Git along, little dogies

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Erst Alpen, dann Glamping und später Cocooning. So sieht er aus, der diesjährige Sommerurlaub (Hallo, Frau Sommer!)
Baumhaushotel. Ja, sowas mache ich, 3 Tage lang, für teuer Geld. Der Glamour (Nennen Sie ein Wort in dem `Amour´ vorkommt), reicht allerdings nur fürs Duschen im nahegelegenen Freibad.

Aufgeben. Aufgeben kam noch nie in Frage. Höchstens das Gepäck oder ein Telegramm, wie man das früher mal gemacht hat.

(wer sich fragt, woher das jetzt kommt, dem geht es nicht anders als mir. Plötzliche innere Renitenz gegen alles. ALLES!

Working for the clampdown
Ha! Gitalong! Gitalong
)

Dass der Hund mir beinahe an einer erbeuteten Reiswaffel erstickt wäre, die er (sie) hastig heruntergewürgt hatte, um mir nichts abgeben zu müssen, habe ich noch gar nicht berichtet (die Aufregung wegen des Bienenstichs in der Zunge, wenige Tage zuvor, war gerade vergessen), wie so vieles andere auch nicht. Zum Beispiel: wie die Bösekatz ein halbnackertes Spatzenkind aus dem Nest holt und das Kleine den nächsten Morgen nicht mehr erlebt. Sterben (bäuchlings auf Elle und Schnabel gestützt) an einem heißen Sommerabend, die Grillen zirpen, Mauersegler vermessen rufend den Himmel.

Natürlich gäbe es auch jede Menge Schönes zu berichten.
So schön, dass ich davon schweigen muss.

(Wittgenstein. Augenblicklich Rancière)

Bild: <a href="http://www.public-domain-image.com/free-images/vintage-photography/history-photography-pictures/history-photo-of-man-dressed-as-a-cowboy-with-a-bird" title="History photo of man dressed as a cowboy with a bird public domain image">History photo of man dressed as a cowboy with a bird</a>

Katastrophenbilanz

Zum einjährigen Blog-Jubiläum haben mir Thorge, der Kiezneurotiker und Carola, die Berlinerin in Hamburg, durch ihre freundliche Verlinkung auf diesen Text, der mir besonders am Herzen liegt, weil er sich um das Thema Gentrifizierung dreht, eine unglaublich hohe Zahl an Aufrufen beschert.
Das freut mich sehr, und dafür möchte ich mich bei Euch bedanken! Danke, danke, danke!
Auch bei allen anderen, die mich in diesem Jahr begleitet haben, die hier gelesen, kommentiert, verlinkt und mich mit Links und Informationen, Zuspruch und Kritik versorgt haben, möchte ich mich ganz herzlich bedanken!
Schön hier zu sein!

Die Niederlage beim Volksentscheid ist der einzige Wermutstropfen an diesem Tag, der ansonsten so entspannt war, und mit einem tollen Sonnenuntergang und einm feinen Essen endete.
Aber auch bei der Zukunft der Berliner Stromversorgung muss das letzte Wort noch nicht gesprochen sein.
Die Bildung einer Genossenschaft, die das Stromnetz kaufen könnte, ist im Gespräch.
Ich werde dabei sein und berichten.

Zu meinem Bloggeburtstag schenke ich mir und euch einen, zwar alten, aber keineswegs angestaubten Song meiner Lieblingsband aller Zeiten. The Clash.
Allein der Text und die heisere Stimme von Joe Strummer.

Know Your Rights