keine Drogen

13922434024_de9dbccc93_z.jpgSamstags geht’s ins Jammertal, am Sonntag in die Grube

 

Im Treppenhaus hängt eine Einladung für die Hausbewohner. Alle sollen gemeinsam in den Heide-Park gehen. Der Gruppeneintritt kostet nur 7 statt 46 Euro pro Person.

Oh, das ist aber günstig, sagt die Rothaarige, während sich mir die Nackenhaare aufstellen.

Ja, aber hast du gelesen, was ganz unten steht?

Nein.

Keine Drogen!

Echt?

Ja.

Da fährt doch keiner mit.

Eben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild: Neil Moralee, Knees up for Mother Brown, flickr
Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/

18 Kommentare zu “keine Drogen

            • Wie kommst Du darauf die Menschen klagten auch dann, wenn es nichts zu klagen gibt. Deckt sich nicht mit meiner Lebenserfahrung und Wahrnehmung.
              Nimm nur WordPress. Hier wimmelt es doch von Blogs, die die wunderbare Welt preisen, das leckere Eis, die schöne Blume, den herrlichen Konsum, die tollen Städtereisen.
              Is doch alles supi!

              Gefällt 1 Person

              • Das deckt sich nicht mit Deiner Wahrnehmung?!
                Hummeln und Blumen gibt es auch von mir. Das baut mich selber auf :-)
                Belästigen möchte ich andere hier nur selten mit Angst und Irritation. Nur eigentlich, wenn es etwas bringt, wenn es etwas zutiefst Menschliches berührt. Ich habe einiges dazu im Köcher. Bloß hätte ich Befürchtung, daß das Schlimme und Schwierige glatt durchrutschen würde. Wie unlängst, als ich ,etwas verklausuliert allerdings, von einer dreitägigen Depression erzählte.

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                • Ich führe ein Katastrophenblog und gehe davon aus, dass die Leserschaft sich nicht von mir belästigen lässt, sondern weiterzieht, wenn ihr nach Blumen, Lifestyle und Happines ist.
                  Den Spagat es allen Menschen Recht zu machen und dabei halbwegs bei mir selbst zu bleiben, beherrsche ich nicht.
                  Vielleicht erwarten Deine LeserInnen solche Texte nicht von Dir und möglicherweise wollen sie diese nicht lesen, oder sie sind verunsichert wie sie damit umgehen sollen. Macht doch nix, dann sollen sie nachfragen oder anderswo lesen und Du wirst die passenden LeserInnen finden.
                  Manchmal bedeutet Schweigen aber auch nur, dass jemand zugehört hat.

                  Gefällt 5 Personen

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