es ist, es ist, es ist

Manchmal, immer seltener, schaue ich auf mein Blog und wundere mich, dass es noch lebt. Zumindest ein bisschen, sofern die Blogstatistik stimmt und nicht nur Bots hier vorbeischauen.
Wenige Zugriffe nur trennen mich vom Ende dieses Projektes und merkwürdigerweise berührt mich das nicht einmal besonders. Vielleicht ist die Zeit hier einfach vorbei.
Keine Ankündigung, eher eine Vermutung.

Im Januar werde ich eine Qualifizierung beginnen, an die sich eine zweijährige Ausbildung anschließen soll, an deren Ende irgendwas mit kulturellen Einrichtungen steht.

Ich bin inzwischen in eine Partei eingetreten, um aktiv (Lokal)Politik mitzugestalten.

Meine Fremdsprachenkenntnisse frische ich derzeit mittels App auf und freue mich darauf, sie irgendwann anwenden zu können.

Dem Tölchen geht es soweit ganz gut, der Tigerin seit Absetzen des Medikamentes auch langsam wieder.
Der Kanzler hat mich nach langer Zeit besucht und wir haben uns hervorragend verstanden. Er hat mir eine sprechende Uhr geschenkt, die ich durch wiederholtes Knopfdrücken rappen lasse. Es ist, es ist, es ist

NB ist mal hier und mal dort und beides fühlt sich richtig an.

Die Schwester steht an meiner Seite.

Draußen wächst der Hauswurz und die ersten Tomaten meines Gärtnerinnenlebens harren am vertrockneten Ast der Kälte, der hereinbrechenden.

 

 

Und bei Euch so?

39 Kommentare zu “es ist, es ist, es ist

  1. Bei mir so, zum Beispiel? Mir geht es wie dir: Blog ist gerade nachrangig. Bevor es das wurde, bin ich aber letztmalig mit ihm umgezogen. Es gibt immer mal wieder so Phasen, manchmal sehr lange, wo der einzige Inhalt Tagebuchartiges ist. Nervt mich schon lange. Vielleicht wird es nächstes Jahr besser.
    Ende Oktober einen geliebten Menschen an den Gevatter mit der Sense verloren. In der Folge viel, viel Organisatorisches um die Ohren. Immerhin passt der November als Trauermonat perfekt ins Bild.
    Den Feliden geht es gut.

    Denke oft an dich. Liebe Grüße!

    Gefällt 1 Person

  2. „Und bei Euch so?“

    Bei mir?

    > Ich bin nach etwa 50 Jahren Margarine essen endgültig auf gute Butter umgestiegen.

    > Besuche neuerdings Fachseminare über pränatale Traumata-Verarbeitung und das embryonale Langzeitgedächtnis. Beziehungsraum Mutterleib | Einblick in die Entwicklung des vorgeburtlichen Kindes Hochspannend das Thema …

    > Morgen werde ich mich zu ersten male dran machen, ein Natas do Céu anzurichten …

    Sonst läuft´s ganz gut so allgemein …

    Gefällt 1 Person

    • Klingt spannend.
      Ich für meinen Teil bin froh, das Mutterthema vorerst (hier) abgeheftet zu haben. Mir mich im Inneren meiner Peinigerin vorzustellen, macht mir schlechte Laune.

      Wieso plötzlich Butter?

      Liken

      • Echte!!! Butter ist nach fast einhelliger Meinung meiner Freunde, Bekannten und Verwandten sowie meines nicht gerade kleinen Ärzte- und Therapeutenkreises der gesündere Brotaufstrich, weil ohne Zusätze von ungesunden Palmöl, wie z.B. in Margarine. Das Zeugs ist echt übel…

        „Normale“ Butter mit dem pflanzlichen Zusatz von gesundem Rapsöl ist auch noch eine gute Alternative.

        Außerdem kann man mit Rapsöl auch ältere Diesel fahren. Ist zwar inzwischen verboten, interessiert hier in Belgien aber keine Socke … :-). Ich hab übrigens gar kein Auto (um seltsame Bemerkungen von vornherein abzublocken :-)))…).

        Schönes Wochenende und Gruß auch an Tölchen

        Peer

        Gefällt 1 Person

      • Soweit ganz gut (irgendwas ist zwar immer, aber meist nicht Grund genug für mich zu meckern (spreche nur für mich)). Das regelmäßige vorbeischauen hat zum einen technische Ursachen (mein feedreader tut nicht mehr), zum anderen habe ich meine Leseliste extrem eingedampft (einst vllt. 2-300, jetzt eher 2-3 Hand voll) – das klicken geht im Zweifel also fix, wenn ich wo ‚hängen‘ bleibe dafür umso länger… :)

        Gefällt 1 Person

  3. * Ich pfeife ziemlich auf dem letzten Loch und versuche alles, damit der Dezember wirklich ruhig wird. Das Blog liegt irgendwie auf Eis, seit die letzten der 1000 Fragen beantwortet wurden. Zum Glück gibt es noch „18 Worte am 18.“, d.h. noch wenigstens zwei Blogeinträge in diesem Jahr, vielleicht auch mehr, vielleicht auch nicht. Ist okay so … für mich.

    * Außerdem damit beschäftigt einen heftigen Tiefschlag des Lebens zu verarbeiten und mich zu sortieren im Hinblick auf die Auswirkungen auf meine Zukunft und die Angst vor dem kommenden Jahr in Schach zu halten.

    *Den Katern geht es blendend, na wenigstens was!

    Gefällt 1 Person

    • Ach Liisa, das liest sich leider sehr anstrengend und traurig und kräftezehrend.
      Wie schön es wäre, wenn aus den 18 Worten am 18. eine Affirmation, eine Art Zauberspruch entstehen, der durch die schwere Zeit trägt und Zuversicht spendet, wo jetzt Angst ist.
      Die Kater trösten vielleicht ein wenig? Ich wünsche Dir nur das Allerbeste, vor allem viel Licht und Freude, dort wo es jetzt gerade dunkel ist.

      Gefällt 1 Person

  4. Mein innerhäusiges Muscheldasein wird diffiziler – und ich lese gerne hier, allerdings nicht so, wenn von Krankheiten die Rede ist. Ein Rätsel ist für mich, wie man froh leben kann in Berlin. Scheinbar möglich!
    Alles Gute und sicher darf man gespannt sein…
    P.S.: Was bei mir so ist, steht im Blog, ist aber derzeit keine Katastrophe…
    Liebe Grüße

    Gefällt 1 Person

    • Wah, jetzt hat es meine lange Antwort geschluckt!

      Kurzfassung: ich war heut bei Dir drüben, um mir einen Eindruck zu verschaffen. Gewitzt und klug wie eh und je. Gehts Dir gut mit dem Diffizilen?

      Niemand liest und hört gern von Krankheit. Das macht die Kranken so einsam.

      Und zu Berlin: wenn ich hier wegginge, bliebe mein Blut in den Adern stehen. Ich brauch diese riesige Turbine zum Leben und zum Sterben.

      Liebe Grüße!

      Gefällt 1 Person

  5. Schön zu lesen, auch wenn viel zu spät gesehen. Ähnlich wie du schaue ich zunehmend selten hier herein.

    Der Gedanke wieder zu schreiben kommt stets auf, die umsetzung bleibt aus. N paar Texte sind im Kopf, da bleiben die vermutlich auch vorerst…

    Tagebuch eines Verwirrten untertitelte ich mein Blog einst. Eventuell hätte es doch beim Text Tabula Rasa enden sollen.

    Insofern, nüscht neues bei mir. Und bei dir ja ätzend positiv. Freut mir.

    Gefällt 1 Person

    • Diese neue Zufriedenheit erzeugt eine große Leere in mir. Eine der angenehmen Art. Es ist ein bisschen wie eine Wohnung ohne Möbel mit Blick auf die Alpen. Zu schön, um wahr zu sein. Ein adrenalingebeutelter Katastrophenmensch wie ich muss erst mal mit soviel Ruhe klar kommen.
      Jetzt fülle ich meine Tage mit Ruhe und die leeren Räume möbliere ich sparsam, damit weiterhin vielLuft und Licht in jeden Winkel kommt.

      Dass es Dir gut geht, nehme ich doch schwer an. Vielleicht brauchts wieder Leidensdruck fürs Schreiben. Den wünsche ich weder Dir noch mir.

      Liebe Grüße!

      Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.