qanik

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(via StreetArt in Germany)

Im Westgrönländischen, so las ich dieser Tage irgendwo, weiß aber leider nicht mehr genau bei wem,  gibt es zwei Formen für Schnee: aput- für liegenden, und qanik- für fallenden Schnee. In West-Berlin ebenso: Schneematsch für das dreckige Zeug auf der Erde, und Schneegestöber für den Mist, der den lieben langen Tag vom Himmel fällt.
Während ich jede einzelne Flocke verfluche, tobt Töle fröhlich umher und schnappt nach ihnen.
Hauptsache sie erreichen nicht den Boden.
Frühlingsanfang.

 

 

 

Nachtrag: bei Frau Casino hab ich es gelesen. Darauf stoße ich durch einen Zufall heute, zwei Jahre später.

5 Kommentare zu “qanik

  1. Reblogged this on Schreiben und lesen lassen und kommentierte:
    ohja, please, please, please, please- um mal mit James Brown zu sprechen ;-)
    Hier gabs heut nacht wieder qanik- das Wort für tauenden Schnee weiß ich nicht (den gibt’s jetzt grad) – aber wenn sich das weiter so abwechselt werden wir den Grönländern insofern Recht geben, daß es, soweit ich mal gehört habe, völlig unnütz ist, ein Wort für „KEIN Schnee“ zu finden …

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