Sand

 scan-3

Der Sand unter meinen Füßen riecht nach Kippen und Urin. Ich atme flach durch den Mund und lausche dem Stimmengemurmel im Garten. Durch das Einstiegsgitter des Hohlraumes unter der Veranda, beobachte ich die Gäste. Sie rauchen und trinken und lachen dazu. Meine Mutter trägt ein tiefausgeschnittenes Kleid, ihre Haare sind hochgesteckt und die Augen schwarz geschminkt. Der Mund schimmert hellrosa und wenn sie lacht, sieht man, dass auch ihre Zähne vom Lippenstift eingefärbt sind. Wie immer, wenn sie in Gesellschaft ist und zuviel getrunken hat, wird sie laut und fällt ihrem Gegenüber ins Wort. Nach dem nächsten Glas wird sie anfangen ihre Hand auf den Arm des anderen zu legen, beim Lachen den Kopf in den Nacken zu werfen und andere Marilyn-Posen einzunehmen. Sie wird die Männer, mit denen sie sich unterhält, mit verführerischen Blicken bedenken, sie zu knebeln versuchen, derweil mein Vater ein paar Meter weiter ernste Gespräche führt und tut, als bemerkte er nicht, wie das Unheil sich mit großen Schritten seinen Weg bahnt.

Aus meinem Versteck beobachte ich sie voller Faszination, Ekel und Scham. Wenn sie nicht so schön wäre, denke ich, würde niemand sie mögen.

 

 

Borderline. Die Grenzgängerin.

Deutsch: Borderline, 2010

(Photo credit: Wikipedia)

Oft stand sie, die Arme vor der Brust verschränkt, am Fenster und blickte über die Schrebergartenkolonien hinweg nach Süden, wo sich die verwaschene Linie des Spessart in der Ferne blau abzeichnete.
Sie drehte sich nicht um, und bewegte sich auch nicht, sondern blieb stumm dort stehen, wenn ich nach Hause kam und vorsichtig über die knarrende Küchenschwelle trat. Keine Regung. Es schien, als würde sie nicht einmal atmen, und ich versuchte heraus zu finden in welcher Stimmung sie sich befand und wie ich mich verhalten musste.
Die verschränkten Arme waren ein erster Hinweis, aber das konnte täuschen. Auch ihr Schweigen war kein gutes Zeichen. Andererseits gab es Tage, an denen dies auf eine, für sie größtmögliche, Friedfertigkeit und Entspanntheit hindeutete.
Entscheidend war die Schulterpartie, die Haltung ihres Kopfes und die des Beckens.
Waren die Schultern nach oben gezogen, der Kopf gerade aufgerichtet, und trat unter ihren, zum Zopf gebundenen, dunklen Haaren die Längsmuskulatur des Halses deutlich hervor, war Vorsicht geboten.
Hingen die Schultern aber nach unten, wirkten die Muskeln unter ihrer enganliegenden Bluse weich und entspannt, war der Kopf vielleicht sogar ein wenig zur Seite geneigt und das Becken nach vorne gekippt, dann musste ich mir keine Sorgen machen.
Dies waren wichtige Beobachtungen, und abhängig von meiner Einschätzung wählte ich den Ton, die Lautstärke und die Worte, mit denen ich sie begrüßte.
An manchen Tagen hing das Unheil so sichtbar im Raum, wie die Schwaden ihres erkalteten Zigarettenrauches, so dass ich mich ohne Gruß umdrehte und auf leisen Sohlen nach oben in mein Zimmer schlich, wo ich die Türe verriegelte, mich unter meinen Schreibtisch setzte und auf die Rückkehr meiner Geschwister, oder das Erwachen meines Vaters aus dem Mittagsschlaf wartete. Die Zeit dort vertrieb ich mir mit Kopfrechnen.

Kleines und großes Einmaleins, Multiplikation, Division, Addition und Subtraktion.

An anderen Tagen begrüßte ich sie fröhlich, und hoffte auf die ansteckende Wirkung meines Tonfalles.
Mitunter war es ratsam mit möglichst monotoner Stimme zu ihr zu sprechen, die ich je nach Bedarf in Richtung Resignation oder Gleichgültigkeit modulierte.
Auch eine traurige Sprachmelodie konnte hilfreich sein, um etwaige Wutanfälle von vorne herein zu verhindern oder abzumildern. Manchmal allerdings erweckte der Habitus des Opfers erst recht ihren Zorn, weil sie entweder die Taktik erkannte, die sich dahinter zu verbergen versuchte, oder aber die Anklage verstand, die die gespielte Unterwürfigkeit gegen sie erhob.
Am unbehaglichsten fühlte ich mich, wenn sie sich nach meinem Eintreten langsam umdrehte und mit versteinerter Miene und zurück genommener Stimme zu mir sprach. In diesen Momenten war alles möglich, und sie verfügte über ein breit gefächertes Repertoire an Rollen und ein ebenso umfangreiches Instrumentarium an Werkzeugen, mit denen sie mich mit wenigen Sätzen und Blicken jeden Tag auf´s neue vernichten konnte.
Beunruhigt war ich auch dann, wenn ich in ein übermäßig stark geschminktes Gesicht, mit schwarzem Lidschatten und dunkel getuschten Wimpern blickte, aus dem mich ihre schmalen, hellrosa übermalten Lippen merkwürdig euphorisch anschielten. Ein fast untrügliches Zeichen dafür, dass sie getrunken hatte.
Hallo, Katherlieschen“, sagte sie dann mit kieksender Stimme und ging einen Schritt auf mich zu „hast du Hunger?“
Es war mir unheimlich, wenn sie so zu mir sprach, und etwas zog sich in mir zusammen. Nur mit Mühe konnte ich meinen Unwillen gegenüber dieser, allein dem Alkohol geschuldeten, verbalen Zärtlichkeit verbergen, von der ich wusste, dass sie jeden Augenblick in rasende Wut und blinde Gewalt umschlagen konnte.
„Hallo Mama“, antwortete ich dann so liebevoll ich konnte und horchte meinen Worten hinterher, die flach und ohne Leben meinen Körper verließen. Aus irgendeinem Grunde erinnerte mich der Hall meiner eigenen Stimme in dem hohen Raum an die schmucklose Kirche, in der ich konfirmiert worden, und deren hölzerne Empore der Ort eines jahrelang wiederkehrenden Alptraumes war.
„Was gibt es denn zu essen“, tat ich interessiert und trat vorsichtshalber einen Schritt zurück.
„Setz dich“, antwortete sie und nahm einen Teller aus dem Schrank. Jetzt erst sah ich, dass ihre linke Hand verbunden war und große Teile der Mullbinde, die sie um Zeigefinger und Ringfinger gewickelt hatte, von dunkelrotem Blut durchtränkt waren. Umständlich zog sie den Backofen auf, in dem sie das Mittagessen warm gehalten hatte, und klatschte es mit betont unbeholfenen Bewegungen auf meinen Teller.
„Nicht so viel, bitte!“
Zu spät. Sie stellte einen mit Fleisch, Gemüse, Kartoffeln und dunkler Sauce überladenen Teller geräuschvoll auf den Tisch, legte Besteck daneben, leckte den Daumen der verbundenen Hand ab und lehnte sich dann an die lange Arbeitsplatte in meinem Rücken. Ich hörte, wie sie sich eine Zigarette anzündete und spürte ihre Blicke, die jede meiner Bewegungen registrierten.
Das Essen schmeckte nach Mondamin, und das Fleisch war zäh, so dass ich Mühe hatte es zu zerkauen. Noch größere Schwierigkeiten bereitete es mir im Anschluss die trockenen Brocken herunter zu schlucken. Es war mir nicht erlaubt beim Essen zu trinken, und so wie die Dinge standen, wagte ich nicht mich über diese Regel hinweg zu setzen. Ich wusste, dass sie in einem labilen Zustand war, und dass schon die leiseste Unmutsbekundung meinerseits einen ungezügelten Zornes- oder Tränenausbruch nach sich ziehen konnte.
Ich wusste auch, dass ich mich nach ihrer Hand erkundigen musste, aber ich konnte nicht. Mehrmals legte ich die Worte zurecht, sagte sie mir innerlich auf, wählte den passenden Tonfall, ein erstauntes Bedauern, und bereitete meine Gesichtsmuskeln auf den Ausdruck betroffenen Mitgefühls vor. Dabei wusste ich, dass ich den richtigen Moment längst verpasst hatte. Der Zug war abgefahren. Ich hätte gleich fragen müssen, anstatt zu schweigen und dadurch die Idee aufkommen zu lassen es würde mich nicht interessieren, was ihr passiert war.
Aber ich hatte Angst, und ich ekelte mich vor ihr, wie sie betrunken und übermäßig geschminkt auf hohen Absätzen in ihrem hautengen Rock und der noch engeren Bluse steckte, die ihre großen Brüste besonders hervor hob. Jeder Satz, jede Frage konnte das Gemisch zum Explodieren bringen, und sie selbst hätte am wenigsten einschätzen oder benennen können, was mit ihr los war.
Schweigend aß ich weiter. Vielleicht sollte ich wenigstens das Essen loben und sie vorsichtig darauf vorbereiten, dass ich nicht die ganze Portion schaffen würde. Ich hörte, wie sie den Schrank über der Spüle öffnete. Ein leises Klirren. Sie stellte den Wasserhahn an, aber ich wusste auch so, dass sie jetzt einen großen Schluck aus ihrem Glas nahm. Noch einmal klirrte es, die Schranktür wurde geschlossen und plötzlich stand sie neben mir und hielt mir ihre Hand vor das Gesicht.
„Ist beim Fleisch schneiden passiert“,  erklärte sie. Ihre Stimme klang weinerlich und ich roch ihre Fahne. Rotwein.
Vor meinem inneren Auge sah ich dicke Blutstropfen auf die Schweinelende herunter fallen, sie mit verklebten Fingern weiter daran herum hantieren und das blutige Fleisch schließlich in einer Pfanne scharf anbraten .
Mein Magen hob sich. Ich legte das Besteck zur Seite und schaute auf ihre Hand.
Das sieht ja schlimm aus. Tut es noch sehr weh?“
Ja, es puckert.“ Sie freute sich über meine Frage.
Heute Abend bekommen wir Besuch“, sagte sie, du musst mir helfen die Haare zu waschen.“
Eine Weigerung kam nicht in Frage. Nicht in diesem Zustand.
Ja, klar.“
Ich stand auf und ließ meinen halbvollen Teller auf dem Küchentisch stehen. Zusammen gingen wir ins Bad, wo sie sich vor die Wanne kniete, und ihren schweren Kopf über den Rand hängte. Ich setzte mich dazu, wartete bis das Wasser warm war, und ließ es vorsichtig über ihr feines Haar laufen. Sie stöhnte behaglich auf. Dann gab ich Shampoo auf meine Hand und massierte ihre Kopfhaut. Wieder stöhnte sie und drückte ihren Kopf in meine Hände, wie eine rollige Katze. Nach dem Ausspülen frottierte ich ihre Haare, was sie zu weiterem Stöhnen und leisem Juchzen veranlasste. Als sie sich schließlich föhnte, ging ich in die Küche, warf mein Essen in den Mülleimer, nahm ihr Glas und die angebrochene Flasche Rotwein aus dem Schrank und kippte alles in den Ausguss.

Dann ging ich nach oben in mein Zimmer, wo ich mich unter den Tisch setzte und rechnete.

Lila Heimat

Street Art Petersburg 3-9Aug2011 (44)

Street Art Petersburg  (Photo credit: liborius)

Nach zwei schönen, spätsommerlichen Tagen in Lübeck, sitzen wir am Samstag Morgen beim Lila (Heimat)Bäcker (ich muss aufhören, immer einen Sinn in allem, selbst den dümmsten Firmennamen, zu suchen), der seinen Verkaufsstand in der, unweit des Hotel gelegenen, Netto– Filiale hat. Es ist sieben Uhr. Eine freundlich verhangene Sonne bescheint die Stadt.
Vor mir, auf dem weißen Kunststofftisch, steht mein Kaffee, daneben liegt der Einkauf für die Rückfahrt.
Die Goldschmiedin trinkt Espresso. Wir beraten, welche Route wir nach Berlin nehmen werden um nicht wieder bei Schwerin im Stau zu stehen. Vom Stehtisch hinter uns spricht uns ein Mann an.
Darf ich mich zu Ihnen setzen, fragt er, und fügt erklärend, ich kann nicht mehr so lange stehen, hinzu.
Er ist etwa fünfzig, gedrungen und fast haarlos. Seine Oberlider hängen schwer über den rot-geäderten Augen. Der Teint ist fahl. Die nach außen gebogenen Beine stecken in kurzen Hosen, die Waden sind knotig von tiefliegenden Krampfadern. Er trägt Sandalen mit Strümpfen.
Ja, sicher, sage ich, und schaue kurz zur Goldschmiedin. Unsere Blicke treffen sich.
Der Mann stellt seine Kaffeetasse und den Teller mit dem Mettbrötchen auf den Tisch und nimmt neben uns Platz. Kaum sitzt er, fängt er, wie nicht anders erwartet, an zu quatschen: Ihm tun die Beine weh, er will auf gar keinen Fall stören, aber stehen kann er auch nicht mehr. Leider. Nur sein Mettbrötchen will er schnell essen und eben seinen Kaffee trinken. Wir nicken stumm und versuchen ein Lächeln. Dann ruft er plötzlich mit der rauhen Stimme des Alkoholikers in die Nettofiliale hinein.
-Helga! Komm doch hierher mein Schatz!, zu uns gewandt: Kann meine Frau sich zu mir setzen?
-Ja, klar.

Helga kommt mit breitem Dämmergrinsen und halbgeschlossenen Augen an den Tisch. Sie ist klein und schlank und ohne Körperspannung. Der Hals ist, wie bei einem Huhn, nach vorne gestreckt, auf ihm sitzt ein kleiner Kopf, dessen fettiges, zu einem Zopf gebundenes Haar die Kopfhaut kaum bedeckt.
Zu einer Jogginghose trägt sie Sandalen und eine helle Fleecejacke. Ihre Brillengläser sind verschmiert. Augenblicklich habe ich den Geruch von altem Schweiß und Talg in der Nase. Hoffentlich öffnet sie nicht ihre Jacke.
-Ich lad dich zum Frühstück ein,
sagt der Mann in gereiztem Ton und die Frau grinst unbeteiligt in die Gegend.
Unser Gespräch ist verstummt, die Goldschmiedin dreht sich eine Zigarette und geht raus. Als ich mit den beiden alleine bin, legt er richtig los.

-Du sagst ja gar nix, spricht er mich an.
-Ich bin noch zu müde.
-Sie redet auch nicht, er zeigt auf seine Frau, die mit großen Kaubewegungen ihr Mettbrötchen zerkleinert.
-Sie isst doch, da kann sie schlecht reden, antworte ich.
-Ich bin schon seit zwei auf den Beinen, und du? duzt er mich weiter.

Ich blicke auf die Straße. Wie lange dauert eine Zigarette? Mein Kaffee ist noch halbvoll, und draußen ist es sehr frisch. Ich möchte mich nicht vertreiben lassen und stattdessen an der Bushaltestelle im Qualm stehen.
-Seit sechs. Was haben Sie denn schon gemacht, heute?
-Na, alles mögliche. Katzenfutter gekauft und so.
-Wo kann man denn so früh Futter kaufen?
-Das habe ich eben hier gekauft.
-Ach so.
-Ich bin Frührentner.
-Aha.
Jetzt mischt sich seine Frau ein. Sie hat braune Zähne, zwischen denen Mettstückchen hängen.
-Krebs, er hat Krebs, sagt sie, noch immer grinsend, und schaut dabei zu mir, ohne mich anzublicken. Ich zucke zusammen.
-Das muss nicht jeder wissen, unterbricht er sie. Sie schaut teilnahmslos weg und mahlt weiter auf ihrem Frühstück herum.
Wollen wir was spielen? fragt er mich jetzt.
-Ähm, nein. Tut mir leid. Ich bin zu müde, ich möchte jetzt lieber nicht spielen. Vor Überraschung stottere ich. Von draußen trifft mich ein mitleidiger Blick. Wie lange so eine Selbstgedrehte brennt.
-Wann bist du wieder hier? möchte er wissen.
-Wir reisen heute ab, antworte ich, und freue mich insgeheim darüber.
-Schade, sonst hätten wir Doke spielen können.
-Das wird leider nix. Wir sind gleich weg.
-Schade, sonst hätten wir Doke spielen können, wiederholt er.
-Doke? Nie gehört.
Jetzt meldet sich seine Frau zu Wort.
-Er will D-o-o-f-e spielen, erklärt sie, und ich bin erstaunt, dass sie überhaupt etwas mitbekommen hat.
-So
. Sie zeigt es mir, indem sie ihre Arme hochreisst, und dabei aussieht, wie die jubelnde Angela Merkel, wenn sie sich für die deutsche Fußballmannschaft freut.
Mit randvollem Mund ruft sie: Hurra, wir leben noch! So geht das Spiel! Offensichtlich hat sie Spaß.
Verlegen starre ich sie an. Mir ist schlecht von dem Anblick des Mettmatsches in ihrem Mund. Mir ist übel von dem fühllosen Er-hat-Krebs. Mir ist elend von dem Elend, von ihrer Verwahrlosung, der Selbstaufgabe. Bestimmt stinkt die ganze Wohnung nach Katzenpisse und Spirituosen, die Fenster werden nie geöffnet, das Sofa ist voller Flecken, und die beiden rauchen und trinken und urinieren Tag und Nacht.
Ich weiß nicht warum ich in solchen Momenten immer an die Eltern der jeweiligen tragischen Figuren denken muss.
Wie empfinden sie zu dem, was aus ihren Kindern geworden ist. Leben sie noch, oder haben sie sich selbst ins Grab gesoffen? Wie kann aus einem taufrischen, zarten Säugling ein solches Wrack werden? Was ist da passiert und warum hat es nicht aufgehört?
Die Zigarette ist geraucht. Ein verständiger Blick. Endlich weg hier. Ich verabschiede mich, schnappe die Tüte mit dem Gebäck, und wir verlassen den Lila Heimatbäcker. Hinter uns schließt sich die Automatiktür. Schweigend gehen wir ein paar Meter.
Als wir um die Ecke biegen, sehe ich ein halbleeres Hefeglas, auf einer steinernen Beeteinfassung stehen. Der Anblick des trübe ausflockenden Getränkes erinnert mich an den Morgenurin Nierenkranker. Auch die Farbe kommt hin.
Das ist bestimmt von dem Idioten, denke ich, und wundere mich, dass ich so wütend bin.
Zusammen holen wir die Hunde und gehen noch eine Runde spazieren, ehe wir ins Auto steigen und nach Hause fahren.