Die Dinge laufen nicht so, wie ich es mir wünsche. Der Zug der Bedürfnisse entfernt sich weiter von der Realität (danke, Adriano).
Immerhin schichtet krumenweise ein wenig Substrat sich zurück an die Wurzeln (danke, Gartenarbeit) und kommende Woche wird Welpi in der Klinik untersucht und es wird entschieden ob und wann sie den Laufstall verlassen darf. Sie ist so geduldig und brav für einen jungen Hund.
Das Tölchen sollte eigentlich biopsiert werden, wegen der Hitze raten die Ärzte derzeit jedoch von einer Narkose ab und ohne Betäubung lässt sich die zarte Nase nicht anstechen.

Zu gut geölte und modulierte Stimmen, lösen ob der selbstdarstellerischen Eitelkeit, die aus ihnen heraustrieft eine gewisse Fremdscham mit Ekelanteilen in mir aus.
Zu gut situierte Mitbürgerinnen kaufen Eigentumswohnungen, hopsen fortan mit ihren markengekleideten „Kids“ auf dem Gehweg umher und spielen ausgelassen Himmel und Hölle. Wie gewohnt hilft: nicht hingucken, Bühne abreißen, Stoneface. Doch Obacht: Naserümpfen schlägt schnell in Verbitterung um und gräbt häßliche Furchen ins tränengequollene Gesicht hinein.

Zur Belebung höre ich Hiromi Uehara


(youtube-Direktlink: Kung-Fu World Champion)

H wie halbwitzig, sagt die Feuerwehrfrau und ich gebe ihr ein i.

11 Kommentare zu “

  1. Das mit den Stimmen habe ich auch. Es gibt eine Art, auf Schweizerdeutsch „jawoll!“ zu sagen, gebraucht von mit abwesiender Freundlichkeit geölten Sekretärinnen am Telefon, da sträuben sich mir die Nackenhaare.

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