Amazing April

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gone

Amazing April steht auf der schwarzen Tafel, doch statt T.S. tritt ein Spitzbartträger mit Spitzhut aus dem Walther und fuchtelt und röhrt mit tiefem Bass über die Straße hinweg, wo Echomann mit langem Arm die Kunde empfängt und sie schreiend davon trägt. Gelangweilt nippen die coolen Ladies über die Ränder ihrer Sonnenbrillen an ihren Drinks, irgendwo in der Stadt wird eine neue City-Toilette eingeweiht (werbefrei) und auf den geplanten Radweg freuen sich schon jetzt alle. Das wird, Leute, das wird.

Grab Roon heißt es nur eine Tür weiter und ich würd ja gern, doch no roon nor racoon is nowhere to be seen und so wandere ich mit ausgebreiteten Armen durch das Licht und die Flusen und die auffliegenden Tauben, das erste Grün tupft frisch sich in das große Blau, bei Eurogida picken Spatzen an den feilgebotenen Früchten und bei Ladewig gibts Kirschplunder oder Jumbo-Kreppel mit Pflaumenmus.
Nach Mitte, nach Mitte, doppeldenke ich erinnerungsweise, (Ostlohn abholen), Traditionen pflegen und Fuß vor Fuß auf den Spuren des vergangenen Jahres balancieren.

Am beinahe vollendeten Schloss angekommen finde ich das kleine Ruderboot, beloved Sir Walter, nicht mehr. Auch das Böschungs-Biotop ist verschwunden und mit ihm das Grüppchen zänkischer Blässhühner. Hin ist die Humboldtbox, gone die Samsung-Werbung, und das ungeeignete Fluchtfahrzeug muss dann doch noch entkommen sein. Der kloakenweiße Kormoranpfosten liegt verlassen, doch wenigstens die heimlichen Riesen sind noch da, ihre blauen Halme durstig in die Spree versenkt, lagern sie entlang des Wasserlaufs derweil Bärlinde sich unter ihnen durch den märkischen Sand gräbt.
Verbindungen schaffen.
An der Schlossbrücke stehen die Hütchenspieler und ihre Eckenchecker auf den angestammten Plätzen, berlinbesoffene Touristen knipsen blindlings musealen Overkill, ein Stück weiter vorne sprudelt immer noch Wasser aus der Ufermauer, der Brunnen springt, die Fahnen wehen, der dicke Dom protzt und bei Bertelsmanns thront steifbeinig der Retroadler auf dem First.
Zu meinem Bedauern finde ich das Zeughaus ein Stück weiter planenverdeckt, die gruftige Anmut der altrosa Fassade, die diesem Ort eine römische Würde verleiht, fehlt.  Tausende Touristen schieben sich zu dieser Stunde Unter den Linden entlang, doch ich biege ab und tauche ein in den Schatten des alten Gebäudes.

Auch beim Gorki gleich um´s Eck hat sich seit letztem Jahr manches verändert. Verschwunden sind die vertrauten Pollemsrohre. Die Rattenlöcher, die Essigbäume und der Müll mussten weichen. Doch sie werden wiederkehren, wenn nicht hier, dann anderswo.

Vis à vis des Gorki leuchtet weiß das Collegium Hungaricum, ein rauchblauer Porsche parkt siegessicher davor. Es ist fast Ostern und so wähle ich den Schmerzensweg, limbe hyperlordotisch unter einem aufgebockten Container hindurch, stoße mir hart die Stirn am rostigen Metall und torkele benommen auf die Straße, wo die klingelnde Tram mich knapp verfehlt.

Nur wenige Minuten trennen mich noch von meinem Ziel, und die Akteure haben bereits ihre Plätze eingenommen: schöne Menschen in lässiger Kleidung mit Kaltgetränken in den gepflegten Händen performen in vollendeter Choreo mit den winterharten Obdachlosen, die ihre Pfandflaschen in Aktentaschen verbergen, um unter dem prüfenden Blick des Pförtnerkomplizen unauffällig zu den Bibliothekenwaschräumen  gelangen zu können.

Das Eis in der Hand lege ich den Kopf in den Nacken, ein hauchdünner Wolk zieht langsam über uns hinweg, aus dem Admiralspalast klingt Musik an mein Ohr und zu meinen Füßen liegt schlafend der liebe, liebe Hund. Leben.

 

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Leise Servus

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„Revolten kennen im allgemeinen nur das Scheitern, sonst wären sie Revolutionen. Die gescheiterte Revolte indessen greift in die Geschichte ein, sie setzt Zeichen, die teils verschwinden, um später wieder aufzutauchen, sie verändern doch die Welt.“

Johannes Agnoli

 

 

Ob ich nicht vielleicht noch rasch in eine Partei eintreten sollte, nicht aus Überzeugung freilich, sondern allein, um einen sicheren Platz hinter dem Thron zu ergattern, für den Fall der Fälle, frage ich den Neuen Bekannten, doch der rät ab. Die einzige Partei, die bei wechselnden Machtverhältnissen sowohl mit links als auch mit rechts paktieren könnte, sind die Grünen, und die sitzen inzwischen selbst schon, vom Naschmarkt korrumpiert, schampusschlürfend am Tresen und verweisen im Windschatten ihrer ökologischen Korrekt- und moralischen Überlegenheit, das Prekariat kühl lächelnd auf seinen Platz: den nächsten`ekligen´Discounter. Wer sich das faire & schöne & gute Brot (zu 12 €/kg) nicht leisten kann und will, der möge bitte anderswo in seiner griesgrämigen Verantwortungslosigkeit vor sich hin darben und Industriekuchen fressen, derweil die Erlöser*innen weiter an der Ausgestaltung der wunderbarsten aller denkbaren Welten tüfteln, hier und da ein aalglatter Genosse die windelweiche Ghettofaust in den Himmel reckt, ein halbherziges  Enteignung! kräht, und so weiter und so fort.

(Ja, ich habe sie gefressen, so sehr gefressen. Einsfuffzich das Kilo)

 

 
Sich der Linken anzuschließen, bedeutete im Falle eines Machtwechsels vermutlich noch mehr Ärger als ich sowieso schon habe und alle anderen Parteien mit politischem Einfluss scheiden selbstredend von vornherein aus. Am Besten erstmal alles so lassen wie es ist, und  hoffen, dass die Dinge halbwegs in der Waage bleiben, findet auch NB.
Zur Not nehme ich halt die Dienstleistungen von Exit oder Dignitas in Anspruch, beende ich unseren kleinen Dialog, und vor meinem Todesdrink kippen wir noch ein leckeres Abschieds- Piccolöchen. Wir lachen gequält.

 

 

Nein, es geht mir nicht herausragend schlecht. Besser allemal, als den meisten Menschen auf dieser Erde. (Die Musik ist aus und ist immer noch da)
Und doch: die Dinge laufen gewohnt zäh und kräftezehrend. Die Schikanen frischen auf, die Krankheit nimmt sich ihren körperlichen, seelischen, zeitlichen und finanziellen Raum und lässt nicht viel übrig für heiteres Drauflosleben. Auch der Hund hat wieder eine anstrengende Zeit und will von mir behutsam aus der Krise geführt werden. Business as usual, würde ich sagen, sofern solche Sätze sich in meinem Phrasenköcher befänden.
Die niederschmetternde (universale) Erkenntnis, dass das (eigene) Leben nicht nur verrinnt, sondern auch im Weltenlauf keinerlei, überhaupt gar keine, nicht die geringste Rolle spielt und angesichts der vorrückenden Zeiger sogar immer und immer bedeutungsloser wird, weil die Polepositions neu besetzt sind und weil dieses wummernde und alles übertönende, klaffende Nichts, das der letzte große Krieg hinterlassen und das zu dem allerseits akzeptierten Konsens „Nie wieder“ geführt hatte, zu weit schon hinter uns liegt (bzw. zu liegen scheint) und mit dem Verlust der letzten Zeitzeugen weiter an Schrecken verliert, um von den blindlings nach vorne Preschenden noch wahr- und ernst genommen zu werden; diese lähmende Erkenntnis und das große Vergessen führen geradewegs in die nächste Katastrophe, der schon jetzt ungezählte Menschen in Kriegen, in Lagern, in der Wüste und am Meeresgrund zum Opfer fallen, weil niemand bereit ist, zu teilen, was ihm nicht gehört.

 

 

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Das Feuer wird nicht vor der Sektbar Halt machen.

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Hoch lebe die gelbe Revolte, hat jemand auf das Fensterblech der neu eröffneten kinderpsychiatrischen Praxis geschrieben.

Wie bescheiden und wie klein gedacht: einerseits triumphal zu jubeln, und im gleichen Atemzug bereits das eigene vorhersehbare Scheitern einzugestehen, denke ich. Der allwissende NB mag sich diesem Gedankengang nicht so recht anschließen. Revolte bedeute schließlich nicht zwingend scheitern, behauptet er und ich verkneife mir einen Stegreifkalauer über die Meuterei auf dem Mars.

Einig sind wir uns aber, dass derzeit überall auf der Welt revoltiert wird, obgleich alle längst wissen, wer das Spiel gewinnen wird.

 

 

(Gil Scott-Heron – The Revolution Will Not Be Televised_
youtube- Direktlink)

 

 

 

 

 

Bild: bs wise, untitled, flickr
Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/

peter und die kuh

manchmal kommt mir jemand entgegen und lächelt mir zu.
da weiß ich, daß ich voll freude bin.
auf meinem gesicht hat jemand ein leuchten gesehen
und hat selbst zu leuchten begonnen, auf mich hin.
Ernst Jandl,
peter und die kuh

Äquator

 

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Dem Kanzler fehlt der Mut, den schwer erkrankten Cousin anzurufen, weil er nicht weiss, was er diesem sagen soll. Das Elend des Cousins nimmt ihn derart mit, dass er auf Abstand gehen muss.

Das erinnert mich an einen früheren Bekannten, inzwischen ein Mann von Welt mit maßgeschneiderten Anzügen und mehr Geld als unsereins je essen könnte, der mir kürzlich eine Mail schrieb, in der er mein schlimmes, schweres und ganz und gar hoffnungsloses (freilich seit vielen Jahren nur aus der Ferne beobachtetes) Leben resümierte, welches ihn an eine erst kürzlich auf einem Grabbeltisch erworbene und bereits verfilmte Romanserie (Patrick Melrose) über eine schon frühkindlich gescheiterte Existenz erinnerte, die anzuschauen er mir wärmstens ans Herz legte. Um meine Armut wissend, bot er mir dafür sogar kostenlosen Zugang zu seinem E-Account an. Die Mail schloss mit der Einsicht, dass er angesichts der von ihm diagnostizierten Bedürftigkeit leider nicht in der Lage sei, mir beizustehen, er vielmehr jede Verantwortung für mich weit von sich weisen und den Kontakt auf ein durch ihn zu definierendes Maß begrenzen müsse. Frau, Kind und Business – ich müsse verstehen.
Erinnert hat mich dieser zusammenhangslose Ausbruch außerdem  an die Frau, die immerzu Absagen schrieb. Wahrscheinlich versuchte auch sie, den Enttäuschungen und Zurückweisungen in ihrem Leben etwas Selbstwertstärkendes entgegen zu setzen, indem sie fiktive Annäherungen bereits im Vorfeld mit entschlossener Miene abwehrte.

 

 

Ich selbst habe mir für derlei Gemütszustände etwas anderes ausgedacht: wenn ich im Mangel oder ohne adäquaten Ansprechpartner oder Nähespender bin, suche ich in meinem Postfach nach Werbemails mit no-reply-Adressen. An diese schreibe ich dann epische Mails in denen ich, versehen mit anschaulichen Beispielen, meine leider nicht ausreichend gewürdigte Grandezza darlege.

 

 

 

Mein nächster Coup wird eine eigene no-reply-Adresse sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild: Saverio DOMANICO_DSC2355_Florence_06_16, Florence, flickr
Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/ (geringfügig zugeschnitten)

Brief an den Großvater

Der Kanzler war zu Besuch. Jede Begegnung mit alten Menschen ist auch ein Abschied (aber das muss ich Dir ja nicht sagen).
Nächste Woche kommt mein neuer Bekannter zu Besuch.
Hoffentlich kommt bald auch die Schwester zu Besuch.
Von dem Mann der jetzt in Asien Sidedeals macht, Dinnerparties schmeisst und schlimmen Ärger mit einem Erbe hat, habe ich uralte Briefe gefunden. Irgendwas mit platonischer Freundschaft. Fotos hab ich beim Ausmisten auch gefunden. Da ist das Patenkind noch ein Baby und ich trage an Ostern eine rote Jacke. Im Weidenkorb liegen nur Hühner- und keine Schokoladeneier.

Der Cousin hat eine gefährliche Autoimmunkrankheit. Da nützt es ihm nichts, dass er Internist ist. Das Internet ist der neue Pschyrembl und ich kann nicht anders und guck mir das auch noch an.

Die frühere Nachbarin hat eine Homepage. Seitenlang schreibt sie dort über ihre unfassbare Demut. Auf die intrigante und verleumderische Nachbarin hatte ich gestern eine Höllenwut. Heute nur noch mittel.  Ich wünsche ihr für´s Erste temporäre und stark juckende Unpässlichkeiten. Die Schwester gibt mir ihren Segen dazu. Dabei ist sie grundsätzlich viel weniger in Rage zu bringen als ich. Ich werte ihre Zustimmung als Solidarität.

Die Katze verträgt das eigens für sie angefertigte Budesonidgel ausgezeichnet. Wir schleichen das Decortin noch aus. Dem Hund geht es auch gut. Wir sind inzwischen bei 18 Tropfen Hanföl pro Mahlzeit und die Bauchspeicheldrüse macht prima mit. Ich hoffe das Fell im Gesicht wächst wieder nach. Wenn nicht sieht sie halt für immer räudig aus. Hauptsache sie lebt und wedelt dabei.

Der neue Bekannte sagt er habe schon festeren Brei gegessen als das windelweiche Gequatsche der Kreuzberger Bürgermeisterin (hier fehlt zum Verständnis ein  ganz entscheidender Satzteil, den auszuformulieren mir zu mühselig ist).

Wer jetzt denkt: sie ist kein Kind von Traurigkeit hat nur halb Recht.

Im Internet posiert ein feister Mann auf totgeschossenen Wildtieren. Niemand will jetzt mehr seine Sandwichs kaufen. Ich bedaure, dass es die Sandwichkette hierzulande nicht gibt. Statt den feisten Elefantenjäger zu boykottieren, wünsche ich ihm ersatzweise juckende und nässende Unpässlichkeiten an den Hals und bin mir des Segens meiner Schwester beinahe sicher.
Ohne Hund dürfte ich übrigens in dem kleinen Rixdorfer Gärtchen mit dem vollbärtigen Pfarrer in Latzhose spazieren gehen. Mit Töle bleibt mir wieder nur der Mariannenplatz auf dem ich unerwarteterweise die R. treffe.
Sie ist überrascht zu hören wie lange ich schon keinen Alkohol mehr trinke und da merke ich erst wie lange wir uns nicht gesehen haben. Keine sagt der anderen: du bist alt geworden. Jede von uns weiß das auch ohne Hinweis.
Begleitet wurde R. von einer Frau deren Hund im vergangenen Jahr verstorben ist. Ich kannte das Tier. Es war sehr wackelig zum Schluss. Ich habe versäumt der Frau zu sagen, wie Leid mir das für sie tut. Man möchte nicht dauernd im Schmerz der anderen herumstochern. Ich weiss nicht genau ob das richtig ist/ war.

Gefunden habe ich eine Zeichnung die der Klammermundmann einmal von mir gemacht hat. Ich als eine Figur von Guérnica. Das Bild liegt jetzt in meiner Ablage. Ich als Glückskeks würde mir besser gefallen.
Ansonsten: Frühling. Muss man nicht sagen. Merkt Jede selbst.

Zuviel twitter.

Weil ich es Euch wert bin

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Dass ich mit Schneewittchen verwandt bin, habe ich anderswo schon ausgeplaudert. Margaretha von Waldeck- meine Vorfahrin (ich wusste es!). Auch der Geheimrat steht in meiner Ahnenliste. Ganz oben Analphabet Karl. Anal-Phabeet, wie der gruselige Armbrustfreak, der sich kürzlich via Whatsapp wieder bei mir gemeldet hat, vermutlich sagen würde. Einmal erzählte er mir, er habe einem früheren Nebenbuhler (schönes Wort) auf den Fahrersitz seines Autos – äh- gekotet. Der Armbrustfreak ist hauptberuflich Koch.

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Sieben Millionen brauche ich für meine geschätzte verbliebene Lebensdauer (ich werde 102), wenn ich medizinisch gut versorgt und nicht länger von dem billigen Ermessen einer Behörde abhängig sein möchte, die auf Briefe meiner behandelnden Ärzte zynische Antworten schreibt.

Weil ich es Euch wert bin.

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Mit dem Bargeld verschwinden auch die Matratzenverstecke und die Pfennigartikel, die es zügig zu erwerben galt, bevor die nächste Tram kam.
:Esspapier von der hexenschwarz gefärbten Lady mit Thea-Gottschalk-Lippen, Leopardenkaftan geduldig in ein Papiertütchen gezählt.

 

Die Tramtrasse zur Schule ist platanengesäumt. Goldene Lichtflecke tanzen über mein Gesicht.
Als wir am Stolper Eck vorbei fahren, freue ich mich. Mein lächelndes Gesicht in der Scheibe.
Von weitem sehe ich Eltrid mit ihrem schweren Gang und der falben Krause in Richtung Schule trotten. Sie wohnt in einem schiefen Häuschen und ihr Heimweg ist jeden Tag ein Spießrutenlauf.

Heute nennt man das Mobbing.

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Gestern ist ein untergegangenes Land. Heimweh wird zu Fernweh. Schmerz zu Sehnsucht.
Ein Bild aus Sand, weggewischt mit einer nüchternen Handbewegung.

 

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Im fensterlosen Bad, das Wasser weich wie ein Monsunregen denke ich an Karl-Herrmann, den Kollegen des Kanzlers, der meine Eltern regelmäßig einzuladen pflegte, um ihnen Hunderte Dias  seiner Asienreisen vorzuführen, versehen mit minutiösen Angaben zu Tag, Zeit, Ort und Verpflegung (Mir habbe Zeit, mir habbe viel Zeit) und ihnen anschleßend, in einer privaten Modenschau, die dort maßgeschneiderten Anzüge zu präsentieren. Meine Eltern wurden dabei so platziert, dass sie nicht voneinander abschreiben konnten, wenn sie, dem Wunsch Karl-Herrmanns entsprechend, Schätzungen aufs Papier brachten, wieviel das jeweilige Schnäppchen wohl gekostet haben mochte und sie,  um seine Laune nicht zu verderben, möglichst niedrige Preise hinschwindelten. Der gut gelaunte Gastgeber belohnte sie im Gegenzug mit allerbester Speis und Trank.

Solche Geschichten, um den Bogen zur Gegenwart zu spannen, werden möglicherweise bald der Vergangenheit angehören. Wenn es nämlich schlecht läuft für die Vielreisenden, könnte es demnächst eine Begrenzung auf nur 3 Fernreisen pro Bundesbürger*in pro Jahr geben.
Die Grünen finden das nicht so gut. Besser Kerosin besteuern. Das würde ihrer SUV-Holzofen-Bioladen- Klientel keine größeren Einschränkungen bringen und der Welt wäre trotzdem geholfen.

Auch eine Impfpflicht findet die Ökopartei übrigens problematisch.

Ich werde umsatteln müssen auf Bombenentschärferin.

 

 

 

 

 

Bild: Ken Walton, untitled, Los Angeles 2018, flickr
Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/

1000 Fragen an dich selbst (251-350)

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Weit R geht es mit der Fra´gerei. Ich kann nicht´s da´für.

251. In welcher Sportart bist du deiner Meinung nach gut? Hardcore laughing.

252. Heuchelst du häufig Interesse? Bin nicht gut im Heucheln. Meine Stimmungen und Launen stehen mir in aller Regel ins Gesicht geschrieben. Man nennt das unverstellt oder unhöflich. Je nach Standpunkt.

253. Kannst du gut Geschichten erzählen? Ganz passabel.

254. Wem gönnst du nur das Allerbeste? Ach, da fallen mir einige liebe Menschen (und Tiere) ein.

255. Was hast du zu deinem eigenen Bedauern verpasst? Diverse Konzerte und die 80er in Berlin.

256. Kannst du dich gut ablenken? Ich bin Meisterin der Selbstablenkung.

257. In welcher Kleidung fühlst du dich am wohlsten? Feminin, leger.

258. Wovon hast du geglaubt, dass es dir nie passieren würde? Das kann ich hier nicht hinschreiben.

259. Würdest du gern zum anderen Geschlecht gehören? Mal einen Tag lang vielleicht.

260. Wer nervt dich gelegentlich? Gelegentlich nerven mich einige Leute. Aber das legt sich meist schnell. Momentaufnahmen.

261. Über welche Themen unterhältst du dich am liebsten? Am Liebsten gibt es bei mir nicht. Ich hab viele Themen, die mich interessieren mit wechselnder Gewichtung. Politik ist eines davon.

262. Kannst du leicht Fehler eingestehen? Kommt drauf an wer mir was wie sagt. Mir ist es unangenehm, Fehler gemacht zu haben und entsprechend unangenehm auch, sie einzugestehen. Aber ja, ich kann schon zugeben, wenn ich was falsch gemacht habe und ich kann mich auch gut entschuldigen.

263. Was möchtest du nie mehr tun? Diverses. Z.B. Abi machen.

264. Wie ist dein Gemütszustand üblicherweise? Das schwankt, je nach Belastung. Von Natur aus eher heiter und ausgelassen mit Hang zur Melancholie.

265. Sagst du immer die Wahrheit? Nein, niemand tut das. 

266. Was bedeutet Musik für dich? Mit Musik kann ich mich in beinahe jede gewünschte Stimmung versetzen oder Gefühle verstärken. Musik eröffnet mir Welten. Ohne Musik wäre mein Leben anders verlaufen. Gerade höre ich eine beglückende Compilation mit Frauenstimmen aus verschiedenen Genres. Das macht mich sehr froh.

267. Hast du schon einmal einen Weinkrampf vorgetäuscht? Ja. Mit 3 an der Supermarktkasse. Manchmal auch, um nicht geschlagen zu werden. Das hat aber eher den Zorn und die Prügellust der Mutter gesteigert. Da hab ich es mir abgewöhnt.

268. Arbeitest du gern im Team oder lieber allein? Lieber allein.

269. Welchen Fehler verzeihst du dir immer noch nicht? Den, der ein Leben gekostet und meines für immer unheilbar verändert hat.

270. Welche Verliebtheit, die du empfindest, verstehst du selber nicht? Verliebtheit empfinden und selber nicht verstehen? Tüdelüt? Nächste Frage bitte.

271. Denkst du intensiv genug über das Leben nach? Intensiv genug wofür? Ich denke wahrscheinlich zuviel über das Leben und das Sterben nach und täte besser daran, einfach nur drauflos zu leben, ohne nachzudenken.

272. Fühlst du dich manchen Leuten gegenüber sehr unsicher? Nein.

273. Bist du autoritätsgläubig? Eher nicht

274. Bist du gern allein? Ja

275. Welche eigenen Interessen hast du durchgesetzt?
Ich setze meine Interessen in aller Regel immer durch. Lebe ja allein und muss mich nur gegenüber Hund und Katz behaupten.

276. Welchen guten Zweck förderst du? Ich spende für die Welthungerhilfe und für Pro Asyl. Außerdem immer mal für Privatpersonen, wie z.B. kürzlich für Markus Igel.  Ich hoffe sehr er wird sich durchsetzen.

277. Wie sieht dein Traumhaus aus? Beton, Patio, Moos, Espen. Wisst Ihr alles schon.

278. Machst du leicht Versprechungen? Ja, leider.

279. Wie weit gehst du für Geld? Um meine Existenz zu sichern würde ich sehr weit gehen (solange ich andere nicht schädigen muss). Ansonsten ist mir Geld ziemlich wumpe.

280. Bist du häufig eigensinnig, auch wenn es zu deinem Nachteil ist? Muss ich drüber nachdenken. Könnte sein.

281. Malst du oft den Teufel an die Wand? Der Teufel gibt mir ein A und ich mache eine Bombe daraus,

282. Was schiebst du zu häufig auf? Frauenärztin und Zahnarzt. 

283. Sind Tiere genauso wichtig wie Menschen? Für mich als Mensch sind Menschen wichtiger. Ethisch betrachtet sind Tiere genau so wichtig und wertvoll wie Menschen. Jedes Leben zählt.

284. Bist du dir deiner selbst bewusst? Sischa. I am what I am (I am my own special creation)

285. Was war ein unvergesslicher Tag für dich? Der Tag als Conny Kramer starb und alle Glocken klangen.

286. Was wagst du dir nicht einzugestehen? Da ich es mir nicht eingestehe, muss diese Frage unbeantwortet bleiben.

287. Bei welcher Filmszene musstest du weinen? Als das Pferd tot im Ziel zusammenbrach. Ich war 5 und hatte Fieber. Außerdem bei der Schlussszene von Six Feet Under. Hab die gesamt letzte Folge schluchzend und tränenblind vor dem Bildschirm gekauert. 

288. Welche gute Idee hattest du zuletzt? Kam grad auf die geniale Idee eine Unterlegscheibe unter die schleifende Schranktür zu legen. Und was soll ich sagen: sie läuft wieder wie geschmiert.

289. Welche Geschichten würdest du gern mit der ganzen Welt teilen? Meine Exzentrik reicht nur bis zur Stadtgrenze. 

290. Verzeihst du anderen Menschen leicht? Verzeihen ist so ein großes Wort und ein so schwieriger Prozess, der für mich eng an Vertrauensbildung geknüpft ist, zumindest dann, wenn ein Kontakt bestehen bleiben soll. . Ich würde sagen es kommt auf den Grad der Verletzung bzw. des Vertrauensbruchs an, ob ich verzeihen kann oder auch nur will. Es gibt ein paar Menschen, denen kann ich nicht mehr verzeihen.

291. Was hast du früher in einer Beziehung getan, tust es heute aber nicht mehr?
Respektloses Verhalten an den Tag legen.

292. Was hoffst du, nie mehr zu erleben? Den abgesägten Ast.

293. Gilt für dich das Motto „Was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss“?
Im Gegegnteil. Was ich nicht weiss, will ich unbedingt wissen. Weiss ich es, suche ich nach dem nächsten Rätsel.

294. Wie wichtig ist bei deinen Entscheidungen die Meinung anderer? Die Meinung mancher Freunde ist mir wichtig. Letztlich treffen Entscheidungen aber eher mich, als dass ich sie treffe. Da nützt kein Rat und keine wohlmeinend beigestuerte Meinung.

295. Bist du ein Zukunftsträumer oder ein Vergangenheitsträumer? Träumerin. Beides ein bisschen. Am Liebsten hab ich aber den Blick auf dem Boden der Gegenwart. 

296. Nimmst du eine Konfrontation leicht an? Leider ja.

297. In welchen Punkten unterscheidest du dich von deiner Mutter? In den allermeisten (hoffe ich).

298. Wo bist du am liebsten? In den Bergen, auf dem Mariannenplatz oder im Tiergarten.

299. Wirst du vom anderen Geschlecht genug beachtet? Genug für die Egodusche? Ja.

300. Was ist dein Lieblingsdessert? Mousse au chocolat

301. Worin bist du ein Naturtalent? Im Imitieren von Sprache, Dialekten, Stimmen und Lauten.

302. Welche Person um dich herum hat sich in letzter Zeit zum Positiven verändert? Jemand der hier mitliest und der weiß, dass er gemeint ist.

303. In welcher Situation warst du unfair? Gab schon mehrere Situationen in meinem Leben, in denen ich unfair war. Allerdings sind das Ausnahmen. Ich achte sehr drauf, nicht unfair zu sein und meist gelingt mir das auch.

304. Fühlst du dich fit? Hab grad ein mehrtägiges Dauer-EKG, bin vollverkabelt  und hinter mir liegt eine fürchterliche Nacht. Fühle mich körperlich eher nicht so besonders.

305. Sind deine finanziellen Angelegenheiten gut geregelt? Mir fehlen 7 Millionen Euro.

306. Von welchem Buch warst du enttäuscht? Von dem dicken Bildband über den Tiergarten, den ich mir jahrelang kaufen wollte, und der dann, als ich ihn endlich hatte, so belanglos und nichtssagend war. Nix über die Elche, die Amazone, die Göttin der Cerealien usw. Schwache Nummer, wie der Unterfranke sagen würde.

307. Welchen Grund hatte dein letzter Umzug? Tolle Wohnung in (damals wohl eher noch nicht) bester Lage für wenig Geld.

308. Neigst du zum Schwarz-Weiss-Denken? Auf jeden Fall. Die Nuancen muss ich dann später ins Bild tuschen. 

309. Was fühlst du, wenn du verliebt bist? Aufgewühlte Unruhe und sprudelndes Glück.  Außerdem Appetitlosigkeit.

310. Gehört es zum geselligen Beisammensein, viel zu essen und zu trinken? Viel nicht unbedingt. Aber gemeinsam zu essen ist schon sehr schön.

311. Welche Dinges stehen noch auf deiner To-do-Liste? Die Viktoria-Falls und Angkor Wat besuchen. Außerdem nach Swansea reisen. Werd ich aber alles nicht tun. Flugscham.

312. Hegst du oft Zweifel? Ich hege und pflege die Zweifel wie ein geliebtes Kind. Doch auch für die Zuversicht habe ich ein kleines Beet angelegt, das ich regelmäßig gieße.

313. Womit bist du unzufrieden? Mit dem Zustand unserer Welt, vereinfacht und platt ausgedrückt.

314. Mit welchem Gefühl besteigst du ein Flugzeug? Ich fliege nicht mehr. Aber als ich noch flog: Beklommenheit.

315. Gilt für dich die Redensart „Eine Hand wäscht die andere“?
Wer etwas zu geben hat, kann sich glücklich schätzen, dass es ihm nicht fehlt. Das ist ein Geschenk für sich. Also: nein.

 

316. Bist du schon mal schikaniert worden? Schikane betrat in frühester Kindheit mein Leben. Den Job meiner Mutter haben später die Behörden und meine Vermieterin übernommen

317. Wie spontan bist du? Ich bin ziemlich impulsiv und folge meinen Eingebungen. Spontan bin ich deswegen noch lange nicht.

318. Unterstützt du bestimmte Menschen bedingungslos? Ja.

319. In welcher Angelegenheit hast du Schuldgefühle? So richtig Schuldgefühle habe ich nur in einer einzigen Angelegenheit. Aber es gibt Dinge da bedaure ich, so und nicht anders gehandelt zu haben.

320. Wie viele Jahre schon dauert deine längste Freundschaft? Etwa 30 Jahre.

321. Was gibt dem Leben Sinn? Das Leben selbst ist der Sinn. 

322. Was hättest du gern frühzeitiger gewusst? Ich hätte gerne vor der Narkose gewusst was mit mir passieren würde. 

323. Wie alt fühlst du dich? Wie Ende Dreißig.

324. Was siehst du, wenn du in den Spiegel schaust? Ein schmales, blasses Gesicht mit großen dunklen Augen gerahmt von unerwarteten Korkenzieherlocken.

325. Kannst du gut zuhören? Unter Apfelbäumen liegend ja.

326. Welche Frage wurde dir schon zu häufig gestellt? Wieso trägt dein Hund einen Maulkorb?

327. Ist alles möglich? Ich glaube nicht.

328. Hängst du an Traditionen? Ja, aber nicht übermäßig.

329. Kennt jemand deine finstersten Gedanken? So finster sind die gar nicht. Und ja: ich teile sie mit Menschen, die mir nahe stehen.

330. Wie sieht für dich der ideale Partner aus? Aussehen zweitrangig. Er muss ein großes Herz und Humor haben und klug sein.

331. Wonach sehnst du dich? Nach den Bergen und nach Geborgenheit. 

332. Bist du mutig? Nein, nicht besonders.Ich bin eher leichtsinnig Manchmal fehlt mir einfach der Instinkt für Gefahr. Vielleicht suche ich auch die Gefahr, ohne es zu wissen.

333. Gibt es für alles einen richtigen Ort und eine richtige Zeit?
Für manches schon. Klopapier solte zum Beispiel immer dann im Bad sein, wenn ich auch gerade da bin

334. Wofür bist du dir zu schade? Zu schade? Was für eine altbackene Formulierung. Ich bin mir für nix zu schade. Ich mache manche Dinge nicht gern, finde sie eklig oder unethisch.

335. Könntest du ein Jahr ohne andere Menschen aushalten? Nein.

336. Wann warst du zuletzt stolz auf dich? Ich bin jeden Monat stolz, wenn ich die Abrechnung pünktlich und korrekt auf den Weg gebracht habe. Manchmal bin ich stolz, wenn es mir trotz extremen Stresses gelingt, die Ruhe zu bewahren.

337. Bist du noch die Gleiche wie früher? Alles muss sich ändern, damit alles so bleiebn kann wie es ist. Also: nein, ich bin nicht mehr die Gleiche wie früher. Aber ich bin steadily myself.

338. Warum hast du dich für die Arbeit entschieden, die du jetzt machst? Entscheidungen treffen mich, nicht ich sie.

339. Welche schlechte Angewohnheit hast du? Drei Dinge zugleich zu tun. Mich zu verzetteln und dabei den Faden zu verlieren.

340. Verfolgst du deinen eigenen Weg? Die Frage erinnert mich an die Beerdigung eine Freundes der Familie- Er hatte sich  I did it my way für den Trauergottesdienst gewünscht. Als es schließlich soweit war, waren die Orgelregister eingefroren und die Töne stiegen dünn und schief in den klirrenden Januarhimmel auf.
(Meinen eigenen Weg?  Welchen sonst?)

341. Worüber kannst du dich immer wieder aufregen? Z.B. über die SPD und hier insbesondere über Frau Nahles und Herrn Heil, aber auch über Frau Barley und andere zutiefst unehrliche Figuren.

342. Kann jede Beziehung gerettet werden? Nein. Wieso sollte man Beziehungn retten? Sie verändern sich mit der Zeit. Manche werden enger, vertiefen sich, andere lösen sich auf. Es ist gut so wie es ist.

343. Mit welchem Körperteil bist du total zufrieden? Mit meinen Händen.

344. Womit hältst du dein Leben spannend? Dazu muss ich gar nichts tun. Das Leben einer Katastrophenchronistin ist wie das Leben eines Kriegsberichterstatters.

345. Kannst du unter Druck gute Leistungen er bringen? Ja.

346. Welche Lebensphase hast du als besonders angenehm empfunden? Die aktuelle. Mir wird immer gleichgültiger was andere über mich denken. Das macht mich sehr frei in meinem Handeln.

347. Findest du andere Menschen genauso wertvoll wie dich selbst? Grundsätzlich ja. Aber würde ich z.B. für andere mein Leben geben, oder doch lieber die eigene Haut retten?

348. Hast du immer eine Wahl? Meist schon.

349. Welche Jahreszeit magst du am liebsten? Spätsommer.

350. Wie würdest du heißen, wenn du deinen Namen selbst hättest aussuchen dürfen? Wanja

 

 

 

 

 

Bild/ Lizenz:  siehe 1000 Fragen an dich selbst (1-20)

Wort halten auf oberbayerisch

Und weil ich gerade so geschwätzig bin (it must be the fever, dahlink) hier noch eine kleine, nette Anekdote aus meinem Katastrophenleben:

auf der Suche nach einer medikamentösen Lösung für die leidende Tigerin, stoße ich in einer pharmazeutischen Fachzeitschrift auf einen Münchner Apotheker, der aus einem speziellen Kortisonpräparat ein Gel entwickelt hat, das bei Menschen, mit der gleichen Erkrankung wie meine Katze, zum Therapierfolg geführt hat. Nachdem ich die diversen Bestandteile der Rezeptur auf feline Verträglichkeit geprüft habe, rufe ich in der Apotheke an. Allerdings ist der Chef auf einer Fachtagung. Seine Frau notiert meine Nummer und ein paar Tage später meldet sich ihr Mann dann tatsächlich bei mir. Nach einem ausführlichen Telefonat über pH-Werte, Peristaltik, Dosierung, topische Wirksamkeit und kätzische Besonderheiten, bestelle ich die Rezeptur.

Später am Abend bekomme ich eine Mail. Die Bestellung sei bereits unterwegs nach Berlin. Er habe sich im Preis vertan, der Wirkstoff sei inzwischen leider viel teurer geworden. Er wolle aber dennoch zu seinem Wort stehen und mir für diese Lieferung lediglich die vereinbarten 40 Euro inkl. Versand berechnen.

Am Schluss der Mail wünscht er meiner Katze alles Gute und verabschiedet sich mit herzlichen Grüßen.

Eine kurze Recherche ergibt, dass der aktuelle Preis des Wirkstoffes die Gesamtkosten der Order bei weitem übersteigt. Der freundliche Apotheker zahlt also drauf.

Es gibt so so nette Menschen!