Die Kilos fallen und aus schlank wird dünn, dann dürr.
Ich esse, doch mein Körper will nur wenig davon aufnehmen. Stress höhlt, beruhige ich mich.
Unterdessen hat die düstere Besucherin ihren Platz im Lehnstuhl eingenommen, bereit, dort zu überwintern.


Der Kanzler, der kaum noch die Füße heben kann, ist erneut auf den Kopf gefallen. Am Telefon erzählt er, wie fröhlich die eigenmächtig verdoppelte Dosis Antidepressivum ihn mache. Wegen der seit Tagen blutenden Kopfwunde (Blutverdünner) allerdings werde er vielleicht doch mal seine Ärztin (= meine Schwester) konsultieren.


Nachdem das Sorgenfeuer ordentlich angeheizt ist, muss der Kanzler, getrieben von irgendeiner selbst auferlegten Pflicht, dringend auflegen.
Ganz allein lebt er in dem großen Haus.





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