Vegane Idioten

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Mal wieder durchs Internet geschlendert und mich gewundert. Es gibt tatsächlich immer noch Leute die Veganer bashen. Wirklich. So richtig. Voller Verachtung und Häme.
Ich dachte die Nummer wäre schon durch, aber nein. Sie ist gerade erst so richtig im Mainstream angekommen.
Von religiösen Fanatikern ist die Rede, von Gutmenschen und von Heuchlern, und davon, wie man sich jetzt erst Recht und voller Hochgenuss Fleisch einverleiben wird. Schmacko! Sollen sie sehen, was sie von ihrem Wahn haben, diese blassen, verbohrten und arroganten Veganer.

Wieso nur erinnert mich das an den zeternden Spießer, der sich über jeden aufregt, der sich nicht frag- und nahtlos in die krachlederne Gemeinschaft einreiht, beim Schützenfest lieber Zuhause bleibt, vielleicht Wasser den Vorrang vor Bier gibt und Globuli statt Tabletten schluckt?
Der Säufer erträgt den Abstinenzler sowenig, wie der Fleischesser den Veganer.

Warum denn bloß?

 

 

Bildschirmfoto 2016-05-04 um 19.51.06

 

 

 

 

 

Bild: Alexander von Halem, Butts
Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/

 

52 Kommentare zu “Vegane Idioten

  1. wenn du damit mich meinst – https://sunflower22a.wordpress.com/2016/04/25/vegane-extremisten/ – ja, viele von denen kommen mir wie religiöse Fanatiker vor. „Voller Verachtung und Häme“ schreibe ich so etwas nicht, sondern genervt. Missionare ärgern mich grundsätzlich. Ich habe nichts gegen Veganer oder Fleischesser usw.,, sondern nur gegen solche die es mit missionarischem Eifer ihrer gesamten Umgebung aufdrängen wollen. Ist das schlimm?

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    • Ich habe Deinen Beitrag gelesen. Konkret darauf beziehen tue ich mich nicht, denn es gibt unzählige dieser Art im Netz. Veganer-Bashing ist schwer in Mode, wie auch der Google-Screenshot zeigt. Schlimm ist daran gar nichts. Ich finde es albern und unnötig und engstirnig.
      Der Veganer, über den Du Dich in Deinem Beitrag konkret ärgerst, wollte ein veganes Brot. Deine Reaktion darauf war, Dir nun extra ein nicht-veganes zu bestellen.
      Könnte Dir eigentlich egal sein, was der Mann isst, oder?
      Die Vergleiche mit „religiösen Fanatikern“ sind in diesem Zusammenhang ein bisschen weit hergeholt, aber durchaus ebenso in Mode. Und über diesen Mainstream schreibe ich, weil ich ihn intolerant und doof finde.

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  2. Ich glaube es liegt daran, dass Veganer oft missionieren….das nervt….da sind sie dann genauso intolerant….mich nerven beide Extreme, jeder sollte fuer sich den richtigen Weg finden…. Aber Toleranz scheint bei dem Thema oft ein Fremdwort zu sein!

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    • Ich kenne viele Veganer, keiner hat jemals versucht mich zu überzeugen auch so zu leben. Und selbst wenn sie es täten, bliebe mir die Wahl Nein zu sagen.
      Die Intoleranz der Fleischesser gegenüber Veganern erscheint mir größer als umgekehrt.
      Mir ist es wurst, was andere essen.

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  3. Es geht weniger ums vegan sein, als um die Abneigung gegenüber einem „dem Trend hinterherlaufen“. Denn so empfindet die Gegenbewegung diese Menschen.

    Und das ist ne neue Hasswelle. Nicht die Fortführung des alten Hasses.

    Aber ja. Dafür Fleisch anpreisen ist idiotisch.

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  4. Warum der Hass und das Gebashe? Du schreibst es doch selber: Der Säufer hasst den Abstinenzler. Vielleicht hat es also einfach was mit schlechtem Gewissen zu tun, so ganz heimlich und unbewusst?

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  5. Ich denke es ist einfach derzeit – schlimmer als sonst – das alles was vielen Menschen „ein wenig fremd“ ist und just in time nicht von ihnen gelebt wird, etwas vehementer angeprangert wird. Das lässt auf auf ganz viel umlegen.
    Fahre ich Auto, weißt du wie viele Radfahrer und auf das Handy schauende ignorante Menschen ich umnieten möchte? Zwei Stunden später geht mir aber auch jeder Autofahrer, der rücksichtslos fährt, während ich Fußgänger mit meinem Hund die Straße passieren will. Da wird der Veganismus quasi einfach als Ventil benutzt.
    Viele Menschen sind merkwürdig. Bevor sie die Kellertür „Was ist eigentlich das, was ich esse. Wo kommt das her. Was musste dafür auf welchem Weg dran glauben, in aller Konsequenz“, bevor sie sich damit beschäftigen, hauen sie erstmal auf alles drauf, was diesen Prozess schon längst hinter sich hat. Nur um sich selbst ihren Umgang damit zu erklären und ohne schlechtes Gewissen zu leben….

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    • Also würdest Du sagen, dass derjenige, (Fleischesser), der über Veganer ablästert, insgeheim ein Schuldgefühl, bzw. ein Unwohlsein, mit sich herumträgt, weil er (noch) so unreflektiert beim Fleischkonsum ist, und das Beispiel des (bereits die Konsequenzen tragenden) Veganers für ihn eine lebende Anklage ist, gegen die er sich wehrt, indem er den Veganer basht?

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      • Jein würd ich glatt antworten. Die allumfassende Schublade gibt es nicht. Und jeder hat sicher seine eigenen Gedanken. Es gibt den „Profilierer“ mit seinem „neuartigen“Veganismus. Den radikalen Veganfundi :D Es gibt den Nächsten der sich bewusst mit dem Thema auseinander setzt.. usw. Und dementsprechend gibt es wohl Reaktionen drauf. Die einen brüllen wirklich extra laut dagegen und hüten sich davor, sich mit dem Thema näher zu beschäftigen, weil sie wissen, das sie dann nie wieder Putenbraten durch den Halse kriegen würden. Und sicher kann auch mal ein ganz „Inhaltsinteressierter“ einfach kurz mal nerven. Aus diesem und jenem Grund ;)

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  6. Letztendlich ist es mir völlig egal, auf welche Art sich Menschen ernähren, wie sie ihre Sexualität gestalten, wenn sie mich nur damit in Ruhe lassen. Nächsten wird mir sicher noch jemand erklären, dass er auf eine völlig neue Weise Stuhlgang hatte …
    Ja soll er doch !!!
    Scheiß die Wand an …

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  7. Ich erlebe Veganer häufig als, ich nenne es mal, leicht narzisstisch (ess)gestörte Egomanen, die hauptsächlich um sich und ihr Essen kreisen. Gerne mal nicht so sehr politisch ansonsten, dadurch, dass sie sich ja schon so für ihre Ernährung engagieren, haben sie ihr Soll erfüllt (das strahlen sie für mich aus). Das macht mich schon gerne mal auch etwas ärgerlich, die Gefühle sind aber von Hass weit entfernt, es steckt ja auch ein sehr guter Ansatz darin, von dem ich halt nur nicht glaube, dass er irgendwo hinführt. (Vergessen wir nicht, dass Veganismus und Vegetarismus etwas sehr schichtspezifisches ist, und unter anderem auch den bürgerlichen-akademischen jungen Menschen, die es betreiben, zur Distinktion dient.) Die negativen Reaktionen darauf erklären sich meines Erachtens aber auch aus schlechtem Gewissen heraus. Wir definieren uns halt sehr darüber, was wir essen, wenn wir merken, dass jemand das ganz anders macht uns dafür eventuell auch noch moralisch verurteilt, dann ist stellt uns das natürlich in Frage und ruft Abwehrreaktionen hervor. Mir ist es übrigens nicht egal, was die Leute essen. Fleisch beim Supermarkt (oder auch Eier) kaufen, verurteile ich. Ja, es gibt Leute, die können sich nichts anderes leisten, okay. Aber eben auch welche, die könnten sich was anderes leisten, tun es aber nicht, finde ich nicht gut.

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    • Zusammenfassend gibt es also mindestens drei Gründe, warum Veganer unbeliebt sind:

      1. weil sie (narzisstisch sind und) missionieren
      2. weil Veganismus ein Distinktionsmerkmal der bürgerlich-akademischen jungen Menschen und damit elitär ist und
      3. weil das Beispiel des Veganers den Lebensstil des Fleischessers in Frage stellt und ihn dadurch verunsichert bzw. moralisch in die Ecke stellt.

      Eine gute Analyse. Ich teile Deine Einschätzung weitestgehend. Nur das Missionieren habe ich noch nicht erlebt, wenn man mal von den Zetteln und Aufklebern absieht, die in der Stadt für Veganismus werben.

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      • Missionierende Veganer habe ich noch nicht erlebt. Aber zumindest solche, die sich als Veganer outen, obwohl die Situation gerade nicht nach einem solchen Geständnis schreit. Man hat dann das Gefühl, dieser Mensch möchte unbedingt auf die Große Ehrennadel in Silber an seinem Jacketaufschlag hinweisen, womit er seine Umgebung durchaus nerven kann. Etwa so wie gewisse promovierte Zeitgenossen, die es auch nicht lassen können, zusammenhangslos in Randbemerkungen zu erwähnen, sie seien „Doktor der Pataphysik“, oder so.
        Selbst erlebt auf Partys und im Büro in Anwesenheit von Veganern. – Vor ein paar Wochen musste ich über einen Twitter-Eintrag sehr lachen, der diese ungebetene Outing-Mentalität persifliert. Darf ich erzählen?

        Im Großraumabteil der Bahn. Junge Frau gegenüber niest lautstark.
        Ich: „Gesundheit!“
        Sie: „Ich habe einen Freund!“
        Stimme ein paar Sitzreihen weiter: „Ich bin Veganer!“

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        • Hihi.
          Das Gefühl habe ich auch: wer verzichtet, der möchte gelobt werden, als hätte er den Doktortitel der Pataphysik erworben. Kann man ihnen gönnen, den nach Anerkennung Lechzenden. ich find´s irgendwie putzig.

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  8. Ich bin ja Vegetarier und kein Veganer, weil mir das zu extrem wäre. Ich versuche auch keinen zu missionieren, aber ich mache schon gerne drauf aufmerksam. Dennoch, jeder soll sich so ernähren wie er will. Bei jeder neuen Bewegung entsteht eine Gegen Bewegung, das beruhigt sich von selber wieder.

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  9. Was erwartest du, lieber Tikerscherk? Das Pfund Fleisch auf dem Grill schmeckt halt nicht mehr so gut, wenn ich mich vorher mit Massentierhaltung auseinander setze ;).
    Aber darum geht es dir ja nicht, sondern um das „Hau drauf und nieder machen“. Vielleicht aus unterschwelligem schlechten Gewissen, vielleicht aus Langeweile oder aus Dummheit. Das Missionieren mag ich auch nicht. Eine konstruktive Diskussion schon. Als Bauernhof Kind, dass die eigenen Enten und Rinder mit Genuss verzehrt aber in diesem Leben sicher kein Fleisch aus anderer Haltung kauft und isst muss ich mich oft genug rechtfertigen. Ein wenig mehr Toleranz und über den Tellerrand blicken wäre schön – wenigstens im Alltag.

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    • Ist auch mein Eindruck: der Fleischesser fühlt sich durch das Verhalten des Veganers provoziert und angeklagt und wehrt sich dagegen, indem er den Veganer herabzusetzen versucht.
      Ich esse kein Fleisch. Mein Freund aber schon und mein Schwager geht sogar auf die Jagd. Jeder, wie er es richtig findet. Keiner von beiden meckert, dass ich kein Fleisch esse, und umgekehrt lasse ich sie auch machen, was sie für richtig halten.
      Zwar finde ich nicht, dass Massentierhaltung Privatsache ist, aber die Entscheidung ob man Fleisch essen und Milchprodukte konsumieren möchte, muss schon jeder selbst treffen.
      Wie Onkel Maike (s.o.) wünsche ich mir, dass (wer es sich leisten kann) Fleisch und tierische Produkte nicht im Discounter ersteht, sondern sich Gedanken macht, wo und wie die Ware produziert wird und sein Kaufverhalten entsprechend überdenkt.
      Ich kaufe z.B. ausschließlich Eier von sogen. Zweinutzungshühnern. http://zweinutzungshuhn.de/
      weil ich die Kükenschredderei nicht mittragen kann, aber trotzdem nicht auf Eier verzichten will.

      (Ich bin übrigens eine tikerscherkin und kein tikerscherker)

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      • Vertippt – ich war so konzentriert beim Namen, dass ich mal eben dein Geschlecht wechselte. Sorry.

        Zweinutzungshuhn habe ich noch nicht gehört, aber ein sinnvoller Weg. Ich bekomme die Eier von daheim. Ab und zu auch einen Gockel – der ist dann deutlich dünner mit weniger Fleisch und manchmal auch etwas zäher. Aber er lief über Wiesen, lag unter der Sonne und ……ach, was erzähl ich dir das :). Das heb ich mir auf, wenn wieder einer Hühnerbrüste vom Penny anschleppt.

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  10. Leben und leben lassen…jede militante Einstellung, egal in welche Richtung, führt zu Gegenwehr…und Unverständnis. Man kann sachlich diskutieren und wenn eine sachliche Diskussion nicht möglich ist, bei seiner Meinung bleiben. Warum haben es Menschen nötig, andere zu missionieren? Das frage ich mich immer wieder. Was ist der Antrieb, die eigene Überzeugung vor anderen verteidigen zu müssen? Warum bashing? Warum ein Krieg der Worte unter der Flagge eines übersteigerten, schon karikativ verzerrten Sendungsbewusstseins?
    Ich mag es überhaupt nicht, wenn jemand anderer versucht mir seine Überzeugung aufzuoktroyieren. Das versuchen immer wieder welche. Fuchst mich nicht mehr. Früher konnte ich gewaltig hochkommen bei sowas. Wer sich herausfordern lässt durch Beleidigung, muss sich umgekehrt fragen, warum das so ist? Steht also die eigene Überzeugung tatsächlich so fest wie man meint? Oder ist es menschlicher Stolz, der eine gar nicht so feste Überzeugung schützen will? Solange Menschen glauben, ihrem Einfluss und ihre kleine Menschenmeinungs-Macht auch im kleinsten mit anderen auf gefühlsmäßiger Ebene ohne eine Streitkultur auszanken zu müssen, wird es bashing, einen Hasskrieg untereinander, geben….
    Statt füreinander offen zu bleiben.
    Schon schade.
    Guter Beitrag, danke✨

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    • Ehrlich gesagt frage ich mich, warum man überhaupt darüber diskutieren muss was andere essen. Soll doch jeder essen, wie und was er willt. Ich stimme Dir zu: wieso regt sich mancher überhaupt so auf, wenn er seine Gewohnheitendurch das Beispiel anderer in Frage gestellt sieht. Wer glaubt, dass er jeden Tag Fleisch essen muss, soll das tun und wer das nicht möchte lässt es sein. So einfach.

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      • …sich von etwas überzeugen zu lassen, kann eine gute Entscheidung sein. Doch viele Sind so sehr damit beschäftigt, ihre eigene Überzeugung zu verteidigen um jeden Preis und…sie sind absolut dabei. Schwarzweiß. Entweder Deins oder Meins. Dazwischen der Abgrund. Wo ist der Wagemut, einander Brücken zu bauen, ohne sich selbst und die eigene Überzeugung vollends zu verraten? Ist dies nicht die größte Angst? Jeder weiß heute, dass Alkohol auch ein Nervengift ist. Dass Tiere erbärmlich gequält werden für eine Massenfleischmentalität, die immer schlimmere Auswüchse annimmt. Dass Veganer sehr auf Ihren Calcium- und Mineralspiegel aufpassen müssen.,.dass Kindern Fleisch starke Knochen verschafft und dass nichts so gut gegen Erkältung hilft wie Hühnersuppe…es sind alles Wahrheiten. Ich schau nicht weg…ich mag Fleisch…doch nicht zu oft. Ich mag Wein, doch nur selten…ich rauche manchmal eine. Oh…noch ein Laster…einer ohne Laster hier dabei…?😉

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    • Was genau daran ist Dir zuwider?
      Der Link (danke dafür!) führt auf die Seite eines Rechtsanwaltes, der inzwischen vegan zu leben scheint und sich für die Rechte von Veganern einsetzt?
      Was stört Dich an Veganern mehr als an Vegetariern?

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      • Veganer, die die Stadt darauf verklagen, dass sie den Kindern ein veganes Mangelessen auftischen soll, finde ich einfach unverantwortlich und widerwärtig. Es ist dieser religiöse Eifer und das besserwisserische Sendungsbewußtsein, diese Überzeugung, der bessere Mensch zu sein (auch wenn du das noch nicht feststellen konntest), das so stört.

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        • Ich kann nicht beurteilen inwieweit vegane Ernährung zu Mangelerscheinungen führt. Möglicherweise nicht mehr, als wenn man sich mit Junkfood ernährt. Grundsätzlich sollte sich jeder so ernähren dürfen, wie er will, wenn er dabei nicht die ethischen Grenzen, die eine Gesellschaft festlegt, überschreitet.
          Leben und leben lassen.
          Der Anwalt, den Du verlinkt hast, hält Vorträge zum Thema. Ich muss seine Meinung nicht teilen, ich möchte aber, dass er sie frei äußern und danach leben kann.

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  11. Ich esse tierische Produkte mit Augenmaß, ausschließlich aus biologischer- Demeter-Haltung, oder Wildtiere. Und der Bauer braucht dringend den Dünger, um seinen Gemüseanbau wirtschaftlich zu betreiben. Ich halte keine Tiere im Käfig, will keine Nahrung die auf überdüngten, versalzenen Böden wächst.
    Tierschutz ist ethische Aufgabe, verlangt aber auch überall dem Tier angepasste Haltung!
    Toleranz ist dringend not-wendig!

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  12. „Auschwitz fängt da an, wo einer im Schlachthof steht und sagt, Es sind ja nur Tiere!“
    Theodore W. Adorno in Minima Moralia, Aphorismus 68.

    Ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema für Interessiere bei Kathrin Hartmann:
    Auszug: „Denn eine Lebens- und Ernährungsweise, die anderen (und nicht nur Tieren) Leben und Lebensgrundlage kostet, ist genau keine Privatangelegenheit und es gibt auch kein Recht darauf. “

    http://www.ende-der-maerchenstunde.de/der-deutsche-das-fleisch-und-der-veggie-day/

    Seit Jahren beobachte ich leider, dass nirgendwo Veganer (bin selber keiner), Feministinnen, Autonome, Antifaschisten und jegliche Form von verändertem Verhalten bzw. Aktivitäten dermaßen regelmäßg in den Dreck gezogen werden, wie von linken, oft auch beziehungsgeschädigten Bloggern mit einem ereignisarmen Reallife. .Manche darunter sind auch noch stolz, ihr 10-jähriges Jubiläum zu verkünden, ohne selbstkritisch festzustellen, dass sie in dieser Zeit nichts bewirkt haben, außer der Eröffnung eines linken Stammtisches mit Daueröffnungszeiten. Da tut es dem einen oder anderen natürlich weh, wenn z. B. Veganer oder Antifas ihnen selbst durch bloße Existenz den Spiegel vorhalten.

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    • Albert Schweitzer hat die Ehrfurcht vor dem Leben postuliert und ich halte es mit ihm (und Adorno). Es ist eben nicht nur ein Tier, sondern ein Lebewesen.
      Danke für den Link!
      Entschuldige die späte Antwort, bin vom Leben überholt worden.

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  13. Veganer sind auch Mörder.

    Viel mehr gibt es zu dem Thema eigentlich nicht zu sagen, denn wenn man darüber nachdenkt, steckt sehr viel Wahrheit in diesem Satz – für alle Menschen.

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