Erwachen am Meer

2014-05-18_10.06.52Dunkler Raum und warme Laken.

Regen trommelt auf die Fensterbleche.

Leises Echo einer Tempelglocke.

Berührungen im Halbschlaf. Tastendes Erwachen um eine Mitte.

Träumen vom Meer.

4 Kommentare zu “Erwachen am Meer

  1. Nun, langsam kann ich nicht mehr entscheiden, ob es sich um Gedichte oder um Träume handelt. Muss ich wohl auch nicht, denn ein Gedicht im Traum zu finden ist wie ein Geschenk. Es ist ein seltsames Gefühl, wenn das Gedicht beim Leser den umgekehrten Prozess auslöst und ihn träumen lässt.

    Ich sitze hier, den Kopf auf die Hand gestüzt und frage mich, ob ich etwas wie ein Traum-Vampir bin, wenn ich Gedichte lese.

    Ich frage mich, wie es wäre, da am Meer. Ich denke ein Abenteuer:

    — having little or no money in my purse, and nothing particular to interest me on shore, I thought I would sail about a little and see the watery part of the world.

    (aus Melville, Herman, Moby-Dick or The Whale)

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    • Lieber Joachim,

      die Unterscheidung ob Traum oder Gedicht ist ganz unwichtig für Dich.
      Für mich nur insofern von Relevanz, um nicht weiteren Realitätsverschiebungen anheim zu fallen.
      Wenn meine kurzen, knapp skizzierten Träume für Dich Dichtung sind, und Dich sogar zum Träumen bringen, freut es mich.
      Ein Traum-Vampir? Mitnichten! Nichts wird weniger davon. Im Gegenteil. Du machst mehr daraus, indem Du dazu kommentierst, Deine Gedanken teilst und sogar ein schönes Zitat mit einflichst. Danke dafür!

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