Ostern

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24 Kommentare zu “Ostern

    • Och ja, wird schon.
      Heute erstmal auf die Halbinsel zum Auwald und dann in den Wald gegenüber den letzten Bärlauch schnuppern.
      Das wird schon.

      Und wenn es soweit ist, eröffne ich hier oder anderswo einen offenen Salon.
      Solange sind wir hier eine kleine, ausgewählte Gruppe.

      Schönen Tag, dir!

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  1. Nein, bitte, warum denn nicht moralisch?! Mir wird ganz übel, wenn ich das arme Häschen sehe.
    Ich las gestern eine Kritik eines Princeton-Buches, in dem unter anderem ein „bescheidener Nihilismus“ als akzeptable Haltung beschrieben wurde (mir kommt es falsch vor, aber ich bin mir sicher, dass er das so vertritt). Bescheiden, weil „wir“ den Dingen zwar Wert zuordnen, aber auch „unser“ (bequemes) Leben bejahen und dadurch eben auch Ungerechtigkeit bejahen müssen. Ein Beispiel war, das Finden der großen Liebe, das nur möglich war, weil ein Krieg ausgebrochen ist. Man bejaht den Krieg, weil man die Liebe bejaht… Umarmen wir also das Schreckliche der Welt, weil es ermöglicht, dass wir lecker Toast essen, H&M-Kleidung tragen und auf IKEA-Möbeln pupsen können. Kurz gefasst. Da sage ich nur Igitt, bitte her mit der Moral! Schön, dass ich wieder hier lesen kann!

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    • Moral stößt eben irgendwann immer an ihre Grenzen.
      Eine Liebesethik, wie z.B. Jesus sie vertreten hat, die ein klares Ja oder Nein verlangt, wirst du kaum irgendwo finden.
      Die meisten fliehen von der Gesinnungs- in die Verantwortungsethik.
      Diesem „Im-Prinzip-Ja, aber…“ Denken.
      Davon nehme ich mich nicht aus.
      Aber das Beipiel mit der Liebe, die erst durch den Krieg gefunden werden konnte, erinnert mich doch stark an die Gewissensprüfung der Wehrdienstpflichtigen, die es früher gab.
      Wer seine Frau gegen einen Vergewaltiger verteidigt, also bereit ist Gewalt anzuwenden, der kann auch den Dienst an der Waffe leisten.
      Wer eine große Liebe sucht, muss deswegen noch lange nicht das Schreckliche in der Welt umarmen.
      Wenn ich auch nicht alles richtig machen kann, steht doch die Vermeidung von Leid ganz oben auf meiner Werteskala.
      Und damit meine ich natürlich das Leid von allem Lebendigen, nicht nur mir und meiner Entourage.

      Ja, schön, dass ich hier wieder lieben Besuch empfangen, und anregende Gespräche führen kann!

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      • In der Tat… wie könnten wir uns davon ausnehmen? Wer macht schon alles richtig? Wer kann schon die Welt retten, und das in jeder Minute seines Lebens? Und wer ist schon wie Jesus! Ich sehe das, aber wie du möchte ich Leid ebenfalls nicht einfach schulterzuckend hinnehmen. Mich macht das sehr wütend, wenn Menschen da so nivellierend vorgehen… Worüber ich mich hier an dieser Stelle allerdings genau aufrege, weiß ich nicht. Es hat ja nun nicht wirklich etwas mit deinen Fotos, deinem Text oder sogar mit den Kommentarbeiträgen zu tun. Da ist mit mir der „Leserbriefschreiber“ durchgegangen. :-)

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