danke, danke, danke!

 

Heute ist ein guter Tag. So scheint es zumindest.

Ein Jahr habe ich gekämpft und plötzlich, ganz unerwartet, öffnet sich eine Tür.
Ich weiß nicht wo die Fallstricke sind, es gibt welche, das zeichnet sich ab.
Der Anwalt wird es mir sagen. Doch dem Grunde nach habe ich Recht bekommen und mir wurde annähernd bewilligt, was ich brauche.

Ich kann eigentlich gar nicht glauben, dass jetzt alles gut sein soll. Ist das denn möglich? Ist das Katastrophenjahr vobei, darf ich durchatmen? Oder lauert das Biest um die Ecke und wird umso härter zuschlagen, sobald ich mich zurückgelehnt habe?

Ich nehme jetzt einfach mal das Beste an und freue mich. Wie eine Frühlingskönigin im Narzissengewand.

Und zur Feier des Tages widme ich der lieben dergl, die mich, wie viele andere auch (danke, danke, danke!) , moralisch sehr unterstützt hat in der schweren Zeit, als Joy-Division-Affine diesen Song von

Lea Porcelain:

 

 

 

 

 

36 Kommentare zu “danke, danke, danke!

  1. Dieses Gefühl, es käme noch etwas nach, ist tief menschlich!
    Mir geht es oft so, daß mir, wenn es mir unumwunden gut geht, der Gedanke quer kommt, es müsse etwas quer sein, das ich nur verdrängt oder vergessen hatte.

    Ein Psychologe sagte mir einst, ich solle mich fragen: „Droht JETZT real etwas?“. Eine gute Frage.

    Eine gute Zeit wünscht Dir
    Gerhard

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  2. Erstens Glückwunsch, zweitens danke. (Drittens: feine Musik.)

    Die Fallstricke werden sein, dass die nicht einfach so aufgeben. Die könnten versuchen halbberechtigt (aus deren Sicht) in Berufung zu gehen oder noch irgendein abstruses Gutachten zu wollen, sonst keine Verlängerung nach Befristung oder irgendetwas anderes, das mir gerade nicht einfällt. Wichtig ist zu wissen, die versuchen immer alles.

    Wichtig ist aber auch, dass du jetzt deine Bewilligung hast. Auch eine annähernde ist ein Teilerfolg, darauf lässt sich aufbauen. Wenn man ein Teilstück in der Hand hat, ist der Rest nicht mehr so schwer durchzusetzen (zwar manchmal auch noch schwer, aber nicht mehr so schwer wie davor, weil man eine ganz andere Handhabe hat und die wissen das).

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    • In Berufung werden die nicht gehen, de Vorschlag kam ja jetzt aus dem „Feindeslager“. Deswegen bin ich auch so misstrauisch. Da ziehste monatelang an einem Tau und auf einmal lassen die los…
      Bin einfach froh und weiß aber auch, dass da noch was nachkommt. Aber Du hast Recht: ich hab jetzt was in der Hand.

      Gefällt 1 Person

      • Dann kann es sein, dass die sich irgendwann auf ihre „Kulanz“ berufen, dass das jetzt also ein taktischer Schritt war (zum Beispiel um – aus deren Sicht – zu beweisen, dass das Bewilligte nicht den „Heilungserfolg“ erzielt, so dass es beim nächsten Mal „begründet“ abgelehnt werden kann), aber das weißt du und das Wissen stärkt bereits.

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  3. Liebe tiker, liebe sherk, eine wunderbare Nachricht hast Du für uns. Die Gesetze scheinen noch halbwegs zu funktionieren mit den richtigen Anwälten an der Seite. Beste Grüsse an Deinen Beistand und allen die Dir sonst persönlich beistanden. Ich freue mich für Dich, tom.

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    • Danke, Tom! Mich hat das slebst so genervt, meine Gejammere und die Ausweglosigkeit. Der Leserinnenschwund war entsprechend hoch…
      Und jetzt geht´s wieder weiter, vorwärts, und ich freue mich so darüber!

      Liebe Grüße an den schwarzen Vogel!

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  4. Sicherheitshalber schon mal prophylaktisch…!!!

    Meine Gratulation und mit den besten Wünschen aus Belgien, daß das alles auch wirklich wahr wird.

    Peer

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  5. Da gehe ich jetzt auch erst einmal vom Besten aus, liebe TikerscherkFrühlingskönigin im Narzissengewand und hoffe, dass es so ist, wie es sich erst einmal anhört!
    Klasse Mucke, danke dafür!!!
    Herzlichst, Ulli

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    • Du hast Recht. Ich versuche nicht über die Wenn und Abers nachzugrübeln. Das soll der Anwalt für mich machen. Es gibt schon so ein zwei Formuliereungen, die es in sich haben. Aber: alles wird gut!

      Danke, dass Du all die Monate mit dabei warst!

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  6. Herzlichen Glückwunsch! Es haben dir so viele Leute die Daumen gedrückt. Jetzt freuen wir uns alle über die guten Nachrichten. Ich wünsche dir einen schönen Frühling in Berlin. Morgen komme ich auch. Ich werde an dich denken, wenn ich in SO 36 unterwegs bin.

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    • SO 36, auf den Rest den scheiß ich, steht in meinem Treppenhaus udn ich bin beinahe wieder die Alte, die das bemerkt und sich daran freut. Meine Güte war das ein fieser Ritt bis hierhin. Das Leben hat mich wieder!

      Danke für´s Daumendrücken und Mitfiebern und Dasein usw!

      Viel Spaß im Kiez!

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  7. Ich freue mich heute einfach mit Dir mit und ja, man soll die Feste feiern wie sie fallen und sich nicht die Freude nehmen lassen, wegen irgendwas, was eventuell/vielleicht morgen oder übermorgen oder sonstwann in der Zukunft sein könnte.

    Ich glaube ja daran, dass alles Gute, das wir tun, auf irgendwelchen Wegen auch wieder zu uns zurückkommt. Und vielleicht ist das ja jetzt so ein Fall … Du weißt schon! Ich wünsche Dir sehr und drücke alle Daumen, dass nichts „Blödes“ nachkommt!

    Liebe Grüße

    Liisa

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    • Liebe Liisa,
      ich danke Dir sehr für Deine lieben Worte udn guten Wünsche!
      Ich wünschte ich hätte Gutes tun können, doch leider hat das nicht gereicht. Das tut mir noch immer so Leid!

      Dir einen sonnigen, glücklichen Tag voller Vogelsang und Katzenplüsch!

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      • Meine Liebe, Du hast Gutes getan! So habe ich es jedenfalls empfunden. Dass am Ende des Weges, etwas Trauriges stand, dafür kannst Du nichts. Aber der Weg dorthin war für mich durch Deine Hilfe um einiges leichter, als er sonst gewesen wäre. Gräm Dich nicht länger, bitte!

        Alles Liebe

        Liisa

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        • Das ist gut zu lesen. Es tut mir noch immer shr Leid, dass Du soviel Kummer und Sorge hattest, und dass das Traurige nicht mehr abzuwenden war. Ich gräme mich nicht, aber ich fühle doch sehr mit Euch. Zum Glück habt Ihr die beiden Kleinen. Natürlich kein Ersatz, aber doch ein wenig Trost, hoffentlich.

          Liebe Grüße!

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  8. Pingback: Musik für andere Leute – Fädenrisse

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