sich eine sehr junge Bekannte über meine DVD-Sammlung und das dazugehörige Abspielgerät. Sie kenne wirklich niemanden außer mir, der noch DVDs schaue.
Nein?
Nein, die streamen alle.
Alle?

Das überraschte mich, erklärt mir aber auch, wieso eine Videothek nach der anderen schließt und weshalb die Stimmung da oben in der zweiten Etage von Saturn am Alex so besonders ist: es ist die Kult- und Pilgerstätte, der zentrale Treffpunkt für Untote wie mich. Zombies, die tatsächlich noch physische Medien in richtigen Geschäften kaufen um sie Zuhause mit altmodischen Geräten abzuspielen. Saturn, Ort einer ausklingenden Vergangenheit im Zentrum Berlins, wo die Hipster sich, nebenan bei Humana, den Trümmerfrauenlook aus den Händen reissen. Erinnerungen an eine Zeit von der sie nichts wissen.

Heute streamt man also und die alte Ostautobahn besteht auch nicht mehr aus Platten. Inzwischen ist alles aus einem Guss und die Welt voller Daten.
Daten, Daten immer Daten. Ohne Gewicht, jederzeit abrufbar und Platz sparend. Die dräuende Cloud über allem.

Lieber ein Haus kaufen (ein Äffchen und ein Pferd). Etwas, das ich anfassen kann. Mit einer Badewanne drin und einem Balkon dran. Blick auf die Berge. In kalten Nächten einen Film schauen. Das heimelige Ritual: die Lade, die sich auf Knopfdruck aus dem DVD Spieler schiebt, das helle Geräusch der federleichten silbernen Scheibe beim Einlegen, dann der leichte Druck gegen den mechanischen Widerstand, mit dem ich die Lade wieder schließe. Das Surren des Motors, Rattern, dann das ansteigende Sirren und schließlich die Copyright -Warnhinweise auf dem Bildschirm. Licht aus, zurücklehnen.
Vorgestern ist es Tilda Swinton, The invisible frame, mit der ich mich in den Schlaf sediere. Swinton, die auf dem Fahrrad durch die Grünflächen Berlins fährt, stehen bleibt, fährt, stehenbleibt, nachdenkt, sinniert, auf einer Bank sitzt, schaut, sinniert, auf´s Rad steigt und fährt. Lange Einstellungen, bedeutsames Schweigen, Geschichte atmen.
Nach wenigen Minuten schon bin ich eingeschlafen. Später löscht die DECT-Steckdose Ton und Licht.

 

(Bild: „A3 (Romania)“ von Speew at en.wikipedia. Lizenziert unter CC BY 3.0 über Wikimedia Commons – http://commons.wikimedia.org/wiki/File:A3_(Romania).jpg#mediaviewer/File:A3_(Romania).jpg)

Rotieren

20150114_142533

Man könnte meinen ich eilte immer weiter ohne nach links und rechts zu schauen und kreiselte und spränge von Thema zu Thema, was im Übrigen die reine Wahrheit ist und eine meiner hervorstechendsten Eigenschaften, wenn ich emotional aufgewühlt bin, wie ich es zu Beginn des Kennenlernens mit dem Einen war.
Man könne es nicht schaffen mir zu folgen, sagte er damals und der Versuch meinen Tanz zu tanzen sähe bei jedem, außer mir selbst, lächerlich aus. Am besten bliebe man stehen und warte darauf bis ich wieder zurückgekreiselt käme.
Das klappt.
Jemanden da abholen wo er steht, könnte in diesem Zusammenhang passen, noch mehr aber das Gefühl angenommen zu sein und ein erwachsenes Gegenüber zu haben. Jemanden der nicht herum hampelt, sich biegt, zu gefallen versucht. Der einfach er ist und dadurch so anziehend.
Ich glaube es gibt nichts, was ich attraktiver finde als selbstvergessenes Selbstbewusstsein.
Und dann die ernste Anteilnahme an den Themen, die mich so fahrig werden lassen. Die immer spürbare Liebe, wenn ich mich beschwere über diese Scheiß-SVES und VES, die seit der Ablation in mir herum holpern und mich schwindlig werden lassen. Dazu Vokabeln wie plötzlicher Herztod, die ich aus der Ärztin heraus gekitzelt habe.
Kann das Herz denn einfach ganz stehen bleiben?
Ja, es kann.
Halb so wild, beruhigt mich die liebe Schwester, Du stirbst nicht.
Na dann.
Vertrauen ist eine Vokabel, die ich in diesem Zusammenhang erst wieder buchstabieren lernen muss.
(Waren das Zeiten, als ich glaubte eine Hypochondrin zu sein)

Wir Kinderlose

1200px-Boat_pl_124_ubt

gewohnt kinderlos verschiebt sich über die Jahre das Gefühl zu diesem Nicht.
Fruchtlose Liebe, der ungenutzte Körper, schmalhüftig, auch im Geiste.
Auf eine Weise luftig wie die flatternde Fahne damals in der Kieler Bucht.
Das hohe, klingelnde Geräusch der Drahtseile die gegen den Aluminiummast schlagen. Die Füße im Sand.

Kinder deren Namen seit langem bereit liegen.
Zusammengefaltete Flaggen. Sie gleichen Toten.
Ohne Gewicht der Atemzug, der sie von einem Leben trennt.
Ihr Verblassen. Wie einer den man davongehen sieht und nicht mehr erreicht.

Die Möglichkeiten, die in unseren Genen lagen. Im Zwischeneinander.
Diese Liebe, allein und nur für sie bestimmt. Ein Schacht. Werkzeug ohne Zweck.
In keiner anderen Wendung von Belang.
Das Eine. Das Verlorene. Verstorben vor dem ersten Schrei. Sein Tod und die Untröstlichkeit.
Grauer Linoleumboden. Verschatteter Grund. Nie wieder.
Georg für einen Jungen, Ida für ein Mädchen.
Das Licht der Welt.

(Der abgesägte Ast)

Die Welten der Anderen (5)

800px-Pigeon_wingtips

Das vergangene Jahr beendete ich ganz familiär mit einer Linkliste zu älteren Texten sämtlicher Blogs aus meiner Blogroll. Heute sind wieder die Welten der Anderen dran. Dass sich auch hier Texte meiner Lieblinge befinden liegt in der Natur der Sache.
Fangen wir also gleich mal vertraut an:

Schneck international  3066
Erschütternd sind die Amateuraufnahmen des Pariser Attentats nicht zuletzt deswegen, weil da jemand einfach draufhält, während ein anderer hingerichtet wird. Man will das nicht sehen. Und die unvermeidbaren Verschwörungstheorien will man auch nicht lesen. Stattdessen einfach mal Ruhe. Bodenständige Dinge tun um am Ende „einen weiteren strich für einen schönen tag mit kreide an die selbstgebaute holztüre zu legen, das alles, ohne auch nur ein wort oder einen irgendwie wertenden Laut zu sprechen, zu entrichten, oder überhaupt irgendwas noch zu müssen.“
Genau so.

Asal  Hörst du drei oder vier Lieder mit mir
Wer es noch nicht weiß:: ich bin Fan von Asal. In diesem Beitrag stellt sie einige Lieder vor, die in ihrem Leben von Bedeutung waren und endet mit dem Aufruf sich ebenso ein oder mehrere Lieder ins Gedächtnis zu rufen und die Erinnerung daran zu teilen.
Eine wunderbare Idee. Es gibt wohl wirklich kaum jemanden, den nicht irgendwann irgendeine Melodie oder eine Textzeile voll erwischt hat. Deswegen: bitte erinnert Euch, schreibt es auf und veröffentlicht Eure Texte (inklusive Youtube-Link o.ä.) auf Euren Blogs mit einem Link auf Asals Beitrag. Wer kein Blog hat kann vielleicht die Kommentarfunktion zu Asals Text nutzen.
Ein paar von uns haben schon gekramt, aber noch lange nicht genug.
Am Ende wird Asal unsere persönlichen Erinnerungscharts in ihrem Blog vorstellen.
Ich bin sehr gespannt.

Weiter geht es mit einer Neuentdeckung:

Bisaz  Das 75-Prozent Gefühl
Ein Anruf des Vaters. Die Schwester ist tot. Die Familie plötzlich nur noch eine Teilfamilie von
75 Prozent.
Beim Lesen rauschte mir das Blut in den Ohren. Ergreifend.

Matthias Eberling  Berlin
Friederike vom LandLebenBlog hatte ein paar BloggerInnen gebeten einen Gastbeitrag über die Hauptstadt, ihre alte Heimat, zu verfassen. Matthias hat dies meisterhaft umgesetzt und heraus gekommen ist das Kaleidoskop einer Stadt, die man hassen muss um sie zu lieben.

 Demystifikation  Brauchsurfen
Anleitung zum Umgang mit Religionshausierern. Wer kennt sie nicht, die Leute, die an der Tür stehen.

Der Lindwurm  Der Lindwurm hört auf
Mit dem Rauchen. Mehr als ein Vorsatz: ein Gedenken.

Disputnik  Fliegende Fenster
Eine Zugfahrt. Die Fenster fliegen vorbei. Hinter jedem eine Welt. Über das Reisen und das Menschsein. Melancholisch und schön.

In a Neonwilderness Valar morghulis
Die Mutter ist an Krebs erkrankt. Die Onkologin begegnet ihr kaltschnäuzig und ohne jedes Mitgefühl.
Nicht der Arzt, der Tod ist der alleinzige Gott.
Ein trauriger Text und trotzdem stark.

Stattkatze  Same old, same old

Das eigene Leben so federleicht gerettet, dass es kaum noch zählt. Ich weiß nicht mehr, wer ich bin. Ich weiß nicht mehr, wozu ich bin. Da geht etwas anderes verloren als Faser und Erinnerung, wenn man beinahe stirbt. Ich finde den Weg nicht wirklich zurück. Nicht jetzt, nicht in diese neue alte Welt.

Ich finde keine Worte. Dieser Text hat mich ganz besonders angefasst. Die Bilder verschmelzen mit dem Geschriebenen. Das Unwirkliche scheint beinahe greifbar.
Und immer Krähen.

 

Ich versuche erst gar keine unbeholfene Überleitung und empfehle der Leserschaft zum Abschluss noch ein ganz besonderes Blog.
Durch Nante Berlin habe ich Marcus Kluge entdeckt und direkt in meine Blogroll aufgenommen.
Kluge zeichnet in autobiografischen Texten und mit vielen, zum Teil fast 100 Jahre alten Privatfotos ein Familien- und ein Selbstportrait :
100 Jahre Geschichte einer Berliner Familie & Berlinische Leben und Räume.
Wie ich solange um diesen Schatz (mit jeder Menge Punk-Content) herumsurfen konnte ist mir ein Rätsel.

 

Ich weiß, dass diese Liste ziemlich todeslastig geworden ist. Wer hier regelmäßig mitliest weiß warum. Alle anderen denken es sich vielleicht und folgen trotzdem dem einen oder anderen Link. Die Texte haben es allemal verdient und auf den Blogs finden sich noch viele andere, sehr lesenswerte Gedanken und Geschichten, auch über das Leben.

 

(Bild: http://www.publicdomain.reviem.com)