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Ein geschlossenes Blog kommt einem Logbuch nahe. Nur wenige lesen hier mit (hallo!) und es schreibt sich leichter über meine Erkrankung, die pandemiebedingt eine viel größere Bedeutung in meinem Leben einnimmt, als mir gut tut.

Vor ein paar Tagen hatte ich, das erste Mal nach Monaten, Besuch vom frisch getesteten Unterfranken. Wir aßen zusammen zu Abend und er blieb etwa drei Stunden. Am Ende der Woche rief er mich an, um mir mitzuteilen, dass sein Mitbewohner an Corona erkrankt sei und er, in der Pflege arbeitend, jetzt auch für zwei Wochen in Quarantäne bleiben müsse.

Das Virus ist nun schon so oft an meiner Tür vorbei gegangen. Eines Tages wird es anklopfen und ich hoffe, bis dahin geimpft zu sein.

Der Kanzler hat seine beiden Dosen bereits bekommen, der Schwager (Chirurg) ebenso und die Schwester, als Ärztin die ein Altenheim betreut, ist in ca. zwei Wochen dran. Allesamt mit dem guten Biontech.
Ich fühle mich sehr allein.

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