Hypophysentumor

Wie manch eine/r schon in den Kommentaren gelesen haben wird, wissen wir es jetzt: mein Tölchen hat einen Hypophysentumor, ein Adenom im Gehirn, was Auswirkungen auf die Nebennierenrinde und somit auf den Cortisolpiegel hat und was, kurz gefasst, richtiger Mist ist und dringend behandelt werden muss.

Die Frage ist nun noch, ob ihre neurologischen Veränderungen auf die zusätzliche Infektion (durch einen Zeckenbiss) mit Anaplasmose zurückzuführen sind, oder ob mein Hund zu den 20 % der Hypophysenkrebspatienten gehört, bei denen der Tumor so sehr wächst, dass er auf das Gehirn drückt.

Ich wage weder Spekulationen dazu abzugeben, noch zu hoffen, dass wir dieses Mal Glück haben.

In jedem Fall muss, ehe die Therapie anfangen kann, der Hund so fit sein, dass sie die Nebenwirkungen der Medikamente übersteht. Möglicherweise muss also zunächst die Anaplasmose mindestens 3 Wochen lang behandelt werden, ehe wir uns dem viel dringenderen Problem zuwenden können.

Heute erneute Blutababnahme um die DNA des Anaplasmoseerregers in ihrem Blut nachzuweisen. Das Ergebnis kommt Anfang nächster Woche. Bis dahin kann ich nichts für sie tun.

Ich bin einfach ganz schön traurig und inzwischen so erschöpft, von all den Katastrophen der letzten Wochen und Monate, dass mir die Gesichtszüge hängen wie 100 Tage Regenwetter.

 

 

32 Kommentare zu “Hypophysentumor

    • Hab ich auch gelesen. Manche Hunde haben sogar eine normale Lebenserwartung, und nach einer Bestrahlung gewinnt man gute zwei Jahre.
      Die Tabletten scheinen vielen Hunden ein beschwerdefreies Leben zu ermöglichen.
      Ich wage derzeit eigentlich kaum noch zu hoffen, dass uns dieses Glück beschert sein wird.

      Danke für die Daumen und überhaupt…

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      • das hatte ich auch gedacht bei meinem Hund……und er lebte noch sehr viele Jahre…….also…..zieh den Kopf wieder aus dem Sand…oder wie immer das heisst, es ist wirklich nicht alles verloren…….nix zu danken…..kein Mensch, der nicht selbst einen Köter ;-) hatte, kann die Liebe nachvollziehen !!!

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      • ich habe mich gestern nacht auch noch länger auf einer schweizer internetseite herumgetrieben, mich zum Hypophysentumor schlau gemacht und das gelesen, was du beschreibst.
        Vielleicht wird es mit der Wunderheilung eng, aber es gibt ja auch noch die Wunderverlangsamung, die Wunderlinderung und die Wundererholung. Wir drücken einfach weiter die Daumen und Pfötchen, wohlwissend, wie sich das anfühlt…..

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        • Sieht schlecht aus. Sie hat Sehstörungen und findet manchmal ihren Napf kaum. Das weist darauf hin, , die darauf dass der Tumor bereits eine Größe erreicht hat, bei der er auf den Sehnerv drückt.
          CT ist nur in Vollnarkose möglich, dazu geht es ihr nicht gut genug.
          Ich versuche zu hoffen.
          Wunderverlangsamung und- erholung. Das wünsche ich mir!

          (danke Dir, liebe Frau meertau!)

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