Du bist so wunderbar, Berlin (9)

20140827_19025220140827_16122520140827_185545Unterwegs in Mitte, dem wahrscheinlich verbautesten Bezirk Berlins.
Größte Krandichte der Welt Stadt.
Drei Beispiele, wie man es richtig machen kann.
(Schlossplatz, Mohrenstraße, Jägerstraße)

25 Kommentare zu “Du bist so wunderbar, Berlin (9)

    • Doch, doch, genau das ist gemeint. Gefällt mir nämlich außerordentlich gut, und ist mir allemal lieber, als originalgetreue Nachbauten oder Wiederaufbauten.
      Du magst es offensichtlich gar nicht. Warum eigentlich nicht?

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      • Schlossplatz und Jägerstraße halten sich wenigstens noch an alte vorgegebene Symmetrien aber die Jägerstraße sieht aus, als würde ich einen Legobausatz um einen Duplostein herumbauen. Dummplump, rücksichtslos fällt mir dazu ein. Wer guckt durch die Schießscharte im 2. OG?

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        • Verstehe ich eigentlich nicht. Welche Symmetrie wird in der Jägerstraße gebrochen, und falls das wirklich so sein sollte: was ist dagegen zu sagen. Rücksichtslos und dummplump?
          Ich mag das, wenn Architektur aus dem Rahmen fällt und das Ergebnis so aussieht.
          Die „Schießscharten“ könnten Fenster einer typischen Berliner Speisekammer, oder einer Gästetoilette sein. Wissen tue ich es freilich nicht.

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      • In der Waagerechten fehlt schlicht jede Wiederaufnahme der alten Bausubstanz. Die Fensterhöhen scheinen willkürlichen Mustern zu folgen. Das Dach ist wahrscheinlich nicht schief, wie es aus der Perspektive des Fotos aussieht, sondern schräg nach unten und rechts verlaufend. Eine Dachrinne braucht man da nicht, die ist ja schon am Nebenhaus angebracht, wo das Wasser sowieso hinfließt, wenn mich mein Blick nicht täuscht.
        Würde das Gebäude ausschließlich aus solchen Elementen wie diesem einen Angepappten bestehen, wäre es für mich genau die Art von Häßlichkeit, die mir neuere Architektur meistens vermittelt, Neobrutalismus, und nur weil es sich hier um ein Teilstück handelt, ist es nicht weniger häßlich.

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        • Verstehe.
          Hatte nicht erwartet, dass man das überhaupt hässlich finden kann, weil es mir so ausnehmend gut gefällt.
          Muss aber auch sagen, dass ich nix gegen Brutalismus als Architekturstil habe (Neobrutalismus kenn ich nicht), den allerdings sehe ich hier gar nicht (beton brut).
          Wie auch immer: wir sind da offensichtlich ganz unterschiedlicher Meinung, und zum Glück findet sich hier im Stadtbild für jeden was.
          (Nach der Regenrinne schaue ich bei Gelegenheit mal, das interessiert mich jetzt wirklich)

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  1. Am Besten gefällt mir ja die Mohrenstrasse. In der Jägerstrasse wurde, wenn ich das richtig sehe, die strassenübliche Traufhöhe überschritten. Und das Ding am Schlossplatz ist ja ohnehin ein besonderes Denkmal – das Segment mit Eingang und v.a. Balkon immerhin wohl der einzige noch wahrhaft erhaltene Teil des alten Schlosses (Ich sehe gerade: Heute irgendeine Management-Schule…). Den Palast der Republik abzureissen, das war der größte Fehler. Ein rein siegerpolitischer Akt. Und auf das „neue“ Schloss darf man dann wohl ganz besonders gespannt sein. Sehr schön übrigens, Ihre Serie „Du bist so wunderbar…“!

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    • Geht mir genauso.
      In der Jägerstraße haben die Häuser ganz unterschiedliche Traufhöhen. Was nach dem Krieg neu gebaut wurde ist niedriger.
      Nach meiner Erinnerung müsste das Haus die gleiche Höhe haben, wie diejenigen am unteren Ende der Straße zum Gendarmenmarkt hin.

      Den Palast der Republik abzureissen war ein Fehler, und eine ekelhafte Siegerpose. Jetzt baut man ein Schloss wieder auf, das die Berliner schon damals nicht wollten. Hohenzollern-Kitsch.

      Danke für´s Lob, freut mich.
      Berlin ist laut, dreckig, großmäulig und wunderbar.

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  2. Das Schloß is Disneylandkitsch, sonst nix. (doch: teurer, vermutlich, zahlt ja aber der Staat, oder irgendwie so.) Aber die Beispiele hier gefallen mir auch ausnehmend gut, besonder inne Mitte die Mohrenstraße. Hach, ja, gute Architektur in der Provinz, da muß man mit der Lupe suchen. Aber vielleicht mache ich mich mal tatsächlich auf die Suche. Danke für die Anregung!

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