Wolken

20. Dezember 2014 § Hinterlasse einen Kommentar

WolkenBremen

Nach dem morgendlichen Zähneputzen (morgenlich, würde der Vater korrigieren, es ist der Morgen und nicht der Morgend) schauen mich heute nicht die Augen meiner Mutter an. Es sind meine, groß und braun. Darin und dahinter, wie zu allen Zeiten, die Blicke der Ahnen, aus dem Schatten heraus getreten, um durch mich auf die Welt zu blicken, die einmal die ihre war.

Was ihr seid, sind wir gewesen.
Was wir sind, werdet ihr sein.

Mein Gesicht liegt ruhig wie ein See, der Mund weich geküsst und entspannt.
Im Radio läuft ein Jingle-Klingel-Happynes-Song, den ich ohne Widerwillen zu verspüren an mir abperlen lasse. Lotusblüte. Silberbaum.
Meine Haare umfließen den Hals, eine Welle legt sich auf das Schlüsselbein. Clavicula
Im Spiegel schaue ich mir zu, wie ich eine Hand auf das Sternum lege, mein Leben, und ohne ein Empfinden von Schmerz steigt Wasser in meine Augen. Der Mund zieht sich, wie zu einem Lachen, auseinander, die Lider senken sich und ich lasse den Tränen ihren Lauf.
Es ist schön.

Weich bin ich, ganz weich, und draußen ist es mild und stürmisch.
Die Straßen sind leer. Die Vögel sind ausgeflogen, gen Heimat.
Die Luft riecht nach Ankunft.

Alle Zuhause jetzt

Eine Gruppe Spatzen lässt sich im Bambus nieder, schaukelt dort hin und her. Dann und wann ein freundliches Tschilpen. Es ist genug für alle da.
Den einen erkenne ich wieder. Auf seinem rechten Flügel trägt er einen weißen Streifen. Jeden Tag kommt er hierher. Immer am gleichen Platz im Futterhaus.
Kleiner Freund.

Wie mich alles was lebt berührt und angeht. Jeder Halm. Und seit ich auferstehen durfte noch mehr und tiefer. Ein Gefühl der Verbundenheit mit der Welt, auch mit dem großen Nichts, und eine beinahe kitschige Rührung, ein Angefasst- und manchmal sogar Überwältigtsein von allem Irdenen und seinem Drang zum Licht.
Nach oben. Atmen. Hier bin ich.
Das ist meine Zeit.

Mir tun die Flöhe leid, und so behandele ich bloß die Schlafplätze der Tiere. Nicht töten.
Ehrfurcht selbst vor dem kleinsten Leben. Fegen, zur Seite fegen, mit Achtsamkeit und dem liebenden Blick.

Einmal sah ich eine Schnecke in den blauen Körnern eines Giftes vertrocknen. Endlose Nachmittagsstunden im Hochsommer. Unvergessen. Mein Mitgefühl, der Schmerz darüber, wie sie unrettbar zusammenschrumpfte zu einem rindenähnlichen, unkenntlichen Stückchen Materie. Und alles, was sie war und dachte, wenn sie denn jemals etwas dachte, alles, alles ist verloren. Verdunstet. Aufgestiegen, gen Himmel, der gar nicht oben ist, wie ich immer dachte, sondern überall. Ringsum.

Wo sind unsere Erinnerungen, wenn wir sie gerade nicht denken? Wenn sie nicht in uns hausen?
Sind sie in uns? Haben sie sich eingeschrieben oder entstehen sie jedes Mal aufs Neue, bei jedem Griff nach ihnen, und immer ein wenig anders? Verändert nur um winzige Details, für uns nicht wahrnehmbar, geschweige denn überprüfbar.

Gibt es eine Cloud, etwas außerhalb von uns selbst, in dem alle unsere Gedanken zusammen gefasst und gespeichert sind, gemeinsam mit den Ideen und Erinnerungen der anderen Menschen? Oder ist mit unserem Ableben all unser Wissen unrettbar verloren? Verdichtet sich das, was auf der Erde gedacht wird, zu etwas Größerem, addiert oder multipliziert es sich vielleicht sogar?
Und eines Tages traumgleich greift einer danach und bringt es in die Welt. Etwas noch nie Dagewesenes. So wie alles, und doch viel mehr und weit darüber hinaus.
Und die Tiere? Wer nimmt sich ihrer Gedanken an? Sie selbst, gelassen und mit blindem Vertrauen?

Ich schaue in mein Gesicht im Spiegel, das ruhig da liegt wie ein See.

Draußen stürmt es, Hagel prasselt auf den Boden, weiße Körnchen, die nach oben springen, als wären sie kleine Bälle.

 

 

 

 

 

Bildquelle: Wikipedia, „WolkenBremen“ von Frisia Orientalis. Original uploader was Frisia Orientalis at de.wikipedia – Transferred from de.wikipedia; transferred to Commons by User:Jutta234 using CommonsHelper.(Original text : selbst fotografiert). Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons – http://commons.wikimedia.org/wiki/File:WolkenBremen.jpg#mediaviewer/File:WolkenBremen.jpg

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19. Dezember 2014 § Ein Kommentar

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Heute geht´s auf´s Land. Genau genommen in den Odenwald.
Die liebe Friederike hat mich gebeten einen Gastbeitrag für ihr wunderbares LandLebenBlog zu schreiben.
Sie hatte von Berliner Bloggern wissen wollen, ob und was sie in Berlin hält. Ob nicht manchmal die Provinz lockt. Ob sie es nicht machen wollen wie sie: abhauen, aufs Land gehen.
Dazu habe ich mich selbst befragt und heraus kam dieser Text:

Berlin, Berlin

Viel Spaß beim Lesen und Stöbern, drüben auf dem Land!

 

Mike hat zu diesem Thema kürzlich ebenso einen Gastbeitrag bei Friederike geschrieben:

Dass ich gehe steht fest

 

(Bild: Wikipedia, Blick auf den Odenwald)

 

Whiteout

17. Dezember 2014 § 9 Kommentare

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Whiteout

Ununterschiedenes Oben und Unten.
Himmel und Erde, die weisse Wand.
Finis terrae. Unbestimmt, zum Nichts hin..
Welt ohne Übergang. Schattenlos und hell.
Oben ist unten. Hoch ist tief.

“Im Altus ist die Differenz des Anderen aufgehoben:
alter verschwindet im altus.”

Tischgespräche, mon coeur.
Dazu gibt es Rührei mit Brot und Haselnüsse.
Für Dich Kaffee, für mich Salbeitee.

 

 

 

(Bildquelle: Wikipedia, Whiteout)

Die Welten der Anderen (4)

16. Dezember 2014 § 14 Kommentare

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Es ist wieder soweit. Ich bin durch das Netz flaniert und habe dabei schöne Texte gefunden, die ich sehr gerne mit meiner Leserschaft teilen möchte.
Hier sind sie:

Leise Töne, Anleitung zur Gratwanderung
Das Smartphone und der Straßenverkehr. Immer ganz entspannt bleiben, auch wenn es mal knallt.

Begleitschreiben, Staat und Religion
In diesem Essay skizziert metepsilonema das Verhältnis zwischen Staat und Religion.
Nicht nur interessant vor dem Hintergrund der Islamismusdebatte und dem Ruf nach Verschleierungsverboten.
Der Mensch ist ein metaphysisch bedürftiges Wesen, eine Grenzziehung zwischen Staat und Religion unerlässlich.
Ein langer Text, der etwas Zeit beansprucht, die ich mir sehr gerne genommen habe.

Makulatur, Rückkehr und Stimmen: 1. Erzählung eines Traumes
Ein älterer Text, auf den ich jetzt wieder gestoßen bin und von dem ich genau so begeistert bin, wie beim ersten Lesen. Sehr dicht und präzise geschrieben. Die Spannung steigt und steigt.
Wer so formulieren kann, hat meine ungeteilte Bewunderung.
Fantastisch!

emorfes, Treehoppers- the masters of mimikry
Zum ersten Mal verlinke ich auf eine große Seite, die ausschließlich Fotos zeigt.
Aber die unglaubliche Anpassungsleistung dieser Insekten sich vor Fressfeinden zu schützen und ihre hierfür “entwickelte”, beinahe karnevaleske, Tarntracht, hat mich so nachhaltig beeindruckt, dass ich diesen Beitrag unbedingt teilen muss.
Um es mit Frau crocodylus zu sagen: Überall ist Wunderland, überall ist Leben.

Tapfer im Nirgendwo ist eine von mir ganz besonders geschätzte und regelmäßig besuchte Seite (befindet sich in meiner Blogroll).
Gerd Buurman vom ARTheater “Kunst gegen Bares” in Köln betreibt dieses Blog (mit Unterbrechungen) seit April 1986 (!)
Wer sich in Zeiten des rasant zunehmenden und immer unverhohlener geäußerten Antizionismus und Antisemitismus abseits vom Mainstream informieren möchte, dem sei diese Seite dringend ans Herz gelegt. Hier gleich zwei Texte von Gerd Buurmann:

Eine Erfindung von links.  Vom Antijudaismus zum Antisemitismus zum Antizionismus.
Verschiedene Namen für das gleiche Phänomen: Judenhass.

“Der Antizionismus wird in Deutschland so fahrlässig unterschätzt wie einst der Antisemitismus. Der Antijudaismus hatte einst mit Luther seinen bedeutendsten deutschsprachigen Unterstützer. Der Antisemitismus hatte in Hitler seinen besten Verbündeten. Heute wütet der Antizionismus. Wie wird sich Deutschland wohl diesmal entscheiden?”

Wer über Israel spricht und in diesem kleinen Land die größte Gefahr für den Weltfrieden sieht, sollte für eine ausgewogene Meinungsbildung bitte erst einmal den oben verlinkten Text lesen. Und diesen gleich hinterher:

Jeder nur einen Stern!
Nicht zu fassen, welche Minderheiten heute einen Stern für sich reklamieren, um sich als Opfer kenntlich zu machen, deren Leidensweg nicht geringer zu bewerten sei als der der Holocaustopfer. Bernd Jacks von der AfD fordert auch für seine vielgeschmähte Partei einen solchen Stern. Geschmackloser geht es eigentlich kaum noch.

Und wo wir gerade bei Minderheiten sind, möchte ich noch auf diesen Beitrag von
Gay West hinweisen: Homosexualität ist falsch!
Die “Angst” vor Homosexualität scheint manch einem tief in den Knochen zu stecken. Eine Sendung auf KiKa, in der sie thematisiert wurde, und in der ein 11 jähriger Junge sich outete, zog eine Welle der Empörung nach sich: Igittigitt, wie kann man um diese Uhrzeit und ohne Vorwarnung die vor dem Fernseher geparkten Kinder mit solchen Schweinereien überfallen und ihre Eltern damit in derartige Schwulitäten bringen.
Zu jung um schwul zu sein.

voces intimae  Aequilibrium
Das Gleichgewicht der Dinge. Das Große im Kleinen.
Es so lassen wie es ist: in der Schwebe des Lebendigen.
Eine wunderschöne Liebeserklärung. Ach.

Und zum Schluss noch drei Texte über das Ende, den Tod, und damit über das Leben. Geschrieben für das beeindruckende Projekt des Frohmann-Verlages, auf das mich schon Asal aufmerksam gemacht hatte (Vielen Dank, liebe Asal!).

Casino  Der Tod ist nicht.
Hypoglykämie. Unterzuckerung des Gehirns. Und plötzlich ist man an der Grenze zwischen Leben und Tod. Ein Rückblick auf eine lebensbedrohliche Situation und ein sehr lebensbejahendes Resümee. Toll geschrieben.

Erase and Rewind
  Bluten

“Erst hieß es: Das sieht nicht gut aus. Und dann: Es ist vorbei, wir haben den Tod rausoperiert, alles gut. Und es war für ein paar wenige Wochen auch alles gut, bis die Wunde aufplatzte. Dass der Tod so kommen würde, hätte keiner gedacht.”

Zoë schreibt über das Bluten, das Verbluten. Wie das Leben aus ihr heraus fließt und sie eine Blutspur hinter sich her zieht. Eine “Unannehmlichkeit”, für die sie sich entschuldigt. Bei den Sanitätern, den Ärzten und den Schwestern.
Atemlos habe ich ihren Text gelesen, der mich sehr bewegt zurück gelassen hat.
Es ist alles noch sehr frisch, auch bei mir.

Passe. Par. Tout. The old man´s friend
Einer kommt, der andere geht. Hochbetagt und ganz ruhig ergibt er sich.
Ein leiser, versöhnlicher, ein schöner Text.
So einfach kann das sein: “einfach annehmen und hinnehmen.”

Auf dem Rücken eines Tigers

15. Dezember 2014 § 9 Kommentare

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Was weiß der Mensch eigentlich von sich selbst! Ja, vermöchte er auch nur sich einmal vollständig, hingelegt wie in einen erleuchteten Glaskasten, zu perzipieren? Verschweigt die Natur ihm nicht das Allermeiste, selbst über seinen Körper, um ihn, abseits von den Windungen der Gedärme, dem raschen Fluß der Blutströme, den verwickelten Fasererzitterungen, in ein stolzes, gauklerisches Bewußtsein zu bannen und einzuschließen! Sie warf den Schlüssel weg: und wehe der verhängnisvollen Neubegier, die durch eine Spalte einmal aus dem Bewußtseinszimmer heraus und hinabzusehen vermöchte, und die jetzt ahnte, daß auf dem Erbarmungslosen, dem Gierigen, dem Unersättlichen, dem Mörderischen der Mensch ruht, in der Gleichgültigkeit seines Nichtwissens, und gleichsam auf dem Rücken eines Tigers in Träumen hängend.

Friedrich Wilhelm Nietzsche,
Über Wahrheit und Lüge im außermoralischen Sinne

Zwänge

14. Dezember 2014 § 19 Kommentare

SAMSUNG
Der Tag an dem ich eigentlich leer ausgehen sollte ist der Tag, an dem die Sonne bereits am frühen Morgen den Nebel aufgelöst und die Welt in ein freundliches Licht getaucht hat.
Keine Schokolinse im Adventskalender, dafür aber große Vorfreude nach beinahe schlafloser Nacht. Immer wieder das Smartphone zur Hand genommen und eine Runde Solitaire gespielt. Stets der gleiche Score. Nur einmal, da muss ich irgend etwas anders gemacht haben, denn die Statistik zeigt für Mitte September eine dreimal so hohe Punktzahl wie gewöhnlich an. Das verstehe mal einer.
Aber um Rekorde geht es ja nicht beim Patiencen legen, sondern, wie der Name nahelegt, um Geduld. Patience eben. Davon habe ich in diesem Jahr derartig viel aufbringen müssen, dass man meinen könnte ich solle mich besser mit Ballerspielen in den Schlaf schunkeln, um wenigstens noch ein wenig Wut loszuwerden und mich so wieder herunter zu dimmen. Ganz falsch. Für mich gibt es in diesem Zustand zwischen Wachsein und Schlaf nichts besseres als Ordnung zu schaffen. Karten aufzunehmen und sie schön der Reihenfolge und Farbe nach auf 4 Stapel zu sortieren.
Ich räume eben einfach gerne auf.

Y. arbeitete in einem Café in Schöneberg. Ein sehr angenehmer, eleganter Laden, in dem ich viele Stunden meines Lebens verbracht habe, nicht zuletzt, weil Y. mir so gut gefiel mit seinen lackschwarzen Haaren, dem kräftigen Kinn, den hellbraunen Augen und der tragenden Stimme.
Jahre später trafen wir uns an einem anderen Ort wieder und saßen bald darauf zusammen in meiner Küche. Er lag mit dem Oberkörper auf der Tischplatte, beide Arme zu mir herüber gestreckt, jede seiner Hände umfasste eine meiner Brüste. So unterhielten wir uns.
Y. erzählte mir, dass ich in seiner Erinnerung die Frau war, die sobald sie im Café Platz genommen hatte anfing aufzuräumen, Salz und Pfeffer nebeneinander zu stellen, die Eiskarte quer statt hochkant, damit sie nicht mein Gegenüber verdeckte, die Speisekarte gerade vor mich hin und an der Tischkante ausgerichtet, den Ascher exakt in die Mitte. Meine Zigaretten, das Zippo und mein Porti legte ich aufeinander gestapelt links neben mich.
Gut beobachtet, dachte ich und genierte mich ein wenig.
Y. und ich verbrachten ein paar Wochen miteinander. Irgendwann hörten wir auf uns anzurufen. Das letzte Mal, als ich ihn sah stand er vor dem alevitischen Gemeindezentrum und unterhielt sich mit anderen Gläubigen. Wir nickten uns zu und lächelten.
Sein Zwang mir mit festem Griff die Brustwarzen umzudrehen, hatte die Beziehung bereits in einem frühen Stadium im Keime erstickt.

Was du willst, das man dir tu, das füg auch einem andern zu

13. Dezember 2014 § 10 Kommentare

200_Euro.Recto.printcode_place

 

Manche Blogger erbitten sich eine Spende, um ihre journalistische Arbeit weiter leisten zu können, andere fügen zu diesem Zweck einen flattr button in ihr Blog ein.
Was ich aber gestern zum ersten Mal sah ist, dass die Leser per Klick auf eine
amazon-Wunschliste weiter geleitet werden, um private Wünsche der Autorin oder des Autors zu erfüllen. Schmuck, Bücher, DVDs. Was man eben so braucht.
Da will ich nicht nachstehen.

Hier ist meine persönliche Wunschliste.
Tut mir die Liebe und folgt einem oder mehreren Links und lasst möglichst viel Geld dort!

http://www.welthungerhilfe.de/home.html

http://www.proasyl.de/

http://www.kub-berlin.org/

http://www.nepia-berlin.de/index.php?id=3

http://www.berliner-obdachlosenhilfe.de/

https://www.regenwald.org/

Die Liste ist alles andere als vollständig und kann sehr gerne über die Kommentarfunktion ergänzt werden. Sollte eine der genannten Orgas in irgendeinem schlechten Ruf stehen und die Spende nicht verdienen, lasst es mich bitte wissen.

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(Bildquelle: „200 Euro.Recto.printcode place“ von Robert Kalina – http://www.ibiblio.org/theeuro/paper.s01.htm. Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons – http://commons.wikimedia.org/wiki/File:200_Euro.Recto.printcode_place.png#mediaviewer/File:200_Euro.Recto.printcode_place.png)

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