keine Drogen

13922434024_de9dbccc93_z.jpgSamstags geht’s ins Jammertal, am Sonntag in die Grube

 

Im Treppenhaus hängt eine Einladung für die Hausbewohner. Alle sollen gemeinsam in den Heide-Park gehen. Der Gruppeneintritt kostet nur 7 statt 46 Euro pro Person.

Oh, das ist aber günstig, sagt die Rothaarige, während sich mir die Nackenhaare aufstellen.

Ja, aber hast du gelesen, was ganz unten steht?

Nein.

Keine Drogen!

Echt?

Ja.

Da fährt doch keiner mit.

Eben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild: Neil Moralee, Knees up for Mother Brown, flickr
Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/

Spaß mit Frauke Raffel-Potzkoten

Spaß 14/07/07

Spaß 14/07/07 (Photo credit: Dykes And The City)

Da ich seit Ende Dezember ein wenig niedergeschlagen bin, verordne ich mir als Therapie, neben den täglichen, meist sehr ausgiebigen Hundespaziergängen, bei denen ich allerdings oft mitten in die scheußliche Fratze der Gentrifizierung blicken muss, was meiner seelischen Genesung leider nicht förderlich ist-
-na, Faden verloren?
Um also wieder besser drauf zu kommen verordne ich mir:  Spaß.
Freude geht ja leider nicht, aber Spaß kriege ich hin. Ohne Mario Barth.
Heute war es folgendes kleines Vergnügen, über das ich sowohl vorher, als auch hinterher Tränen gelacht habe, und mich jetzt beim Schreiben schon wieder freue (ist irgendetwas nicht in Ordnung mit mir?):
unter Angabe eines falschen Namens eine Kundenkarte beantragen (nein, nicht besonders komisch, ich weiß) um künftig sämtliche Produkte in der Apotheke günstiger zu bekommen.
Der Name, den ich mir dafür ersonnen habe lautet: Frauke Raffel-Potzkoten. (Zuerst wollte ich Mandy Kropotzki nehmen, hatte aber Sorge, man würde mir das nicht abnehmen. Die Mandy, meine ich. Das „Potz“ im Namen immerhin, blieb erhalten – meine Tourette-Veranlagung).
Zu meinem Bedauern wollte die Apothekerin meinen neuen Namen nicht buchstabiert haben. Sie fragte lediglich: „Wie man es spricht?“
„Ja. R-a-f-f-e-l P-o-t-z-k-o-t-en.

Sicherheitshalber doch buchstabiert. Ohne zu lachen, wie ein englischer Palastwächter.
Nun habe ich die Plastikkarte einer fremden Frau im Portemonnaie.

Nachtrag: das nächste Mal nehme ich Wilma Geröllheimer oder Rosa Blut, wer dann nicht
lacht, ist besser als Buster Keaton (in den ich übrigens auch lange verliebt war).

Noch ein Nachtrag: ich hoffe in Kürze zur gewohnten Katastrophenform zurück zu finden.

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