Blogs von Blogger- G**gle liest mit

Dream_of_the_fishermans_wife_hokusai

Liebe Blogger-Blogger und Blogger-BloggerInnen,

leider muss ich/ man beim Besuch Eurer Blogger-Blogs seit Kurzem immer akzeptieren, dass G**gle alle möglichen Cookies setzt und damit alles Mögliche in meinem Rechner ausspioniert. Das ist mir aber unangenehm um nicht zu sagen zuwider und ich frage mich, was dagegen zu tun ist.
Eure Seiten nicht mehr aufzurufen fände ich schade. Mich vor G**gle nackig zu machen find ich aber noch schader.

Bekommt Ihr diese Meldung auch, wenn Ihr mein Blog, also WordPress besucht?
Gibt es eine Möglichkeit das Setzen der Cookies nicht zu akzeptieren und trotzdem weiter die Blogger-Blogs lesen zu können?

Über Antworten freue ich mich!

 

 

Bild: Hokusai, Wikimedia Commons

48 Kommentare zu “Blogs von Blogger- G**gle liest mit

    • Das mache ich auch. Nützt aber nichts. G**gle will immer wieder, dass ich das Setzen von Cookies jedweder Art akzeptiere. Es heisst dann, dass ich mich damit einverstanden erkläre, sobald ich in den entsprechenden Blogs weiter lese. Also lasse ich es dann.

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  1. Welchen Browser nutzt Du?

    Cookies und JavaScript kann man verbieten. Mit Plugins ist das auch selektiv möglich.

    Natürlich reicht das nicht.

    Jedes Bild und sogar der Cache Deines Browsers kann einen Cookie darstellen. Dein Browser ist eindeutig und Domain-übergreifend identifizierbar (siehe https://panopticlick.eff.org/).

    Ich nutze mit Firefox
    noscript
    requestPolicity
    fireGloves
    AdBlock
    RefControl
    HttpsEverywhere
    Tor mit FoxyProxy

    Zudem sind die eingebauten „AddOns“ bei Firefox abgeschaltet. Google nutze ich fast nie (ausgenommen mal youtube).

    Einige (nicht nur) Google-„Dienste“ sind in meinem Router gesperrt.

    Macht ja Google auch mit gefährlichen Seiten… Die Warnungen unter Sicherheitseinstellungen, Warnung bei betrügenden / attackierenden Seiten kommen von Google. Ist bei mir abgeschaltet, weil ich bin schon groß ;-) Kit’s don’t do that at home.

    Ja, es ist bescheuert zu dieser Art der Selbsthilfe greifen zu müssen. Aber wer nicht gelesen werden will, dem muss ich doch seinen Willen lassen.

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      • Nachtrag zum „nicht gelesen werden wollen“.

        Es ist mir klar, dass die meisten Blog-Betreiber bloggen wollen (gut so) und oft unabsichtlich in die Google/WP usw. -Falle tappen. Manchem ist das egal, manchmal weil sie einfach nicht alles wissen können. Andere Blogger nutzen die Tools (von Google) um ihre Seite selbst zu optimieren oder gar dazu, nicht mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen (Urheberrecht, Zitatrecht usw. also die Rechte, die in Wirklichkeit eingeschränkt sind).

        Ich verstehe die Belange der Blogger. Ohne die nun „bashen“ zu wollen/dürfen:

        Es geht auch anders. Als meine Tochter 14 war, da hatte sie eine durchaus gelesene und lebendige „Webseite“ in echtem ™ HTML, „händisch“ erstellt. Keine Cookies, kein js-Zwang, keine Spionage. „Optimiert“ wurde nach Reaktion der Gäste. Sie tat das, was heute die Leute mit Facebook tun (und ja, Facebook ist weit mehr. Doch niemand weiß das. Niemanden interessiert das und keiner kennt sich aus).

        Wenn Kinder das können, dann stellt sich wirklich die Frage, ob man sich nicht mit der Zeit etwas kompetenter machen kann.

        Die Komplexität, auch von WP, schafft immer wieder Sicherheitslücken.

        Vielleicht sollte ich mal eine Alternative nach dem KISS-Prinzip „erfinden“…

        Weil, die Blogger wollen einfach nur bloggen.
        Und wir wollen die Blogger einfach nur lesen (und manchmal antworten).

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    • Da ich auf Deinen weiter unten stehenden Beitrag nicht antworten kann, an dieser Stelle: Deine Ausführungen sind richtig und wichtig. Insbesondere das Plain-HTML Beispiel Deiner Tochter zeigt, dass das Wesentliche damit erreicht werden kann: Dinge zu schreiben und ggf. darauf zu antworten. Die Ursache, dass wir als Blogger und Konsumenten von Internetinhalten in die Falle laufen liegt im allseits hochgepriesenen Web 2.0. Bitte nicht falsch verstehen, ich bin der erste, der unbedarfte User an die Materie heranführen möchte. Aber nicht so, dass keiner mehr weiß, was im Hintergrund abläuft. Das wäre so, als würden wir heute mal eben, weil es gerade so ein Hype ist, allen eine Lizenz zum Betreiben von Quadrocoptern ausstellen – und danach die Frage stellen, ob es irgendwelche Probleme gibt und die Anwender sich mit speziellen Fragen auseinandersetzen sollten. Ich finde die Idee, einen Internetführerschein zu machen, und ein Pendant zur StVO/StVZO haben unter gewissen Umständen gar nicht schlecht. Unser Leben wird bereits in so vielen Bereichen von und durch das Internet bestimmt, dass dies insbesondere in kritischen Bereichen den Datenschutz betreffend und der Möglichkeiten kriminellen Machenschaften ausgesetzt zu sein, notwendig erscheint.

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  2. Ich ignoriere diese Aufforderungen einfach (genehmige also nix) und komme genauso weiter wie zuvor.
    Außerdem habe ich (Mozilla Firefox) die Möglichkeit, im Browser unter „Extras-Einstellungen-Datenschutz“ das Cookie-Verhalten so einzustellen, daß nach jeder Sitzung alle cookies gelöscht werden, der Browser sich diese Einstellung aber merkt, so daß ich trotzdem komfortabel nur 1x dann gefargt werde, wenn ich (ebenfalls unter Einstellungen – Datenschutz) mal Cookies ganz rausgelöscht habe, was ich ab und an tue.
    Vielleicht geht das ja bei Dir auch. Der Herr F. ist ziemlich firm in diesen Dingen und sagt, daß man mit diesen Einstellungen den Forschereien zuverlässig Einhalt gebieten kann. Und es gibt auch noch strengere Einstellungen, nur zur Info.

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      • Habe grad nochmal den Herrn gefragt – er sagt, es ist so: alle websites nutzen Cookies, immer schon, und über die Einstellungen (hab ich ja oben geschrieben) kann man sich da ein wenig vor der Spionage schützen. Daß da jetzt sowas eingeblendet wird, bedeutet nicht, daß die Websites irgendetwas geändert hätten – was sich geändert hat ist die Gesetzeslage, und laut derer müssen sie neuerdings darauf hinweisen, daß sie Cookies setzen.
        Der Herr F., der besser unterschieden kann, welche Cookies wirklich nötig sind zum weitersurfen ohne Probleme und welche nicht, verbietet dem nachfragenden Mozilla fast jedes Cookie. Ich sage immer „für diese Sitzung erlauben“, so daß nach der Sitzung gelöscht und deshalb mein Surfverhalten nicht so nachvollziehbar wird.
        Ignorieren bedeutet also DANN akzeptieren, wenn die Browser-Einstellungen auf „akzeptieren“ eingestellt sind.
        Sorry, falls das inzwischen hier schon beschrieben wurde, ich hatte keine Lust, alle Kommentare zu lesen (bei Dir sind ja immer so viele *gg*)

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  3. Hallo,

    ich habe vor einigen Tagen eine dreiteilige Serie begonnen, in der ich das Problem mit den Drittanbieter-Cookies sehr ausführlich darstelle. Leider ist dieser Beitrag von kaum einem gelesen worden, weshalb ich mich gerade wundere, weshalb Du ausgerechnet jetzt darüber schreibst.

    Wenn ich also hier auf Deinem Blog für mein Blog Werbung machen darf, dann lade ich Dich / euch dazu ein, die Beiträge zu lesen:

    Teil 1: http://wp.me/pSl3C-hA
    Teil 2: http://wp.me/pSl3C-hP
    Teil 3: folgt in den nächsten Tagen

    Im dritten Teil steht dann auch, mit welchen Mitteln man sich als Leser (das sind die eigentlich Ausgespähten) davor schützen kann. Ich stelle einige Strategien vor und erkläre, was daran gut oder weniger gut ist.

    Um es hier klar zu machen: das Problem sind i. d. R. die Blogger selbst! Sobald diese Google Ads oder Google Analytics einsetzen, werden Sie zu Handlangern von Google, weil dadurch die Besucher der Blogs Ihre Spuren bei Google abgeben.

    Übrigens ist WordPress hier nicht besser. Dadurch, dass WordPress beim Lesen der Beiträge Werbung einblendet, werden auch Drittanbieter Cookies – für WordPress – geschrieben.

    Tja, alle sammeln fleißig Daten und keiner merkt’s ;-)

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  4. Ich habe bei Deinem Blog keine Probleme, weder mit Firefox noch mit Google Chrome. Ich nutze Windows bzw. Android – Geräte. Falls Du Apple hast, vieleicht ein „Apfel-Problem“?
    LG
    Michael

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  5. Möchtest Du Cookies generell nicht zulassen, kannst Du das Browser-seitig abschalten. Allerdings funktionieren dann einige Seiten nicht mehr komfortabel, soll heißen; Cookies per se sind nicht immer böse und schlecht.

    Es gibt auch andere Cookies (sogenannte Local shared objects aber das ist eine andere Kategorie und dagegen hilft BetterPrivacy.

    Falls es sich darum handelt, daß Dich der konkrete Hinweis auf das Akzeptieren von Cookies nervt, hast Du zwei Möglichkeiten:

    1. Du klickst einmal(!) auf „akzeptieren“ und für den Rest der Sitzung am PC ist Ruhe vor diesem Hinweis auf der involvierten Seite oder

    2. Du lädst Dir das FireFox-Addon I don’t care about cookies auf Deinen FireFox-Browser und diese Meldung erscheint fast nirgendwo mehr (die im übrigen nur die Umsetzung einer EU-Richtlinie ist, der sich Google unterwerfen mußte.)

    Fall es Seiten gibt, wo diese Meldung erscheint, kann man das mit einem Klick melden und dieser Hinweis wird in Kürze nicht mehr erscheinen.

    Wie gesagt, generell ohne Cookies im WWW unterwegs zu sein, erfordert harte Nerven … ;-)

    Noch was zu ´noscript´. Das ist nicht schlecht, erfordert aber Kenntnisse im Umgang damit.

    Gleich gute zielorientierte Ergebnisse erhält man mit Ghostery , welches aber wesentlich einfacher individuell zu konfigurieren ist. Ist ´ne Geschmacksfrage halt …

    Viel Erfolg

    Peer

    Gefällt 2 Personen

    • Hab was vergessen! Manche meckern über ´Ghostery´, vor allem Chip.de und sonstige selbsternannte IT-Koryphäen.
      Dabei hat Chip.de auf seiner homepage selber zwischen 13 bis 17 Tracker (unverschämtes rum spionieren) und einige Cookies (die ohne näheren Befund sind).

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  6. So, jetzt habe ich mal Dein Blog auf Cookies hin untersucht. Dabei habe ich mich mal von WordPress abgemeldet und alle Cookies gelöscht, um genau zu sehen, was gespeichert wird. Tatsächlich speichert auch Google beim Aufruf Deines Blog Drittanbieter-Cookies auf dem Rechner, von dem aus zugegriffen wird. Allerdings erst, wenn man einen Kommentar eingeben möchte. Offenbar sucht WordPress ggf. nach Login-Informationen und nutzt dabei Mechanismen von Google. Interessanterweise wird auch ein Cookie von Linkedin gespeichert. Woher das kommt, ist mir schleierhaft.

    Beim Aufrufen meines eigenen Blogs werden eigenartigerweise Cookies von scimresources.com gespeichert. Das ist tatsächlich ein Datencrawler. Ich habe den Verdacht, dass es am Kubrick-Theme liegt, das ich verwende. Ganz schlimm wird es, wenn ich auf meinem Blog unter WordPress kommentiere. Sobald WordPress entscheidet, eine Werbung einzublenden, werden nicht weniger als 12 verschiedene Drittanbieter-Cookies gespeichert. Ich bekomme das i. d. R. nicht mit, weil ich Drittanbieter-Cookies generell blocke.

    Insofern ist dein Blog einigermaßen sauber. Mein Theme muss ich dann doch noch einmal überdenken :-).

    Eine Cookie-Warnung einzublenden halte ich dennoch aus den Gründen, die ich in meinem Blog im Teil 2 angegeben habe, für überflüssig.

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    • Linkedin? Das ist interessant. Bin da tatsächlich angemeldet, verstehe aber nicht, wies es kommt, dass die mit Cookies um sich schmeißen.
      Am Theme kann das liegen, meinst Du?
      Ich bin wirklich planlos, scheint mir.

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      • Es ist insofern seltsam, weil LinkedIn ein Drittanbieter-Cookie speichern möchte. D. h. normalerweise geschieht sowas durch Werbebanner – die habe ich aber nicht wahrgenommen. Theme ist eine mögliche Quelle, weil Du im Theme nicht steuern kannst, was der Anbieter des Themes dort alles reinpackt. Oder letztlich kann es von WordPress selbst kommen.

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  7. Ich bin mir nicht sicher, ob wir aneinander vorbei reden …

    Wenn Du diesen Hinweis anklickst, dann akzeptierst Du nichts!!! was mit dem eigentlichen!!! setzen von Cookies zu tun hat.

    Diese HTML-Cookies (die – wie gesagt! – oft genug für ein einwandfreies funktionieren der Seite sorgen) setzen sich so oder so … !!! Ob Du „akzeptierst“ oder nicht, spielt keine Rolle …

    Nur daß dieser blöde Hinweis nicht verschwindet, wenn Du ihn nicht! anklickst.

    Um das setzen von Cookies zu untersagen, musst Du das in Deinem Browser einstellen. Dabei ist Umsicht geboten, sonst machen manche Seiten nicht mehr das, was sie machen sollen!!!

    Durch das anklicken dieses Hinweises bestätigst Du lediglich (oder nenn´ es auch „akzeptieren“), daß Du diesen Hinweis zur Kenntnis genommen hast. Das wollen die EU-Bürokraten so … Google ist da noch nicht mal Schuld dran …

    Wenn Du diesen Hinweis gar nicht erst sehen möchtest, solltest Du in mit dem irgendwo weiter oben genannten AddOn I don’t care about cookies zum verschwinden bringen.

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    • Die EU Cookie-Richtlinie hat ein Gutes und ein Schlechtes:
      Gut ist, dass durch den Hinweis dem Benutzer klar gemacht wird, dass es sowas wie Cookies gibt.
      Schlecht ist die Art der Umsetzung dieser Richtlinie, und wie sie von den Seitenbetreibern verwendet wird, sich letztlich den Freibrief dafür geben zu lassen, eben auch Drittanbieter-Cookies „speichern zu dürfen“.

      So wie tikerscherk es schon angemerkt hat, gibt es ja kein „nein, und weiter auf der Seite verbleiben“ sprich, keine (Drittanbieter) Cookies speichern.

      Groteske Züge nimmt das Ganze dann an, wenn WordPress hier einen Disclaimer anbietet, damit die Blogger darauf hinweisen können, dass sowohl WordPress als auch Drittanbieter Cookies speichern. Das ist zumindest unter WordPress ziemlich schwierig, zumal der Blogger kaum verhindern kann, dass Cookies gespeichert werden – das obliegt WordPress und nicht dem Blogger.

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  8. So, ich habe eben den dritten Teil veröffentlicht. Dort stehen die Möglichkeiten im Umgang mit Cookies browserunabhängig zusammengefasst: Teil 3: http://wp.me/pSl3C-i1

    Peer hat es schon richtig erklärt. Die nervige Meldung kannst Du immer bestätigen, das sollte Dich nicht vom Lesen der Blogs abhalten. Du entscheidest mit Deinen persönlichen Browsereinstellungen, wie Du mit den Cookies verfahren möchtest.

    Ich empfehle Dir folgende Einstellungen, so Dein Browser dies zulässt:

    1. Drittanbieter-Cookies generell blocken (hat den Vorteil, dass Google als Drittanbieter eines Blogs nicht nachverfolgen kann)
    2. Erstanbieter nur auf Nachfrage blocken (unterstützt in dieser Form meines Wissens nur der Internet Explorer) oder Erstanbieter generell zulassen.

    Zum Thema Add-Ons die Cookies und Werbung blocken: ich bin da etwas skeptisch, weil ich nicht ohne Weiteres messen kann, was dieses Add-Ons wirklich tun oder tatsächlich (nicht) können. Ich weiß in einem konkreten Fall, dass ein Ad Blocker bestimmte Werbefirmen doch wieder zulässt, was der Benutzer dann auch wieder per Opt-Out entscheiden muss, ob er es zulässt.

    Wir müssen uns klar machen: solange wir im Internet kostenlose Dienste nutzen, können sich diese nur durch Werbung finanzieren. Dies geschieht unterstützt durch Cookies (HTML oder Flash) oder neuerdings Canvas Fingerprinting (siehe http://wp.me/pSl3C-i1). WordPress ist kostenfrei nutzbar, finanziert sich durch Bezahlangebote oder eben durch Werbung. Wer einen eigenen WordPress-Server betreibt hat es selbst in der Hand, ob er sich zum Erfüllungsgehilfen von Google, FatzeBug und Co macht.

    Die Frage ist also, ob sich diejenigen, die Drittanbieter-Cookies über ihre Seiten / Blogs zulassen, sich darüber bewusst sind, dass sie im Auftrag von Google und Co. die Besucher ihrer Seite ausspähen. Sie tun das vielleicht, um Werbeeinnahmen zu generieren (sofern ausreichend viele Besucher verzeichnet werden) oder für sie sinnvolle Dienste wie google Analytics zu nutzen. Aber es geht am Ende immer auf Kosten der Privatsphäre, das muss klar sein.

    Gefällt 1 Person

    • Gut gemacht Raul!

      Zum Absatz „Zum Thema Add-Ons die Cookies und Werbung blocken: ich bin da etwas skeptisch, weil ich nicht ohne Weiteres messen kann, was dieses Add-Ons wirklich tun oder tatsächlich (nicht) können. Ich weiß in einem konkreten Fall, dass ein Ad Blocker bestimmte Werbefirmen doch wieder zulässt, was der Benutzer dann auch wieder per Opt-Out entscheiden muss, ob er es zulässt.“

      Das ist die Geschichte mit den Acceptable Ads von dem Werbeblocker Adblock Plus .

      Ich bin bestens damit zufrieden, weil ich meinen Bildschirm zu gefühlten 90% werbefrei habe.

      Den Rest besorgt bei Bedarf der Element Hiding Helper for Adblock Plus .

      Nochmal einige Sätze zu den sogenannten Flash-Cookies (oder Local Shared Objects, kurz LSOs) .

      Weiter oben hatte ich Better Privacy gegen diese Flash-Cookies empfohlen (nicht zu verwechseln mit den oft genug ganz nützlichen HTTP-Cookies).

      Man kann sich gegen diese LSOs auch wehren, wenn man im sicheren!!!! Umgang mit dem Begriff about:config in der Adressleiste geübt ist!!!!

      Vorher lese man diesen Artikel Verlassen Sie sich nicht auf den Cookie-Manager!

      Was man unter about:config alles zu seiner Sicherheit und sonstigen Tricks und so umbasteln kann, steht hier beschrieben:

      Firefox about:config: Browser Tuning

      Vorsicht!!! sollte man beim herum fummeln an diesem Ort allerdings walten lassen und eine ruhige Hand haben.

      Man sollte sich über ´about:config´ mal schlau machen und behutsam damit/darin umgehen.

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      • Leider gehörst Du zu den wenigen, die sich in der Thematik gut auskennen. Es liegt vermutlich in der Natur der Sache begründet, das 99 % der Leute damit überfordert sind. Deine Hinweise finde ich toll, es ist einiges dabei, das ich selbst auch nicht kannte. Vielen Dank dafür.

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  9. Vielen Dank und, – ja, ich weiß, – solche Themen sind sehr komplex und schwer zu durchschauen für viele Nutzer.

    Manchmal können wir ja ein wenig aushelfen bei der Begrifflichkeit solcher Bereiche… ;-)

    Wenn man z.b. über ´about:config´ in der Filterzeile ´dom.storage´ eingibt und den dann angezeigten Wert ´dom.storage.enabled´ per Doppelklick von ´true´ auf ´false´ ändert, braucht man „Better Privacy“ nicht mehr unbedingt, weil da wo nichts mehr an bösen LSOs gespeichert wird, braucht man auch nichts mehr zu löschen … „Damit haben Sie die Super-Cookies für alle Websites deaktiviert.“

    Und von den Möglichkeiten, die der Flash-Einstellungs-Manager bietet, fang´ ich hier gar nicht erst an, sonst beginnt unsere Katastrophenchronistin noch, im Achteck zuspringen, weil wir dieses Thema zu einem IT-Technik-Plauder-Wochenende benutzen.

    Außerdem fahr ich jetzt erst mal an die belgische Küste und werde ein paar deftige Portionen Fisch essen die Tage …

    Gruß Peer

    Gefällt 2 Personen

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