Voll süß! Mini-Bürgerkrieg in Deutschland.

Bildschirmfoto 2014-10-29 um 09.18.50(screenshot gmx vom 29.10.2014)

Der Zugang zu meinem gmx-Konto ist seit heute nicht mehr möglich. Ein neues Passwort zu erstellen funktioniert auch nicht, weil das Captcha, das ich wiedergeben soll erst gar nicht angezeigt wird.
Bei der kostenpflichtigen Hotline für 3,99€ soll ich anrufen. Danke schön.

Inzwischen blättere ich ein bißchen auf den reißerischen Nachrichtenseiten des Anbieters herum und erschrecke beinahe zu Tode, als ich die Überschrift vom Mini-Bürgerkrieg lese. Das ist ja schrecklich! Hoffentlich hat der Verfassungsschutz das im Blick, und wie ist das überhaupt möglich?
Schnell die Seite angeklickt. Gott sei Dank, der Konflikt scheint gelöst, die entsprechende Nachricht gibt es nicht mehr.
War halt auch nur ein ganz kleiner Konflikt. Mini, sozusagen. So einer, den man einfach löschen kann. Voll süß, gmx!

 

28 Kommentare zu “Voll süß! Mini-Bürgerkrieg in Deutschland.

  1. Weil du dich im vorhergehenden Beitrag darüber beschwert hast, dass es in der Bloggosphäre zu viel Zustimmung gibt (oder so ähnlich): Das Thema, das du dir ausgesucht hast, ist schon mal nicht schlecht. Jetzt musst du nur noch ordentlich zuspitzen, irgendwen beleidigen (man nennt das heute meinungsstark) und dann passiert sicher was :-)

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    • Ich will mich ja nicht um jeden Preis streiten, aber ich freue mich, wenn es mal etwas kontrovers zugeht, ohne dass man sich deswegen gleich anspuckt oder gegen das Schienbein tritt.
      Trotzdem: hast Du eine Idee, wen ich beleidigen könnte?)

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  2. Gehen dir die Themen aus, bist du mit den Kommentaren nicht zufrieden, dem Weg wohin sich das (hier?) entwickelt, entwickeln könnte? Festgefahren in der Kausalitätsfalle des Reiz-Reaktions-Schemas?

    Erwartungshaltungen brechen lassen, der Tendenz zur Bubble entgegen wirken; die Leserschaft schocken u.o. beleidigen kommt immer gut – mußt nur mit deren Abwandern leben können.

    (ich schmunzel hier grad vor mich hin)

    Wenn du wen zum beleidigen suchst stelle ich mich gern zur Verfügung, nominiere parallel noch Joachim, dem macht das genausowenig aus wie mir. Könnte nur schnell langweilig werden, da zumindest ich inhaltlich einer B. grundsätzlich zuzustimmen bereit wäre, solange sie ein wenig fundiert ist. Wobei, das wäre dann ja Kritik und würde am Ende noch Sinn machen. Schweres Brot das, zumal die Form wie man das angeht auch so ’ne Frage für sich ist.

    Wenn du es kontrovers magst empfehle ich Politik, da fliegen die Fetzen am besten – für Flausch eignet sich Fotografie (ausnahmsweise extra mal so geschrieben!) imo ideal. Falls du einen Weg finden könntest Letzteres kontrovers zu machen, wäre das der Hammer! :D

    Dummerweise droht so oder so am Ende immer die Blase, und das Problem geht von vorne los…

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    • @Stony

      Die Themen gehen mir noch nicht aus. Vielleicht eines Tages.
      Und an sich bin ich ganz zufrieden mit meinem Blog und vor allem mit meiner Leserschaft.
      Manchmal aber, da hätte ich gerne etwas mehr Reibung.
      Ich weiß, dass meine Themen das meist gar nicht hergeben, aber gerade der Beitrag über die Arbeitssuchende war doch ein guter Aufhänger für eine Diskussion.
      Beleidigen und beschimpfen will ich hier niemanden, und schon gar nicht Dich und Joachim. Solche Diskussionen finde ich schlimm.
      Hab ja manchmal einen leichten Hang zum Tourette, aber der findet nicht den Weg bis in meine Schriftsprache. Ich fluche nur spontan im Alltag.

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      • Ich fühle mich an einen vergangenen Austausch erinnert, als du dich frugst, warum auf manche deiner Artikel viele Antworten kommen, auf andere fast nichts und dazu noch das Verhältnis weiblich/männlich. Scheint mir ähnlich gelagert zu sein wie die jetzige Frage, nur einen Schritt weiter vllt…

        Hast du mittlerweile, für dich, eine Antwort darauf gefunden?

        Dumme Frage, oder? Eigentlich nicht wichtig, andererseits…

        Das war es, worauf ich mit dem ersten Kommentar schon hinaus wollte, plus der unbedarfte Versuch dir etwas Reibung zu geben. ;)

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        • @Stony

          Keine dumme Frage. Ganz und gar nicht.
          Nein, ich habe noch immer keine Antwort darauf gefunden, was aber vor allem darin begründet liegt, dass ich beinahe das ganze Jahr über einem wiederkehrenden emotionalen und gesundheitlichen Waterboarding ausgesetzt war, so dass ich meist nur daran dachte schnelll einzuatmen, ehe der Kopf wieder unter Wasser geriet.
          Wir unterhielten uns ja mal ausgiebiger darüber.
          In Falle der Arbeitssuchenden hatten Männer wie Frauen etwas zum Thema zu sagen. Klar eigentlich, geht halt jeden an.

          Ich mag das, wenn Leute nett miteinander umgehen, und ich bin auch kein Fan von Kneipenschlägereien. Eine angeregte, kontroverse Diskussion finde ich aber gut, erfrischend und manchmal auch lehrreich.

          Danke für die Reibung, die dann aber doch sehr gentlemanlike war :)

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      • „Verflucht! Jetzt geht es doch wieder so lieb zu hier.“

        Mir ging da alternativ ’nen Plädoyer über den Reiz des Zuschlagens und Kneipenschlägereien im besonderen durch den Kopf; dem noch nachsinnend klickte ich mich durch die Blogroll und dachte schließlich ‚ooooch nee…‘

        Ist u.U. noch das Nachwirken des Flauschersuchens anderswo, oder liegt doch an dir, oder daran, daß ich mich grad erst woanders unlieb des Kübels benutzt hab – ick weeß nich. Is‘ schon ein Kreuz (jeder nur eins! hmmm, ich glaub ich schau mir den jetzt mal wieder an)…

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      • Das mit dem Flausch kam von jemand anderem, bezog sich nicht auf dich, wurde mir freundlichst übergeholfen; hab’s dankbar angenommen.

        Ob du zu nett warst? Schwierig. Heikle Frage, keine für einfache Antworten fürchte ich.

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  3. Versuchs doch mal mit Kurden, Rockern und Hooligans. Wobei ich gar nicht weiß, ob die im verbalen Schlägeausteilen so gut sind.

    Irgendwie ist da bei dir der Wurm drin. Noch nicht mal die Bloßstellung einer armen Arbeitslosen aus der Sicht der Arbeitgeberin sorgt hier für eine Blogschlacht :-(

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  4. So verändert sich unser Leben langsam aber (un-)sicher. Dabei uns doch die Politiker versprochen unser Leben wird sich nicht verändern. Wir lassen das nicht zu, sagen sie! Aber extreme Gruppen gehen auf die Strasse, und werden von den Medien angefeuert, und verändern doch unser Leben. Wir werden alle abgehört. Für unsere eigene Sicherheit, versteht sich. Neue Gruppen werden sich bilden und Minibürgerkriege führen. Die Gesellschaft hier (Australien) und dort (Deutschland) rückt immer mehr nach rechts. Wir müssen Stellung nehmen und aus dem Mini wird ein echter. Sehr schlimm.

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    • Haben uns die Politiker nicht immer versprochen unser Leben werde besser (auch wenn man zwischendurch mal den Gürtel enger schnallen muss)?
      Und geanu für dieses „bessere“ Leben müssen alle abgehört werden. Sicherheitshalber.

      Ja, wir müssen Stellung beziehen. Aber was machen wir dann?

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      • Was dann? Keine Ahnung. Wir befinden uns auf dem Weg zur Klippe. Diese Menschen, und es sind auch Menschen, die uns vernichten wollen, haben nichts zu verlieren. Nach jedem Drohnenangriff bekommen sie neue Anhänger. Dann verschärfen wir unsere Maßnahmen usw usw…
        Die Periode der Aufklärung geht zu Ende.

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  5. Wiederspruch? Gerne! :) Du nutzt seit – unterstelle ich jetzt einfach mal: vielen Jahren die Dienste von gmx, ohne auch nur einen Cent dafür zu bezahlen. Der Preis ist das Anschauen von Werbung. Darauf kann man sich einlassen, oder auch nicht. It’s up to you. Dass du dich im Zuschnitt der Werbung nicht wiederfindest, ehrt dich. Kann man froh sein, oder sich über sich freuen. Wie auch immer. Mal knapp vier Euro bezahlen sollen, wenn’s wirklich hakt: nicht schön, aber auch nicht wirklich Geld. Immer gemessen an der Dienstleistung. Da kann ich nur für mich sprechen: gmx funktioniert seit vielen Jahren prima, der Spamfilter funktioniert, ich kann alles archivieren u.v.m. Das alles für: nix. Danke gmx. Sag ich mal an dieser Stelle. Mein Eindruck: Es grassiert aller Orten so eine Umsonst-oder-ihr-könnt-mich-alle-mal-Mentalität. Not for me. Ring frei!

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    • Hm.
      Also: ich gebe zu, dass gmx seit Jahren tadellos funktioniert, kostenfrei ist, und mir jetzt sogar unentgeltlich geholfen hat, als ich die Hotline für Premium-Kunden anrief, weil die andere aus allen Nähten platzt und niemals zu erreichen ist.
      Insofern bin ich mit gmx sehr zufrieden, und habe das ironische „Danke schön“ in meinem Text eher als Überspitzung genutzt.
      Auch 4 € hätte ich im Zweifelsfalle mal bezahlt, wenn es nicht ständig vorkommt.
      Allerdings verdient gmx natürlich an jedem Kunden, weil sie ihm Werbung einspielen. Ich mache mir um den Anbieter also keine Sorgen (ist das nicht sogar 1&1?).
      Die Umsonst-oder-gar-nicht Mentalität, habe ich überhaupt nicht. Für Qualität und Dienstleistungen zahle ich gerne. Beispielsweise habe ich auch noch ein Postfach bei dem Kreuzberger Anbieter Posteo. Ein kleiner Laden, der sein Augenmerk auf Sicherheit und Anonymität legt. da bezahle ich monatlich 1 €, und bleibe von Werbung vollkommen verschont.

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