trivia

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Was bist du denn so aggressiv/ ich bin doch nicht aggressiv!

Geraune, Gesilbe, reden ohne zu sprechen. Text.
Gehässiges Einanderbeklatschen, gönnerhaft grün vor Neid, von Herzen.
Am Morgen schon das Selbstgemachte im Töpfchen -Schau, was ich kann. – Chapeau!

Künstlerscheiße in Dosen,  warum bin ich bloß so aggressiv?, Ausdruck von Lebensenergie.
Das Innerste nach außen kehren (cloaca).

Was geht mich das eigentich an, die Berufenen und Gerufenen.
Guckmal, guckmal, ich bin ein König, denn ich trage eine Krone. – Kotau!

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Die große Rutsche aus Plastik, ein billiges Getüm wie Gedärm (gedärmengleich), der Erreger Toxoplasmosiiiii, der die Maus dazu bringt der Katze hinterherzulaufen, um sich fressen zu lassen, auf dass der Kreislauf niemals enden möge. Never ever!
Selbst die  Ameise beisst sich fest, ganz oben am Halm, um gepflückt zu werden, vom Vogel, den der Kater reisst. Willenlos.

Tirilier

Leidenschaft, soviel Leidenschaft, Passion und Emotionen, lebe deinen Traum, aber lebe! In der vollendeten Trivialität, ohne Hügel und Gräben, nicht einmal Abgrund. Gewalt – oder war´s Gewaltigkeit?- und Sehnsucht, Worte, Worte, Grütze, atemverschlagend stark.
Ich rutsche.

Mit Getöse nichts erleben, rätselhaft und nebulös flüstern, Geheimnisse beschwören, wo Nichtigkeit waltet und hallt. Langeweile. Betulichkeit.  Eifernde Ödnis, ergriffen von der eigenen, unendlichen Empfindsamkeit. Widmen, verehren (verachten).
Mitunter klabauternd.

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Die Bambergerin, die in Oxford zur Intellektuellen wurde, beim Studium des Querulantismus mit Schwerpunkt Petitionswesen. Vereint (Schwesterlichkeit!) antreten gegen das Bild-Girl, das angestaubte  PinUp aus dem Pleistozän.
(Männer sollen nicht auf Brüste onanieren, wenn Frauen das nicht wollen, nur wenn Frauen das wollen, dann sollen Männer auf Brüste maturbieren dürfen. Gibt es denn keine Tabletten gegen sowas. Reproduktion ist so gestern, wie Schamhaar. Kommt aber wieder. Wächst nach).
Der Dachdecker, zwischen zwei Atemzügen, sein Brustkorb eng vom Teer, blättert das Blättchen ohne Tittengirl und wischt sich ein Manga zur Entspannung auf den Screen.

Die Nächste (gender studies), merkt, dass sie was weiß, ist wie gelähmt, und befreit den Tampon von der pink tax; warum sollte er schlechter dastehen als Trüffel und Hundefutter? Frauen werden diskriminiert, wo man hinschaut (Brüste und Gesäß, Lippen, schöne Haare); das Schwein hat mir hinterher gepfiffen!
Wie ein klammer Umzugskarton (Wollpullis, Regal, Flur) steht man im Aufzug, mit marmorierter Haut, und keiner schaut, nicht einmal hier, wo sonst niemand ist; ob man sich mal ins Treppenhaus stehlen sollte, wenn der Nachbar herunterkommt, im Negligé, und dann ein wenig seufzen, mit den Hüften.

Am Ende stöhnt man ganz allein in seiner Kemenate und wünschte (wisch).
Wie selbsterniedrigend kann man sein!
Internalisierter Sexismus halt.

Zuviel Durchblutung schadet nur, egal wo.

 

 

 

 

 

Bild: Von Michael Albov – Michelle L‘ Amour, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2410368