keine Drogen

13922434024_de9dbccc93_z.jpgSamstags geht’s ins Jammertal, am Sonntag in die Grube

 

Im Treppenhaus hängt eine Einladung für die Hausbewohner. Alle sollen gemeinsam in den Heide-Park gehen. Der Gruppeneintritt kostet nur 7 statt 46 Euro pro Person.

Oh, das ist aber günstig, sagt die Rothaarige, während sich mir die Nackenhaare aufstellen.

Ja, aber hast du gelesen, was ganz unten steht?

Nein.

Keine Drogen!

Echt?

Ja.

Da fährt doch keiner mit.

Eben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild: Neil Moralee, Knees up for Mother Brown, flickr
Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/

Angeln & kochen

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Immer nur über sich selbst zu schreiben ist derart langweilig, dass ich anfange zu gähnen, sobald ich mich an die Tastatur setze. Manchmal sogar schon, wenn ich morgens in den Spiegel schaue. Es gibt Leute, die behaupten, jeder schriebe nur über sich selbst, unabhängig davon was er als Sujet wählt. Ich habe mir vorgenommen es mal anders zu machen.

Heute möchte ich für etwas Abwechslung hier im Blog sorgen, indem ich mich Themen zuwende, die ich bisher vernachlässigt habe, weil sie mich nicht interessieren.

Den Anfang mache ich mit einem

 Tipp für zukünftige Angler:

wer noch nie geangelt hat sollte sich vor dem ersten Ausflug mit ein paar Dingen vertraut machen.
Zunächst einmal stellt sich die Frage was man gerne an Land ziehen möchte. (Wer jetzt darauf wartet, dass ich augenzwinkernd irgendetwas von einem Millionär schreibe, kann warten, bis ihm Flossen gewachsen sind). Denn in Abhängigkeit davon welchen Fisch ich gerne aus dem Wasser holen möchte, muss ich zuvor Ort und Köder auswählen. Katzenfische zum Beispiel mögen Hühnerleber. Während man bei Hauskatzen vorsichtig sein sollte mit der Fütterung dieser Innerei, weil ein Zuviel des Guten zu erheblichen Gesundheitsschäden führen kann, braucht man beim Katzenfisch keinerlei Rücksicht auf solche Empfindlichkeiten zu nehmen: sobald man ihn aus dem Wasser gezogen hat erschlägt man ihn sofort und isst ihn bald darauf auf.  In der kurzen Zeitspanne zwischen dem Ableben des Fisches und seinem Verzehr dürften sich eigentlich keine schwerwiegenden Krankheiten entwickeln. Weshalb es zum Beispiel auch völlig egal ist, falls ein Kellner bei der Arbeit ungewaschene oder wunde Hände hat. Da der Gast das Essen gemeinhin unverzüglich verspeist, steht nicht zu befürchten, dass die eventuell ins Essen eingebrachten Keime in der perfekten Nährlösung aus Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten hinreichend ausgebrütet werden um Schaden anzurichten. Kaum serviert, findet das Essen sich nämlich schon im Magen wieder und wird alsdann durch den allesvernichtenden Darm geschleust. Fragt der Gast allerdings angesichts der Fernfahrerportion nach einem doggie-bag, sieht die Sache schon anders aus. Möglicherweise wird nämlich die mit Streptokokken oder Coli-Bakterien verseuchte Mahlzeit in diesem Falle erst am nächsten Tag, zu einem Zeitpunkt also, an dem die Keime sich bereits auf eine gesundheitsgefährdendes Niveau vermehrt haben, in der heimischen Wohnung bei einem Glaserl Wein genossen und bald darauf bekommt der Gast Kopfschmerzen, fiebert, legt sich ins Bett und erliegt dort  im schlimmsten Falle seiner schweren Infektion (Hirnhautentzündung). Alle Welt wird rätseln, wie es dazu kommen konnte – gestern war er noch pumperlgesund – und der Kellner wird weiterhin seinen entzündeten oder ungewaschenen Daumen in das Essen der Gäste tunken und ihnen lächelnd ein doggie-bag anbieten, wenn sie wegen der großen Portion ächzen.
Wäre doch wirklich sehr schade den Rest wegzuwerfen.

 

Nun zu einer nnneuen Rubrik, dem

Kochrezept:

Katzenfisch Krispy im Ofen gebacken – fettfrei ein sehr beliebter Fisch in Mittel und den Sued Staaten in Amerika (kochbar)

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Guten Appetit!

 

 

 

Bild: Von © Hans Hillewaert, CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1526647