Anmut und Gleichmut, oder Nach dem Spiel ist vor dem Spiel

2015-01-14 08.58.00

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Nach dem Spiel ist vor dem Spiel und Kilometer sind nichts weiter als eine
physikalische Größe, für echte Nähe ohne Relevanz. Wer sich jetzt fragt,
wie die Bebilderung dieses Textes mit seinem Inhalt zusammenhängt,
tut Recht daran. Das Treiben der possierlichen Tiere ist eine der
Freuden, die mich bei Laune halten, während die räumliche
Distanz qua Fernreisebus wächst. Kein Koffer
in Berlin. Alles andere schon.

Seufz.

Photos: VmH

13 Kommentare zu “Anmut und Gleichmut, oder Nach dem Spiel ist vor dem Spiel

  1. Also, ich hab mich ja schon am 8. Januar gewundert und jetzt ist es wieder passiert: wie um alles in der Welt kommt Kater Herbert auf Deine Fotos? Aber vielleicht erklärt das ja sein herzhaftes Gähnen, wenn er morgens zur Tür reinschleicht…ca. 800 km pro Nacht, das soll mal jemand nachmachen! Viele liebe Grüsse vom Rande der Republik

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    • Ach, schau mal einer an. Im Verdacht hatte ich ihn ja schon länger, den Ludwig. Immer müde, immer hungrig- wen wundert´s, angesichts der nächtlichen Strapazen. Dass er allerdings ein Herbert und dazu noch einer aus dem Süden ist, das hätte ich nicht erwartet.
      (Trägt er nur hier die blauen Kontaktlinsen, oder zieht die Masche auch anderswo?)

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      • Also, wir werden das weiter beobachten müssen! Kater Herbert ist weiß, ziemlich dick, hat neuerdings eine Schramme am rechten Ohr setzt zutiefst bernsteinfarbenen Blick Marke „Lonley Wolf“ auf, wenn er will, daß ich ihm alles bringe, was die Vorräte hergeben, was auch funktioniert, dann streicht er mir auch noch um die Beine und gibt einen Ton von sich, dann kriegt er alles, was er will. Leider ist er total verfloht, weil er nächtens auf die Jagd geht. Also, solltest du mal das Gefühl haben, daß Ludwig sehr schnell sehr dick geworden ist und die Augenfarbe wechselt hmmmh…dann müssen wir was unternehmen! Den Fellschweinen ist ja manches zuzutrauen, man kennt ja seine Pappenheimer, gell? Wir haben inzwischen sechse, denn die zugelaufene Katze hatte drei im Bauch, die rennen putzmunter durch die Gegend, lassen sich aber nicht fangen, wie also kastrieren, ojeoje, wieviele Katzen werden wir wohl Ende des Jahres haben? Das Schlimme ist: Ich liebe sie alle waaaahnsinnig, obwohl man ja immer aussieht wie Sau und ständig, wo man geht und steht, Wollflocken verliert!
        Viele liebe Grüsse an Dich und Deine Fellbande und herzlichen Glückwunsch zur Übernahme Deines Textes, der dies verdient hat, ist ja auch wunderschön!

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  2. Wenn Du sehen würdest, wie der dicke Herbert mit Anlauf auf die zarten Damen springt, würdest Du nicht mehr von Kuscheln sprechen.
    Aber ein Trost sind sie schon, die Fellschweine. Und nennen wir den Verlust besser kurzzeitige Absenz, dann ist es einfacher. :)

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    • Oh ja, das sind ein bisschen viele Haustiere.
      Hatte mal einen schwachen Moment, in dem das Argument „Tötungsstation“ diese fatale Wirkung auf mich ausübte.
      Sie machen viel Arbeit, zwingen zum täglichen Putzen und stundenlangem Spazierengehen, stören den Nachtschlaf, kosten viel Zeit, Geld und Nerven und sind auch ansonsten die helle Freude.
      Ich liebe jedes Einzelne von den 5en.

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        • Kannte ich bis eben nicht, das Gedicht. Sehr hübsch- danke für den Hinweis!
          Zum Glück kann mir das nicht passieren, denn alle Katzen sind, jetzt kommt ein, für Männer besonders, schmerzhaftes Wort: kastriert. Da wird nicht mehr mehr draus. Nur noch weniger. Mit der Zeit.

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