Bei lebendigem Leib frisst die Krankheit mich auf. Wie der Varan die Hirschkuh.
Kaum ein Gedanke lässt sich noch denken, während der Körper sich selbst zerstört und verschlingt.

Doch langsam verwandelt das stechende Selbstmitleid sich in hölzerne Trauer. Trauer, die mich, wenn ich am Abend zitternd vor Schwäche zu Bett gehe, in den Schlaf begleitet und die am Morgen wenn ich erwache, neben mir sitzt und mich mit müdem Blick betrachtet, ihre knochigen Hände in den Schoß gelegt.

Ich möchte weinen, bis aller Schmerz aus mir heraus gewaschen ist.

Nur ein Schub. Es geht vorbei.